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Champions League: BVB winken erneut schwere Gegner - und Millionenprämien

Am Donnerstag wird in Nyon die Gruppenphase der Champions League ausgelost. Borussia Dortmund befindet sich nur in Topf zwei. Auch Schalke 04 könnte noch den Spitzenplatz verlieren.

Die Königsklasse startet wieder! Europas Topteams schauen am Donnerstag gespannt nach Nyon, wo um 17.45 Uhr die Gruppen der diesjährigen Champions League ausgelost werden. Borussia Dortmund erwartet dabei zumindest einen ganz schweren Gegner. Durch das Überstehen der Qualifikation des FC Porto rutschte das Team von Trainer Jürgen Klopp mit dem schwächeren Uefa-Koeffizienten aus dem ersten Topf. Vergangenes Jahr war der BVB aber noch im dritten Topf eingeordnet gewesen. Die Borussen dürfen also durchaus auf eine etwas leichtere Gruppe hoffen

Der FC Bayern München findet sich standesgemäß unter den ersten acht Teams des Rankings wieder und geht damit den vermeintlich großen Brocken vorerst aus dem Weg. Ob der FC Schalke 04 vor der Auslosung noch aus dem ersten in den zweiten Lostopf fällt, entscheidet sich erst am Mittwochabend bei der Partie des höher eingestuften FC Arsenal gegen Besiktas Istanbul.

8,6 Millionen Euro Antrittsprämie

Alle 32 Teilnehmer der Gruppenphase können bereits fest mit 8,6 Millionen Euro Antrittsprämie kalkulieren. Dazu bringt jeder Sieg in den sechs Vorrundenspielen eine weitere Million Euro ein, jedes Unentschieden 500.000 Euro. Die Prämien bleiben auch die dritte Saison im Finanzzyklus 2012-2015 gleich, für die kommende Spielzeit werden sie dann vom Exekutivkomitee der Uefa neu festgelegt.

Für das Erreichen von Achtelfinale (3,5 Millionen Euro), Viertelfinale (3,9) und Halbfinale (4,9) werden weitere Gelder ausgeschüttet. Der Sieger des Endspiels sichert sich 10,5 Millionen Euro, der Finalist 6,5. Maximal kann der Gewinner der Königsklasse damit 37,4 Millionen Euro an Prämien einstreichen.

Dazu kommen noch Einnahmen aus dem sogenannten Marktpool. Diese verteilen sich auf die Teilnehmer aus dem jeweiligen Land und werden zu einem Teil durch das Abschneiden in der nationalen Liga der Vorsaison berechnet. In der Spielzeit 2013/14 verzeichnete Champions-League-Sieger Real Madrid mit insgesamt 57,414 Millionen Euro die höchsten Einnahmen. Aus dem deutschen Quartett strich der FC Bayern München 44,616 Millionen Euro ein, dahinter folgten Borussia Dortmund (34,725), Bayer Leverkusen (26,335) und der FC Schalke 04 (23,720).

nck/DPA / DPA

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