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International Man United und City siegen


Manchester City feiert einen 1:0-Sieg über den FC Arsenal und bleibt damit Tabellenführer vor den Erzrivalen von United, die Wayne Rooney mit einem Blitztor zu einem Erfolg über die Queens Park Rangers schoss. 

Wayne Rooneys Blitztreffer brachte Manchester United bei den Queens Park Rangers auf Kurs zu einem ungefährdeten 2:0-Sieg. Für die Tabellenführung reichte es dennoch nicht, da Lokalrivale Manchester City im Spitzenspiel einen 1:0-Erfolg über den FC Arsenal feierte.

Dank David Silvas Tor des Tages (53.) in dem packenden und kurzweiligen Spiel bleiben die Citizens mit 41 Punkten weiter Spitzenreiter der Premier League – zwei Punkte vor dem Erzrivalen United (39). Auf Platz drei rangiert Tottenham (34) dank eines 1:0-Sieges gegen den AFC Sunderland.

Silva rettet City die Tabellenführung

In einer relativ ausgeglichenen ersten Hälfte mit vielen Torschüssen auf beiden Seiten hatte City mehr Ballbesitz und insgesamt die etwas klareren Chancen. David Silva und Mario Balotelli - nach Stellungsfehler von Per Mertesacker - fanden allerdings ebenso ihren Meister in Arsenal-Keeper Wojciech Szczesny wie Sergio Agüero, der sich kurz vor der Pause glänzend gegen drei Abwehrspieler behauptet hatte, dann aber zu wenig Druck hinter seinen Schuss legte und die dickste Gelegenheit zur Führung leichtfertig verschluderte.

Die holte City dann aber kurz nach dem Seitenwechsel nach – ausgerechnet in einer Phase, in der Arsenal am Drücker schien. Mario Balotelli hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt und abgezogen, Szczesny konnte seinen Schuss nur abklatschen. Agüero scheiterte, ehe Silva den Abpraller zum 1:0 über die Linie bugsierte. Ein wenig geschocktes Arsenal drängte auf den Ausgleich und legte die Schwächen der Citizens mit schnellem Spiel offen.

Ein vermeintlicher Treffer von Robin van Persie zählte wegen Abseits nicht. Offensiv blieben die Gunners gefährlich, van Persies nächste Chance vereitelte ein gut postierter Joe Hart. Der Drang nach vorne ging jedoch etwas zu Lasten der Defensive, deren Lücken City allerdings nicht zum Ausbau der Führung nutzen konnte. Agüero vergab zwei weitere gute Möglichkeiten. Da Arsenals Thomas Vermaelen in der Nachspielzeit einen Distanzschuss neben das Tor setzte, blieb es letztlich beim knappen, aber insgesamt verdienten 1:0-Sieg der Hausherren im Etihad Stadium.

Spaziergang im Park für United

Zuvor hatte Lokalrivale United einen glatten 2:0-Erfolg über die Queens Park Rangers gefeiert. Gerade einmal 53 Sekunden waren an der Loftus Road gespielt, als Rooney wieder einmal sein Talent für frühe Tore bewies. Per Flugkopfball beförderte der Torjager eine Flanke von Antonio Valencia zum 1:0 in die Maschen – bereits Rooneys dritter Premier League-Treffer in einer ersten Spielminute.

QPR steckte trotz des frühen Rückstands nicht auf, zeigte Kampfgeist und bemühte sich um den Ausgleich. Doch die Hausherren agierten nicht zwingend genug. Allerdings taten sich auch die Reds, die insgesamt die besseren Chancen hatten, schwer nachzulegen: Uniteds Danny Welbecks Treffer wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt, Johnny Evans köpfte zu hoch und Nani scheiterte an QPR-Keeper Radek Cerny.

"Wir hätten das Spiel eigentlich schon nach einer halben Stunde beenden können“, bemängelte Sir Alex Ferguson laut bbc.co.uk nach dem Spiel den etwas leichtfertigen Umgang mit den eigenen Möglichkeiten, nachdem seine seine Mannschaft insgesamt dreimal am Aluminium gescheitert war. Trotzdem riss Manchester das Kommando auf dem Platz immer mehr an sich und durfte den bärenstarken Cerny doch noch einmal überwinden.

Carrick schloss ein in der eigenen Hälfte gestartetes Solo, bei dem er drei Gegenspieler wie Slalomstangen stehenließ, mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern zum 2:0-Endstand ab und richtete nach seinem ersten Treffer nach fast zweijähriger Durststrecke deutliche Worte an alle Zweifler und die direkte Konkurrenz. "Die Leute schreiben uns ab, aber wir sind weiter oben dabei“, erklärte er laut metro.co.uk.

In der Tat, denn dass Manchester City durchaus zu packen ist, haben sie gegen Arsenal in einigen Szenen angedeutet und auch ein Grund, warum Gunners Coach Arséne Wenger laut bbc.co.uk den vergebenen Chancen seiner Mannschaft nachtrauerte. "Am Ende hatten wir auch ein bisschen Pech", kommentierte der Coach.

Malte Asmus

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