DFB-Pokal Wolfsburg, Hamburg und Stuttgart weiter


Im Achtelfinale des DFB-Pokals haben sich Wolfsburg und Schalke ein packendes Duell geliefert, dass erst im Elfmeterschießen entschieden wurde. Stuttgart hatte bei Werder II große Probleme. Zweitligist Jena warf einen Bundesligisten raus.

Der deutsche Fußball-Meister VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg, der Hamburger SV und Carl Zeiss Jena haben das Viertelfinale im DFB-Pokalwettbewerb erreicht. Die Stuttgarter gewannen am Mittwochabend dank eines Hattricks von Nationalstürmer Mario Gomez 3:2 (3:0) bei Werder Bremen II. Wolfsburg behielt gegen den Liga-Rivalen FC Schalke 04 im Elfmeterschießen 5:3 die Oberhand, nachdem es nach Verlängerung 1:1 gestanden hatte. Der HSV kam beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen zu einem mühelosen 3:0 (1:0)-Erfolg, Zweitligist Carl Zeiss Jena bezwang den Bundesliga-Club Arminia Bielefeld nach Verlängerung 2:1 (1:1, 0:1). Die nächste Runde wird am 26./27. Februar ausgespielt.

Die Bundesligisten aus Wolfsburg und Gelsenkirchen lieferten sich ein munteres Duell, das dank des neuen VfL-Keepers Diego Benaglio im Elfmeterschießen zu Gunsten der Gastgeber entschieden wurde. Der Schweizer wehrte den Schuss von Mladen Krstajic ab. In der regulären Spielzeit hatte der überraschend von Beginn an zum Zuge gekommene Däne Peter Lövenkrands (27.) die "Knappen" in Führung gebracht. Sergej Karimow (90.+1) rettete den VfL in die kaum noch für möglich gehaltene Verlängerung, in der dann keine Tore mehr fielen. Karimow war es dann auch vorbehalten, den letzten Elfmeter zu verwandeln.

Gomez-Hattrick rettet VfB

Mit drei Treffern binnen 14 Minuten avancierte Torjäger Gomez für Stuttgart zum Matchwinner und bewahrte die Schwaben vor der Blamage. Die über weite Strecken überlegenen Bremer Amateure, die durch die Erstliga-Profis Partick Owomoyela und Martin Harnik verstärkt wurden, kamen durch Marc Heider (57.) und Dominic Peitz (71.) noch einmal heran und verpassten am Ende nur knapp eine erneute Überraschung.

Dagegen wurde der HSV seiner Favoritenrolle gerecht und zog erstmals seit 1997 wieder in die Runde der letzten Acht ein. Rafael van der Vaart (6.), Piotr Trochowski (52.) und Ivica Olic (55.) erzielten die Tore für den nie gefährdeten HSV, der damit weiter vom Triple aus Meisterschaft, Pokal- und UEFA-Cup-Sieg träumen kann. Für den Pokalschreck aus Essen, der zuvor den Bundesligisten Energie Cottbus und Zweitliga-Club 1. FC Kaiserslautern aus dem Wettbewerb geworfen hatte, blieb die Hoffnung auf einen weiteren Coup unerfüllt.

Jena verdirbt Frontzeck den Einstand

Dafür kämpfte Zweitligist Jena die klassenhöheren Bielefelder in der Verlängerung nieder und verdarb Gäste-Coach Michael Frontzeck den Einstand. Mit seinem Foulelfmeter-Tor (116.) sorgte Jan Simak für die Überraschung zu Gunsten des Außenseiters. Zuvor hatten Bielefelds Artur Wichniarek (41.) und Nils Petersen (84.) für Jena getroffen. Beide Teams beendete das Match zu zehnt: Sami Allagui (Jena/101./Rot) und Jonas Kamper (Bielefeld/105./Gelb-Rot) wurden vom Platz gestellt.

DPA DPA

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