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Nach Selbstmordversuch Rafati begibt sich in Behandlung


Nur zwei Tage nach seinem Suizidversuch hat der Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati das Kölner Krankenhaus verlassen. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Hannover begab er sich aber erneut in ein Krankenhaus.

Babak Rafati hat bereits zwei Tage nach seinem Suizidversuch das Kölner Krankenhaus Holweide wieder verlassen, sich aber kurz darauf wieder in ärztliche Behandlung begeben. Eine Sprecherin der Kölner Klinik bestätigte am Montag, dass der Bundesliga-Schiedsrichter entlassen worden sei.

Rafati kehrte offenbar kurz darauf in seine Heimatstadt Hannover zurück und begab sich dort erneut in stationäre Behandlung. Der DFB teilte mit, dass der Grund dafür nach Mitteilung seines Anwalts "ein bei ihm diagnostiziertes Krankheitsbild" sei, das diesen Schritt erforderlich erscheinen lasse. "Wie lange diese Behandlung voraussichtlich andauern wird, sei derzeit noch nicht absehbar."

Der 41 Jahre alte Referee hatte am Samstag kurz vor dem Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FSV Mainz 05 einen Selbstmordversuch unternommen. Er war blutend in der Badewanne eines Kölner Hotels gefunden worden. Was ihn zu der Tat bewegte, ist nach wie vor unklar.

Raum für Spekulationen

Ob Rafati über unter Erscheinungen wie Burnout oder Depressionen leidet, die im Profifußball zuletzt häufiger aufgetreten sind, kann nur spekuliert werden. Der Vater des Referees weiß nach eigener Aussage nichts von psychischen Problemen seines Sohnes.

84 Bundesliga-Spiele hat Babak Rafati bis heute gepfiffen. Er leitete in seiner Karriere zwei Länderspiele und sechs Europacup-Spiele. Für 2012 hatte ihn der DFB allerdings von der Liste seiner internationalen Referees genommen.

fw/DPA DPA

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