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Letzter Test vor der EM: Deutschland müht sich zum Sieg über Israel

Zäher Kick in Leipzig: Im letzten Test vor der Europameisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft Israel mit 2:0 besiegt - von Spielfreude und Lockerheit war allerdings wenig zu sehen.

Von Tim Schulze

Im ehemaligen Leipziger Zentralstadion hat die deutsche Nationalmannschaft das letzte Testspiel vor Beginn der Europameisterschaft gegen Israel verdient mit 2:0 gewonnen. Allerdings zeigte sich die DFB-Elf gegen den schwachen Gegner noch längst nicht in EM-Form. Es dauerte gegen extrem defensiv eingestellte Israelis bis zur 40. Minute, bis Mario Gomez den ersehnten Führungstreffer erzielte. Bis dahin zeigten die Deutschen nur ein mühsames und zähes Spiel: Schnelles Kombinationsspiel und Aggressivität waren Fehlanzeige. Nach Wiederanpfiff wurde es etwas engagierter, dennoch gelang nur noch ein Tor durch den eingewechselten André Schürrle (81.).

Mit dem Bayern-Block stand Bundestrainer Joachim Löw endlich wieder die komplette Nationalelf zur Verfügung. Im Vergleich zum Test vor fünf Tagen gegen die Schweiz kehrte damit die schmerzlich vermisste Ordnung in die deutschen Reihen zurück, von dem erhofften schwungvollen Offensivfußball war jedoch bei der EM-Generalprobe wenig zu sehen. Den Aktionen der Elf, die in fast gleicher Besetzung auch ihr erstes Spiel gegen Portugal in neun Tagen absolvieren wird, fehlten häufig Tempo und Präzision, um das Abwehrbollwerk des zweitklassigen Gegners zu überwinden. Einen deutlichen Formanstieg zeigte Thomas Müller, der das Spiel auf der rechten Seite schnell machte und Initiator der viel zu seltenen gelungenen Szenen war. In der 76. Minute vergab Müller allerdings geradezu kläglich ein Tor, als er den Ball aus wenigen Metern vorbei schob.

Keine Erkenntnisse über die Abwehr

Andere Nationalspieler blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Toni Kroos, der im defensiven Mittelfeld den Part des verletzt zuschauenden Bastian Schweinsteiger ausfüllen sollte, hatte zwar viele Ballkontakte, leistete sich aber auch zahlreiche Fehlpässe. Sein Nebenmann Sami Khedira machte seine Sache ordentlich, ohne jedoch zu glänzen. Gomez, der mit Miroslav Klose um den Platz als Stürmer Nummer 1 im Team konkurriert, wirkte zunächst verkrampft und ohne Bindung. Mit seinem achten Tor in den letzten zehn Spielen unterstrich er allerdings seine Klasse im Abschluss.

Erkenntnisse über die Turniertauglichkeit der deutschen Abwehr konnte der Test kaum liefern, da die harmlosen Gäste die Innenverteidigung mit Holger Badstuber und Per Mertesacker zu selten auf die Probe stellten. Der lange Zeit beschäftigungslose Manuel Neuer im deutschen Tor bewies mit einer Parade gegen Gil Vermouth (55.), dass auf ihn jederzeit Verlass ist. Auch die Außen Jerome Boateng und Philipp Lahm überzeugten mit ihrem Offensivgeist.

Kein Schwung, keine Ideen

Bei Dauerregen fehlten der deutschen Mannschaft gegen defensiv gut organisierte Israelis zunächst Schwung und Ideen. Torchancen blieben daher Mangelware. Eine Balleroberung von Lahm im Mittelfeld brachte Mario Gomez in Schussposition, doch der Bayern-Torjäger wurde abgedrängt (5.). Dann zirkelte Kroos den Ball nach einem Ausrutscher von Tibi knapp am Gehäuse der Gäste vorbei (15.). Für den ersten wirklichen Aufreger sorgte Außenverteidiger Jerome Boateng (19.), dessen Schuss nach Dribbling im Strafraum gegen den Pfosten klatschte - es wäre das erste DFB-Tor des Bayern-Profis gewesen.

Als schon erste zaghafte Pfiffe durch das weite Rund hallten, gelang Gomez kurz vor der Pause doch noch die hoch verdiente Führung für die DFB-Elf. Der Bayern-Angreifer jagte den von Khedira vorgelegten und von Müller verlängerten Ball unhaltbar für Ariel Harosh unter die Latte des israelischen Tores. Schon 60 Sekunden zuvor war Müller mit entschlossenem Antritt als Vorbereiter in Erscheinung getreten, Khedira köpfte die Flanke am Tor vorbei.

Montag Abflug ins EM-Quartier

Mit mehr Schwung startete die deutsche Mannschaft in den zweiten Durchgang. Auch Mesut Özil war nun deutlich bemüht, das Spiel mit seinen Ideen zu prägen. In der 56. Minute zielte der Regisseur aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei. Im zähen Ringen um Lockerheit und Harmonie boten sich den Gastgebern nun deutlich mehr Chancen, doch auch Podolski konnte Harosh nicht überwinden (59./63.). Danach machte der künftige Arsenal-Stürmer Platz für Schürrle, der erneut als Joker stach und zum siebten Mal im 14. Länderspiel ins Schwarze traf.

Jetzt geht es für die meisten Nationalspieler noch einmal in einen Kurzurlaub, ehe man sich am Montag zum Abflug ins EM-Quartier nach Danzig in Frankfurt wieder trifft. Eine kleine DFB-Delegation bricht am Freitag von Leipzig aus zu einem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau nach Polen auf.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(