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Champions League: Schalke enttäuscht - Bayern gewinnen Geisterspiel

Das war nichts: Schalke hat gegen Maribor, den schwächsten Gruppengegner, nur ein 1:1 herausgeholt. Die Bayern gewannen das Geisterspiel gegen ZSKA Moskau dank eines Strafstoßes.

Schalkes Kevin-Prince Boateng (l.) müht sich im Zwerikampf gegen Maribors Dare Vrsic

Schalkes Kevin-Prince Boateng (l.) müht sich im Zwerikampf gegen Maribors Dare Vrsic

Die Euphorie über #link;http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga/fussball-bundesliga-schalke-gewinnt-revierderby-bayern-bleiben-vorn-2141432.html;den Derbysieg gegen Borussia Dortmund# hat beim FC Schalke 04 einen kräftigen Dämpfer erhalten. Nach einer enttäuschenden Vorstellung kamen die Königsblauen am Dienstagabend in der Champions League nicht über ein dürftiges 1:1 (0:1) gegen NK Maribor hinaus und stehen in der nächsten Partie am 21. Oktober gegen Sporting Lissabon bereits gehörig unter Druck. Klaas-Jan Huntelaar (56. Minute) wendete mit seinem zweiten Tor im laufenden Wettbewerb vor 47 997 Zuschauern immerhin eine drohende Niederlage ab, nachdem Damjan Bohar (38.) den Außenseiter aus Slowenien in Führung gebracht hatte. Mit dem zweiten Remis verpasste das Team von Jens Keller die Chance, sich in der Gruppe G eine günstige Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale zu verschaffen.

Drei Tage nach dem stürmisch gefeierten 2:1 gegen den Erzrivalen in Schwarz-Gelb gelang den Schalkern die Umstellung von der Derby-Euphorie auf die Champions-League-Pflicht nicht. Die seit dem überraschenden Punktgewinn beim FC Chelsea vor zwei Wochen besser in Tritt gekommene Keller-Elf legte zwar sofort den Vorwärtsgang ein. Dabei fehlte den Offensivaktionen der wieder mit Weltmeister Julian Draxler spielenden Knappen aber zu häufig das Tempo und die Präzision, um die solide stehende Abwehr des slowenischen Rekordmeisters in Bedrängnis zu bringen.

Maribor geht in Führung

So entwickelte sich die Partie gegen den Außenseiter anders als erwartet zu einem echten Geduldsspiel für die auf insgesamt vier Positionen veränderten Schalker. Noch die beste Torchance für Königsblau vor der Pause vergab Kevin-Prince Boateng, der in der 26. Minute völlig freistehend eine Flanke von Christian Fuchs am Tor vorbeiköpfte.

Maribor verließ sich auf eine aufmerksame Defensive und lauerte gegen ideenlos angreifende Gelsenkirchener auf Konter. Dabei agierte die Abwehr des Bundesligisten längst nicht fehlerfrei. Eine der Schwachstellen in der Hintermannschaft war Kaan Ayhan, Sieben Minuten vor der Pause ließ sich der Vertreter von Atsuto Uchida von Mitja Viler überlaufen. Den Rückpass des 28-Jährigen verwertete der ebenso unbedrängte Bohar zum nicht einmal unverdienten 0:1. Allerdings war der Treffer nicht ganz regelkonform, da der beim Torschuss seines Teamkollegen im Abseits stehende Tavares auch noch Torhüter Ralf Fährmann behinderte.

Huntelaar gelingt Ausgleich

Elf Minuten nach Wiederbeginn leitete Viler mit einem haarsträubenden Fehlpass vor dem eigenen Strafraum den Ausgleich ein. Huntelaar schnappte sich den Ball und überwand Jasmin Handanovic im Tor der Slowenen mit einem Drehschuss genau neben den Pfosten. Das 43. Tor für den "Hunter" im 66. Europacup-Spiel brachte endlich Schwung in das bis dahin matte Schalker Offensivspiel. Beim Schuss des engagierten, aber glücklosen Draxler (60.) verhinderte Handanovic mit einer Glanztat die mögliche Führung für die Hausherren, die sich gegen kräftemäßig abbauende Slowenen immer klarere Vorteile erspielten. Aber auch die Einwechslungen von Chinedu Obasi und Max Meyer in der Schlussphase zeigten nicht mehr die erhoffte Wirkung.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie die Bayern in Moskau gewannen.

Behielt die Nerven vom Punkt: Thomas Müller (l.) verwandelt einen Strafstoß sicher und Xabi Alonso gratuliert.

Behielt die Nerven vom Punkt: Thomas Müller (l.) verwandelt einen Strafstoß sicher und Xabi Alonso gratuliert.

Der FC Bayern hat sich im skurrilen "Geisterspiel" von Moskau nicht erschrecken lassen und hält #link;http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga/die-champions-league-live-bayern-bayer-dortmund-und-schalke-in-der-koenigsklasse-1719644.html;mit dem 100. Sieg in der Champions League# Kurs Richtung Achtelfinale. Weltmeister Thomas Müller sorgte am Dienstagabend mit seinem Elfmetertor (22. Minute) für den 1:0 (1:0)-Erfolg über ZSKA und einen glücklichen Abschluss der lästigen Auswärtsaufgabe vor den leeren Rängen des Chimki-Stadions.

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen hielten sich die Tor-Minimalisten von Coach Pep Guardiola in der Vorrundengruppe E bislang schadlos. Der deutsche Fußball-Rekordmeister könnte im nächsten Match beim AS Rom am 21. Oktober womöglich schon für eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde sorgen.

Keine Fans, keine Stimmung - aber auch keine böse Überraschung für die Bayern: Das Münchner Star-Ensemble spulte die Partie vor etwa 400 Journalisten, Vereinsoffiziellen, Sponsorengästen und Ordnern insgesamt seriös ab, auch wenn die Chancenverwertung mies war und die Abwehr bei einigen Moskauern Kontern bedenklich wackelte.

Seltsame Atmosphäre im Stadion

Seltsam war aber vor allem die Atmosphäre im 18.000 Zuschauer fassenden Chimki-Stadion: Die Rufe der Spieler hallten durch die Arena, von außerhalb waren die Schlachtrufe der ausgesperrten ZSKA-Fans zu hören. Die VIPs drinnen stimmten bisweilen ein. Wegen rassistischen Verhaltens Moskauer Anhänger ließ die Uefa als Bestrafung das Gruppenspiel vor (fast) leeren Rängen ausgetragen.

Bayern-Trainer Pep Guardiola schickte auch in Moskau das Offensiv-Quartett mit Götze, Robben, Müller und Lewandowski aufs Feld - ein deutliches Signal. Und die Gäste übernahmen auch sofort das Kommando gegen den russischen Meister, der nach dem 1:5-Fehlstart in Rom defensiv agierte und auf Konter setzte.

Götze verzog die erste Schusschance (9.), Robben, im kühlen Moskau gewärmt von Handschuhen, prüfte ZSKA-Torwart Igor Akinfejew mit einem scharfen Flachschuss (11.). Schließlich war einmal mehr der formstarke Götze der Wegbereiter, als er nach Zuspiel von Robert Lewandowski im Strafraum von Mario Fernandes gefoult wurde. Müller verwandelte seinen dritten von insgesamt vier Elfmetern in der Champions League ganz sicher.

Guardiola baute nur die Abwehr um

Umbauten hatte Guardiola drei Tage nach dem 2:0 in Köln allein in der Abwehr vorgenommen. Weltmeister Jérome Boateng, der das 1:0-Siegtor im Auftaktspiel gegen Manchester City erzielt hatte, nahm wegen Adduktorenproblemen ebenso wie Rafinha auf der Bank Platz. Dante und Neuzugang Mehdi Benatia nahmen ihre Plätze ein und waren zunächst wenig gefordert. Moskaus angeschlagener Torjäger Seydou Doumbia schaute bis zur 65. Minute von draußen zu.

Nach dem Münchner 1:0 konterte ZSKA gefährlicher. Roman Eremenko verfehlte das Tor aus der Drehung knapp (25.). Ahmed Musa entwischte dem langsamen Benatia - Manuel Neuer musste retten (37.). Und Eremenko schlenzte den Ball ans Lattenkreuz (41.). Auch vorne fehlte den Bayern plötzlich die Zielstrebigkeit; eine klasse Konterchance vertändelten Robben, Lewandowski und Götze einträchtig zu unentschlossen im gegnerischen Strafraum (45.).

Der Bayern-Abwehr fehlte ohne den zuletzt so starken Boateng auch nach dem Seitenwechsel die Stabilität. Benatia und Dante konnten flankiert von Philipp Lahm und David Alaba das Zentrum gegen die konternden ZSKA-Angreifer nicht beruhigend schließen. Die Bayern diktierten das Spiel mit viel Ballbesitz, aber ohne die finale Aktion. Torschütze Müller (84.) und der eingewechselte Xherdan Shaqiri (86.) vergaben die letzten Chancen.

tis/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(