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EM 2021 Modric-Traumtor rettet Kroatien ins Achtelfinale, England möglicher Deutschlandgegner

Luka Modric erzielt das wichtige 2:1 gegen Schottland
Luka Modric erzielt das wichtige 2:1 gegen Schottland
© Stu Forster / POOL / AFP
England bringt sich als potenzieller Gegner für Deutschland in Stellung. Vize-Weltmeister Kroatien rettet sich derweil über Schottland ins Achtelfinale.

Dass England und Tschechien ins Achtelfinale der Europameisterschaft 2021 einziehen würden, das war bereits vor dem Anpfiff klar. Entsprechend geringen Unterhaltungswert hatte die Partie in London am Dienstagabend. Die Hausherren gewannen unspektakulär und weitgehend ungefährdet mit 1:0. Angreifer Raheem Sterling (12. Minute) erzielte vor bis zu 22.500 Zuschauern per Kopf das Sieg-Tor.

Damit ist England als Gruppenerster ein potenzieller Gegner für die DFB-Elf, vorausgesetzt das Team von Joachim Löw schafft es ebenfalls ins Achtelfinale. Sollte Deutschland Gruppenzweiter werden, etwa mit einem Sieg über Ungarn bei gleichzeitigem Sieg von Frankreich über Portugal, soll wäre der Klassiker Deutschland-England bereits im Achtelfinale auf dem Programm.

Modric rettet seine Kroaten

Hinter England und Tschechien qualifizieren sich auch die Kroaten um Superstar Luka Modric für die Runde der letzten 16. Und eben jener hatte mit einem traumhaft schönen Tor zum wichtigen 2:1 (62.) einen erheblichen Anteil daran. Der 35-jährige Routinier hatte den Ball mit dem Außenrist aus rund 20 Metern ins Tor geschlenzt. Nikolas Vlasic (17.) und Ivan Perisic (77.) hatten die weiteren Treffer beim 3:1-Sieg über die nun ausgeschiedenen Schotten erzielt. Den Perisic-Treffer hatte Modric noch per Ecke noch vorgelegt. Für die Schotten hatte Callum McGregor (42.) kurz vor der Pause ausgeglichen. Es war das erste Turniertor für die Briten, die sich vorgenommen hatten, es erstmals in die Endrunde eines großen Turniers zu schaffen.

Sollte Deutschland als übrigens Gruppensieger das Achtelfinale erreichen, würde dort mutmaßlich die Schweiz warten. Bei einem Weiterkommen als Gruppendritter, etwa bei einer Niederlage mit nur einem Tor Unterschied möglich, so würden das Team von Joachim Löw auf Belgien oder die Niederlande treffen. Die Deutschen haben am Mittwochabend gegen Ungarn (21 Uhr Anpfiff) ihr Schicksal in eigener Hand. 

fin

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