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Europa League: Hannover zieht nach 4 -0 gegen Lüttich ins Viertelfinale der Europa League ein

Wie in der Vorrunde hieß Hannovers Gegner Lüttich, die 96er hatten mit Standard aber keine Probleme und gewannen souverän mit 4:0. Bereits in der vierten Minute hatte Abdellaoue Hannover auf die Siegerstraße gebracht, zwei Eigentore von Kanu machten den Sack zu, Pinto erhöhte noch.

Hannover 96 steht nach einer überzeugenden Leistung im Viertelfinale der Europa League. Nach dem 2:2 im Hinspiel hatten die 96er keine Probleme mit Gegner Standard Lüttich, gegen den man in der Gruppenphase Zuhause nur 0:0 gespielt hatte. Aber auch das Ergebnis hätte Hannover gereicht.

Mo Abdellaoue stellte bereits früh die Weichen für den Sieg (4.), zwei Eigentore des Brasilianers Kanu (21./73.) sorgten für die Entscheidung und Sérgio Pinto stellte den 4:0-Endstand in der Nachspielzeit für gerade zu Beginn entfesselt aufspielende Hannoveraner her. Lüttich kann nach dem 0:2 besser ins Spiel, stellte die 96-Abwehr aber nicht vor ernsthafte Probleme.

Standard Lüttich konnte mit breiter Brust nach Hannover reisen: Die Belgier hatten noch keines der elf Spiele dieser Europa League-Saison verloren (sechs Siege, fünf Unentschieden) und die wenigsten Tore der noch im Wettbewerb befindlichen Teams kassiert – nur viermal musste Sinan Bolat hinter sich greifen.

Lüttichs Trainer José Riga sah keinen Grund, seine Aufstellung aus dem Hinspiel zu ändern. Die bei der 0:1-Niederlage gegen Christoph Daums FC Brügge geschonten Mohamed Tchité, Torschütze des 2:1 im Hinspiel, und der Ex-Bremer Jelle van Damme standen wieder in der Startelf.

Hannover musste hingegen auf einen Torschützen verzichten, Mame Diouf hatte sich im Hinspiel verletzt und wurde nach seinem Ausgleichstreffer ausgewechselt. Im Vergleich zum 0:3 in Bremen wechselte Mirko Slomka sein Team auf drei Positionen: Jan Schlaudraff, Mario Eggimann und Manuel Schmiedebach rückten für Didier Ya Konan, Emanuel Pogatetz sowie Moritz Stoppelkamp ins Team.

Blitzstart für Hannover

Hannover übernahm von Beginn an die Initiative und wollte sich auf dem Hinspielergebnis nicht ausruhen, auch ein torloses Unentschieden hätte den 96ern ja gereicht. Hannover setzte die Lütticher Defensive unter Druck – und das mit Erfolg. Bei einem Einwurf von Lars Stindl schlief die Gästeabwehr, Schlaudraff konnte unbedrängt flanken. Bolat wehrte den hart getretenen Ball nur in die Mitte ab – genau auf Mo Abdellaoue. Der ließ sich nicht zweimal bitten und schob das Spielgerät ins leere Tor (4.).

Und Hannover ließ nicht nach, die Hausherren setzten Lüttich weiter unter Druck und wurden dafür belohnt. Wieder über rechts kam Sérgio Pinto an den Ball, seine erste Flanke wurde noch geblockt, landete aber umgehend wieder beim Hannoveraner. Der zweite Versuch fand zwar auch keinen Mitspieler, aber das war auch nicht nötig, da der Brasilianer Kanu das Leder unbedrängt in die eigenen Maschen lenkte: 2:0 für Hannover (21.).

Im Gegenzug dann Riesenglück für Hannover: Ron-Robert Zieler unterlief eine Ecke von Sébastien Pocognoli und van Damme setzte den Kopfball an den Innenpfosten. Der Abpraller landete beim Eigentorschütze Kanu, der aber wegrutschte und den Ball nicht aufs Tor bringen konnte (22.). Die Chance war aber der Weckruf für Standard, die nun auf den Anschluss drängten. Rihga wechselte zudem, brachte für Rechtsverteidiger Laurent Cinan den offensiveren Daniel Opare (24.).

Schulz ersetzt Pander, Gapké muss gehen

Der war offensichtlich etwas übermotiviert und sah in seiner ersten Aktion die Gelbe Karte nach einem Foul an Schlaudraff (26.). Besser als sein Vorgänger machte er es dann aber in der 37. Minute. Eine Flanke von Opare landete bei Serge Gakpé, der aus der Drehung draufhielt, den Ball aber über das Tor schoss (37.). Standard hatte nun das Spiel an sich gerissen, ohne sich weitere gute Chancen zu erarbeiten. Hannover hielt gut dagegen, spielte immer wieder schnell in die Spitze und setzte so weiterhin Nadelstiche. Mit einem verdienten 2:0 ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten war Slomka zum Wechseln gezwungen: Christian Schulz rückte für seinen angeschlagenen Namensvetter Pander hinten links in die Viererkette. Standard setzte Hanover sofort unter Druck und kam in der 49. Minute zu einer ersten Gelegenheit. Tchité wurde nicht am Flanken gehindert, der Kopfball von Hinspieltorschütze Yoni Buyens landete aber knapp im Toraus.

Sieben Minuten später die nächste Gelegenheit für Standard. Cyriac kam im Sechszehner völlig frei an den Ball, sein Abschluss war aber zu schwach und konnte von Zieler mit den Fäusten geklärt werden. Wenig später erwies Gakpé seiner Mannschaft dann einen Bärendienst. Bereits verwarnt, holte er Karim Haggui von den Beinen und sah folgerichtig die Gelb-Rote Karte (59.).

Kanu zum Zweiten

Mit einem Mann mehr kontrollierte Hannover nun das Spielgeschehen und ließ kaum noch Chancen der Gäste zu. In der 70. Minute verließ Torschütze Abdellaoue unter Standing Ovations den Platz, für ihn kam Ya Konan. Und der Ivorer sorgte dafür, dass sich Kanu erneut in die Torschützenliste eintragen konnte. Ya Konans Schussversuch fälschte Felipe mit dem Rücken ab, der Ball landete an Kanus Schulter und von da genau im Winkel – zweites Eigentor des Brasilianers (73.).

Lüttich hatte nun nichts mehr zuzusetzen, Hannover schaltete und waltete nach Belieben und Pinto gelang in der Nachspielzeit nach Zuspiel von Ya Konan noch der vierte Treffer. Durch das 4:0 bleibt Hannover in dieser Saison zu Hause weiter ungeschlagen und feierte den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Gespannt kann man nun auf die Auslosung morgen um 13:00 in Nyon blicken.

sportal.de / sportal

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