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Turnier in Russland: "Werte wie Fairplay leben" - so eröffnete Putin den Confed Cup

Vor dem ersten Spiel des Confed Cups in Russland hielt Wladimir Putin eine Rede. Er hieß die Welt willkommen - und sprach von "gemeinsamen Werten", die der Fußball weltweit teilt.

Wladimir Putin beim Confed Cup: "Fußball vereint die Welt. Willkommen in Russland"

Wladimir Putin beim Confed Cup: "Fußball vereint die Welt. Willkommen in Russland"

Russlands Staatschef Wladimir Putin erwartet für den am Samstag in St. Petersburg eröffneten Confederations Cup "einen Triumph des Sports". Der Kremlchef ließ es sich nicht nehmen, unmittelbar vor dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Neuseeland unter dem Jubel seiner Landsleute eine kurze Rede zu halten.

"Ich bin mir sicher, dass die Gäste ein offenes Russland, St. Petersburg, Moskau, Kasan und Sotschi erleben werden", kündigte Putin an. Der Fußball könne Staaten und Kontinente vereinen. In Russland wolle man, so Putin, gemeinsame Werte leben - wie "Fairplay". Putin dankte zudem der Fifa, dass ein solches Turnier erstmals in Russland ausgetragen werde.

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Auch Fifa-Präsident Gianni Infantino hielt eine kleine Ansprache auf russisch - und wurde ebenfalls bejubelt. Er forderte Menschen auf nach Russland zu kommen und sowohl die Gastfreundschaft der Russen bei Confed Cup als auch im kommenden Jahr bei der WM zu erleben. Putin und Infantino schüttelten sich anschließend die Hände.

Der Confederations Cup ist für Russland die wichtige Generalprobe für die Fußball-WM im kommenden Sommer. Die deutsche Mannschaft steigt mit der Partie am Montag in der Olympia-Stadt Sotschi gegen Australien in das Acht-Nationen-Turnier ein.


Confed Cup: Sicherheitsvorkehrungen und bunte Eröffnung

Derweil ist der Cup unter hohen Sicherheitsvorkehrungen mit einer farbenfrohen Show eröffnet worden. Im Krestowski Stadion von St. Petersburg boten vor der Partie des Gastgebers gegen Neuseeland hunderte Künstler eine knapp halbstündige Zeremonie mit Musik und Tanz als Streifzug durch die russische Kultur und Geschichte.

Rund um die Fußball-Arena gab es am Samstag strikte Kontrollen. Die gesamte Krestowski Halbinsel im Norden der Stadt, an deren Spitze sich das neue WM-Stadion befindet, war für den öffentlichen Verkehr gesperrt worden. 

feh / DPA

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