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DFB-Pokal-Achtelfinale: Stuttgart und Dortmund blamieren sich

Der VfB Stuttgart ist im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Bei Zweitligist Greuther Fürth setzte es eine 0:1-Niederlage. Für Trainer Markus Babbel wird es jetzt ganz eng. Auch Borussia Dortmund musste nach einem packenden Duell bei Drittligist VfL Osnabrück die Segel streichen. Köln machte es besser.

Nach den Liga-Pleiten nun das Pokal-Aus: Markus Babbel hat als Trainer des VfB Stuttgart kaum noch sportliche Argumente. Der verunsicherte Bundesliga-14. präsentierte sich am Dienstag bei der SpVgg Greuther-Fürth wie zuletzt in der Fußball- Bundesliga ideenlos und kassierte zu recht eine schmerzhafte.0:1 (0:1)-Niederlage. Ein Tor von Bernd Nehrig, der bis 2007 neun Jahre lang beim VfB gespielt hatte, reichte gegen die zum fünften Mal nacheinander als Verlierer vom Platz geschickten Schwaben und bescherte der Mannschaft von Benno Möhlmann den Einzug ins Pokal- Viertelfinale. "Einige sind heute über sich hinausgewachsen", sagte Möhlmann. "Am Ende hatten wir sicher auch Glück, aber das hatten wir uns wirklich verdient."

Auf Babbel, der trotz des milden Herbstabend mit Schal und Handschuhen am Spielfeldrand saß, kommen frostige Zeiten zu. "Ich stelle mich der Situation und hoffe, dass ich die Chance bekomme weiterzumachen", gab sich der angeschlagene Coach kämpferisch vor dem Heimspiel am Samstag gegen Bayern München. "Wir haben wieder unsere vielen Chancen nicht genutzt. Wir müssen wieder das Salz in der Suppe finden - sprich die Tore."

Horst Heldt reagierte auf die Fragen zum Trainer fast patzig: "Natürlich kann der Trainer die Bälle nicht reinmachen - das weiß ich auch", sagte der ebenfalls in der Kritik stehende Manager. Doch eine Jobgarantie wie in den vorigen Wochen gab es diesmal nicht. Nur soviel: "Wir müssen das Richtige machen."

Schieber ersetzt Progrebnjak

Kapitän Thomas Hitzlsperger wehrte alle Fragen zum Trainer ab: "Es ist nicht meine Aufgabe, darüber zu sprechen." Bitter enttäuscht kauerte der Kapitän nach dem Aus auf dem Rasen und versteckte seine Tränen. Mit hängenden Schultern lief er mit der Mannschaft in die Fan-Kurve und analysierte dann: "Wir hatten auch Pech, aber das sagen wir nun schon seit Wochen. Bis zum 16er spielen wir gut Fußball, aber dann treffen wir das Tor nicht."

Glücklos und im wichtigen Moment einmal mehr mit dummen Fehlern brachte sich der VfB wieder um den Lohn der engagierten Arbeit. Dabei hatte Babbel ganz auf Offensive gesetzt und in Ciprian Marica, der am Ende allein das Spiel für den VfB hätte entscheiden können, und Millionen-Neuzugang Pawel Progrebnjak zwei Stürmer aufgeboten. Der wie der Russe enttäuschende Alexander Hleb saß derweil beim Anpfiff nur auf der Bank, kam erst nach knapp einer Stunde zum Zug. Schieber ersetzte Progrebnjak nach einer Stunde.

Babbels Halbzeit-Ansprache ohne Wirkung

Gegen die tief stehenden Fürther blieben zunächst die großen Chancen aus. Marica verfehlte in der 22. Minute aus der Drehung und verpasste damit die größte Möglichkeit der Stuttgarter. Dass nur eine Chance ausreichen kann - zumal gegen den schwachen VfB - zeigte der Zweitliga-Achte nach gut einer halben Stunde. Ein feiner Pass von Leonard Haas landete bei Nehrig, der sich auf der rechten Seite völlig frei der schülerhaften Abwehr von Arthur Boka locker erwehrte und bei seinem Schuss nicht nur Matthieu Delpierre, sondern auch Keeper Jens Lehmann schlecht aussehen ließ.

Babbels Halbzeit-Ansprache zeigte keine Wirkung. Stattdessen hätten die Fürther in der 49. Minute fast die Vorentscheidung geschafft. Doch selbst einen Konter bei drei gegen zwei ließen sie ungenutzt. Weil auch die dicksten Chancen nicht zum Ausgleich führten, als Marica (78.) einen Abpraller freistehend vergab, neun Minuten später nur den Pfosten traf und dann auch noch das Tor knapp verfehlte (90.), blieb es bei der neuerlichen Pleite.

Basler schwer unter Druck

Der 1. FC Köln hat dagegen dem Viertligisten Eintracht Trier eine weitere Pokal-Party verdorben und nach dem lockeren 3:0 (2:0)- Auswärtssieg erstmals seit sieben Jahren wieder die Runde der letzten Acht erreicht. Innerhalb von vier Minuten stießen Milivoje Novakovic (25. Minute) und Youssef Mohamad (29.) das Tor zum Viertelfinale schon vor der Pause auf, der überragende Maniche krönte sein "Comeback" am Dienstagabend mit dem 3:0 (52.).

Für den Tabellen-Zwölften der Regionalliga West und Trainer Mario Basler wird der Druck nach dem Absturz in der Liga und dem Pokal-Aus nun immer größer. Die 10 800 Zuschauer im Moselstadion, das in sieben Stunden ausverkauft war, hatten nach den Eintracht-Coups gegen Hannover 96 und Arminia Bielefeld auf die dritte Pokal-Überraschung gehofft, nach der fünften Pflichtspiel-Niederlage und schon 395 Minuten ohne Tor war die Enttäuschung dann aber groß.

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Pokalschreck VfL Osnabrück hat erneut zugeschlagen und auch Borussia Dortmund aus dem Wettbewerb geschmissen. Der Fußball-Drittligist blamierte den Bundesligisten beim 3:2 (2:0) und feierte am Dienstagabend ausgelassen den Sprung ins Viertelfinale. Die Osnabrücker Fans im mit 16 130 ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke bejubelten dank der Tore von Angelo Barletta (37./42. Minute) und Benjamin Siegert (69.) den dritten Streich im DFB-Pokal: Zuvor waren schon die Profis von Hansa Rostock und des Hamburger SV beim Zweitliga-Absteiger gescheitert. Die Treffer durch Nuri Sahin (55.) und Lucas Barrios (90.+6) reichten dem BVB nicht.

Die Dortmunder waren gewarnt, Trainer Jürgen Klopp hatte sogar den VfL-Sieg gegen den Hamburger SV vor dem Fernseher bejubelt. Doch vor allem seine Abwehrspieler hatten die mahnenden Worte des Übungsleiters nicht ausreichend ernst genommen. Wenig beschäftigt, schien die Abwehr zu schlafen, als es darauf ankam.

Valdez und Zidan ohne Durchschlagkraft

Prompt kassierte der BVB schon bei der ersten Chance der Platzherren das erste Gegentor. Barletta stand nahezu ungestört im Strafraum und durfte mit einem herrlichen Fallrückzieher die Flanke von Benjamin Siegert ins Netz schießen. Die Fans der Gastgeber waren noch am Jubeln, als der Kapitän der Niedersachsen das nächste Mal - diesmal von Nelson Valdez - kaum gestört wurde und eine Ecke von Björn Lindemann per Kopf ins Netz beförderte.

Die Dortmunder hatten schon bis zu den Treffern der Gastgeber das Spiel dominiert und deutlich mehr Ballbesitz gehabt. Der Erstligist beherrschte das Geschehen, kam jedoch nur selten direkt vor das Tor und besaß in der ersten Hälfte keine hundertprozentige Torchance. Lange reichte die Dominanz nur bis zum Strafraum, vor allem unsaubere Pässe wie von Nelson Valdez und unnötige Dribblings wie von Mohammed Zidan verhinderten, dass der BVB für echte Gefahr sorgen konnte.

Augsburg souverän

Die Dortmunder, die im Vergleich zum Bundesligaspiel gegen Leverkusen nur Tinga für Sven Bender neu in der Startelf hatten, zeigten eine spielerisch enttäuschende Leistung gegen den zwei Klassen tiefer spielenden Außenseiter, erhöhten aber nach dem Wechsel immerhin den Druck. Die erste Chance der zweiten Halbzeit besaß zwar der VfL, als BVB-Keeper Roman Weidenfeller gegen Tobias Nickenig (49.) rettete, doch Sahin traf kurz danach nach einer Kopfball- Verlängerung von Lucas Barrios.

Die Dortmunder legten weiter an Tempo zu, besaßen eine große Möglichkeit durch Mittelstürmer Barrios (60.), der nur den Pfosten traf. Doch die Osnabrücker lauerten gegen den haushohen Favoriten auf Konter und trafen nach einem herrlich Gegenangriff durch Siegert, der den tollen Pass des eingewechselten Dennis Schmidt einschob. So wurde die VfL-Geduld ebenso belohnt wie der leidenschaftliche Einsatz.

Im einzigen Zweitliga-Duell des Abends fertigte der FC Augsburg den MSV Duisburg mit 5:0 (1:0) ab. Der Däne Sören Larsen mit einem Eigentor (45.+1), Michael Thurk (47.), Uwe Möhrle (55.), Sandor Torghelle (74.) und Marcel Ndjeng (76.) brachten die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay ins Viertelfinale.

DPA/kbe

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.