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DFB-Pokal: HSV ohne Chance gegen Bayern - Gladbach siegt weiter

Der FC Bayern ist problemlos gegen den HSV in die nächste Pokal-Runde eingezogen. Auch Gladbach, Hoffenheim und Wolfsburg sind weiter. Nach den Spielen wurden die Achtelfinalpaarungen ausgelost.

Robert Lewandowski leitet den Erfolg der Bayern beim chancenlosen HSV mit seinem Treffer zum 1:0 ein

Robert Lewandowski leitet den Erfolg der Bayern beim chancenlosen HSV mit seinem Treffer zum 1:0 ein

HSV - Bayern 1:3

In einem besseren Trainingsspiel hat #link;http://www.stern.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-moenchengladbach-bietet-dem-fc-bayern-paroli-2148084.html;der FC Bayern München# die Pokal-Hürde beim Hamburger SV problemlos gemeistert und sich für die Punktverluste in der Liga vor gut sechs Wochen revanchiert. Begünstigt von krassen Fehlern der Hanseaten kam die Elf von Trainer Pep Guardiola zu einem souveränen 3:1 (2:0) und zog damit erwartungsgemäß ins Achtelfinale ein.

Robert Lewandowski (7.), David Alaba (44.) und Franck Ribéry (55.) schossen den Bayern-Sieg vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Arena gegen überforderte Gastgeber heraus. Dabei leistete der Bundesliga-Dino, der durch Pierre-Michel Lasogga noch zu einem Tor kam (85.), kräftig Schützenhilfe. Dem Führungstor von Lewandowski war ein Fauxpas von Heiko Westermann vorausgegangenen, beim zweiten Tor ließ sich HSV-Keeper Jaroslav Drobny aus 30 Metern überraschen.

HSV versucht es mit langen Bällen

Gegen das sichere Kombinationsspiel der Bayern hatte die Mannschaft von Joe Zinnbauer, der am Montag mit einem Cheftrainer-Vertrag ausgestattet worden war, nur Aggressivität entgegenzusetzen. Bei eigenem Ballbesitz schafften es die Hamburger dagegen kaum, den Ball mal über mehrere Stationen laufen zu lassen. Meist versuchten es die Gastgeber mit lang geschlagenen Bällen, die aber fast nie Mittelstürmer Lasogga erreichten.

Für die einzigen Hamburger Torschüsse sorgte Lasogga, der den Ball entweder weit übers Tor drosch oder in Manuel Neuer seinen Meister fand. Ansonsten versandeten die Bemühungen der Norddeutschen schon weit vor dem Bayern-Kasten. Spätestens nach dem zweiten Tor war die Moral des HSV gebrochen. In der zweiten Halbzeit kam auch Ribéry, der in dieser Saison nach überstandener Verletzung erstmals von Beginn an spielte, zu seinem Tor nach einem abgefälschten Schuss.

Eintracht Frankfurt - Mönchengladbach 1:2

Borussia Mönchengladbach wandelt weiter in der Erfolgsspur. Die Rheinländer gewannen am Mittwochabend ihre Pokal-Zweitrundenpartie bei Eintracht Frankfurt mit 2:1 (1:0) und wandeln damit unter Coach Lucien Favre weiter auf den Spuren der legendären Fohlen-Elf von Hennes Weisweiler. Schon am Sonntag im Verfolgerduell gegen Hoffenheim kann die Borussia den Vereinsrekord ihrer Trainerlegende aus der Saison 1970/71 mit 17 Spielen ohne Niederlage einstellen. Thorgan Hazard (17.) und Ibrahima Traoré (67.) schossen die Gäste vor 46.500 Zuschauern in der Frankfurter Fußball-Arena erstmals seit drei Jahren wieder ins Pokal-Achtelfinale. Der Anschlusstreffer des Tschechen Vaclav Kadlec in der 89. Minute kam etwas zu spät.

Hoffenheim - FSV Frankfurt 5:1

Edeltechniker Roberto Firmino hat die TSG 1899 Hoffenheim ins Achtelfinale geführt. Wenige Tage nach seiner erstmaligen Berufung in die "Seleção" glänzte der Brasilianer beim 5:1 (2:0) gegen Zweitligisten FSV Frankfurt als Vorbereiter und Vollstrecker. Der 23-Jährige leitete zunächst die Treffer von Sven Schipplock (23. Minute) und Yannik Vestergaard (45.+3) ein, ehe er mit einem Traumtor per Fallrückzieher in der 57. Minute für die Entscheidung sorgte und seine überragende Leistung in der Schlussminute mit dem 5:1 krönte. Auch das vierte Tor durch den gerade eingewechselten Anthony Modeste (72.) und der Frankfurter Ehrentreffer von André Schembri (80.) hatten nur noch statistischen Wert.

Wolfsburg - Heidenheim 4:1

Der VfL Wolfsburg hat seinen Höhenflug mit einem souveränen Pokalsieg gegen den 1. FC Heidenheim fortgesetzt. Durch das 4:1 (2:1) gegen den Zweitliga-Sechsten steht das Team von Trainer Dieter Hecking zum dritten Mal in Serie im Achtelfinale. Daniel Caligiuri (28. Minute), Bas Dost (43.) und zweimal Luiz Gustavo (65./78.) schossen den fünften Pflichtspielsieg hintereinander heraus. Für Heidenheim traf lediglich Zweitliga-Topscorer Marc Schnatterer (12.).

Und so geht's weiter

Bayern München steht im Achtelfinale vor einer dankbaren Aufgabe. Der Cup-Verteidiger kann in der Runde der besten 16 Anfang März vor den eigenen Fans gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig antreten. Der einzige Amateurverein im laufenden Wettbewerb, Ex-Bundesligist Kickers Offenbach, darf sich auf ein Achtelfinal-Heimspiel gegen den Erstligisten Borussia Mönchengladbach freuen. "Ein fantastisches Los", schwärmte Kickers-Coach Rico Schmitt bei der Auslosung durch "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers am späten Mittwochabend in der ARD.

Drittligist Dynamo Dresden spielt zu Hause gegen den diesjährigen Pokalfinalisten Borussia Dortmund. "Ein Wahnsinns-Los! Wir freuen uns", jubelte auch Justin Eilers, Doppeltorschütze der Sachsen beim 2:1 gegen den VfL Bochum. Bayer Leverkusen empfängt den 1. FC Kaiserslautern. RB Leipzig hofft im Duell mit dem VfL Wolfsburg auf eine Pokal-Überraschung.

tis/DPA / DPA

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