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Ehekrise: Berti Vogts und seine Frau trennen sich

Nach 24 Jahren Ehe gehen Berti Vogts und seine Frau Monika getrennte Wege. "Wir haben uns einvernehmlich vorerst getrennt", sagte der schottische Nationaltrainer.

Nach 24 Jahren ohne Skandale steht die Ehe von Berti Vogts (56) offenkundig vor dem Aus. "Wir haben uns einvernehmlich vorerst getrennt", sagte Vogts der "Bild"-Zeitung. "Meine Frau und ich werden uns weiterhin gemeinsam um unseren Sohn Justin (15) kümmern", sagte der 96-malige Nationalspieler und Weltmeister von 1974, der gegenwärtig die schottische Nationalmannschaft trainiert.

"Mehr ist zu dieser nur uns betreffenden Privatangelegenheit nicht zu sagen", fügte Vogts hinzu. "Wir bitten darum, dies zu respektieren." Die Trennung kam überraschend, wie es heißt. "Berti & Monika" galten lange als Traumpaar. Nun habe Vogts einen Anwalt in München aufgesucht, berichtet "Bild". Eine Stellungnahme war zunächst nicht zu erhalten.

Alles begann 1974

1974 feierte Vogts mit dem WM-Titel seinen größten Erfolg als Spieler. Doch nicht nur sportlich war dies für den ehemaligen Verteidiger ein Spitzenjahr. Damals lernte er auch seine spätere Frau Monika, eine Stewardess, kennen. Im Juni 1979 gaben sie sich das Ja-Wort, 1988 wurde Sohn Justin geboren.

1996 hatte der "Terrier" die Deutschen zum EM-Titel geführt und war zum "Trainer des Jahres" gekürt worden. Im Schicksalsjahr 1998, in dem er nach dem Viertelfinal-Aus bei der Weltmeisterschaft in Frankreich als Bundestrainer zurücktrat, stärkte ihm Ehefrau Monika noch den Rücken.

Der soll in Schottland bleiben

"Offenbar haben sie sich auseinander gelebt", schreibt "Bild" zu den möglichen Trennungsgründen. Der Sohn soll bei seiner Mutter in Schottland bleiben, wo er sich sehr wohl fühle. "Er geht jeden Morgen mit einem Lächeln zur Schule. Das hat er in Deutschland nie gemacht", berichtete der Vater jüngst.

Dagegen zieht es Vogts offenkundig wieder nach Deutschland. "Auf jeden Fall" wolle er wieder in die alte Heimat, sagte er vor wenigen Wochen zur Überraschung der Fußballwelt. Er kann sich sogar eine Rückkehr zum Deutschen Fußball-Bund vorstellen: "Vielleicht gibt es nach meiner Rückkehr aus Schottland die Möglichkeit, im administrativen oder im Nachwuchsbereich zu arbeiten." Vogts’ Vertrag bei den Schotten läuft zunächst bis zum Abschluss der Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland.

DPA
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