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Brennendes Bengalo bei Pokal-Feier: Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz? Polizei ermittelt gegen Boateng

Die Spieler von Eintracht Frankfurt waren im Mai nach dem Gewinn des DFB-Pokals völlig aus dem Häuschen – erfüllten aber nicht ihre Vorbildfunktion, wie es heißt. Jetzt wird gegen Kevin-Prince Boateng ermittelt.

Bei der Anzeige geht es um einen Vorfall vom 20. Mai, wie auf diesem Foto zu sehen ist: Der Spieler von Eintracht Frankfurt, Kevin-Prince Boateng (l.), hält neben Ante Rebic auf dem Balkon des Römer ein Bengalo in der Hand.

Bei der Anzeige geht es um einen Vorfall vom 20. Mai, wie auf diesem Foto zu sehen ist: Der Spieler von Eintracht Frankfurt, Kevin-Prince Boateng (l.), hält neben Ante Rebic auf dem Balkon des Römer ein Bengalo in der Hand.

DPA

Gegen den Fußballprofi Kevin-Prince Boateng ermittelt die Polizei wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Nach dem Gewinn des DFB-Pokals mit Eintracht Frankfurt hatte der 31-Jährige während der Feier auf dem Römerberg ein Bengalo gezündet. "Es gibt mehrere anonyme Anzeigen", sagte eine Sprecherin der Frankfurter Polizei am Samstag. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor über den Fall berichtet. Danach sollen neben Boateng auch Teamkollege Aymen Barkok und Fans Rauchkerzen abgebrannt haben.

Fotos zeigen Kevin Prince Boateng mit einem brennenden Bengalo in der Hand

Die Eintracht hatte am 20. Mai nach dem 3:1-Sieg im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München mit 100.000 Fans ihren Triumph in der Frankfurter Innenstadt gefeiert. Fotos zeigen, wie Boateng auf dem Balkon des Rathauses ein brennendes Bengalo in der Hand hält. Er spielt inzwischen für Sassuolo Calcio in Italien.

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann sagte der "Bild", die Spieler seien vereinsintern sanktioniert worden, weil sie ihrer Vorbildfunktion nicht nachgekommen seien. Club-Präsident Peter Fischer sagte in dem Bericht: "Zum Fremdschämen! Für solche Leute habe ich keinen Begriff. Aber niemand, der bei dieser Feier dabei war, lässt sich davon die Freude vermiesen", sagte Fischer.

Mesut Özil steht im schwarzen DFB-trikot auf dem Platz und jubelt, Jérôme Boateng beglückwünscht ihn
anb / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.