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EM-Finale in der Ukraine: Opposition stellt Bedingungen für Merkels Besuch

Vor Wochen noch hatte sie wegen des Falls Timoschenko über einen Boykott der EM-Spiele in der Ukraine gesprochen, jetzt will Kanzlerin Merkel doch zum Finale nach Kiew fahren. Grüne und SPD fordern, sie solle den Spaß mit einem politischen Statement verbinden.

Die Grünen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, vor einem möglichen Besuch des EM-Finales in Kiew mit ukrainischen Oppositionellen im Gefängnis zu sprechen. Damit könne die CDU-Chefin klar machen, dass sie die undemokratischen Verhältnisse in dem Land nicht akzeptiere, sagte Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck der Nachrichtenagentur DPA. Andernfalls würde die Regierung ihr ganzes Engagement für Menschenrechte in der Ukraine "schwächen und dementieren".

Oppermann: Timoschenko mitbringen

SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann meinte sogar, Merkel solle die in Charkow inhaftierte und erkrankte ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko nach einem Besuch des Endspiels der Fußball-EM mit nach Deutschland bringen. "Wenn unsere Mannschaft das Finale erreicht, braucht sie jede Unterstützung. Ich fände es gut, wenn Angela Merkel dann nach Kiew fährt. Sie sollte aber nicht ohne Julia Timoschenko zurückkommen", sagte er der "Rheinischen Post".

Merkel hat der deutschen Mannschaft den Endspiel-Besuch nach dem Viertelfinalsieg gegen Griechenland zugesagt. Das sagte Teammanager Oliver Bierhoff am Wochenende. Zu den Vorrunden-Spielen der deutschen Mannschaft in der Ukraine waren keine Kabinettsmitglieder angereist.

ukl/DPA / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.