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Europa League: Werner lässt Leipzig aufs Halbfinale hoffen - und Hasenhüttl bleibt

Entschieden ist noch nichts, doch im Duell zweier gleichwertiger Mannschaften um den Einzug ins Halbfinale der Europa League hat RB Leipzig nun knapp die Nase vorn. Vor dem Spiel gab es Neues zu Trainer Hasenhüttl.

Time Werner jubelt über sein 1:0 für RB Leipzig gegen Olympique Marseille in der Europa League

Nationalstürmer Timo Werner dreht jubelnd ab. Mit einem strammen Flachschuss hat er das 1:0 für RB Leipzig im Europa-League-Heimspiel gegen Olympique Marseille geschossen.

DPA

Dank eines Tors von Timo Werner darf RB Leipzig weiter vom Einzug ins Halbfinale der Europa League träumen. Der Nationalstürmer entschied das Hinspiel gegen Olympique Marseille mit einem strammen Flachschuss kurz vor dem Halbzeitpfiff. Das 1:0 ist für das Rückspiel in der kommenden Woche in Südfrankreich eine solide Ausgangsposition. Olympique wird dann allerdings auf vier Stammspieler zurückgreifen können, die vor 34.000 Zuschauern in Leipzig fehlten.

Ein Unentschieden würde den Leipzigern am Donnerstag kommender Woche beim Tabellendritten der französischen Ligue 1 zum Weiterkommen reichen. Auch eine Niederlage mit einem Tor Unterschied bei mindestens einem RB-Treffer wäre genug, um den Rekord des FC Villarreal einzustellen. Die Spanier waren in der Saison 2003/2004 als bislang einziger Europapokal-Debütant in die Runde der besten vier Teams eingezogen. Allerdings muss sich die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl auf eine ganz schwere Aufgabe im Stade Vélodrome einstellen.

Ralph Hasenhüttl bleibt offenbar bei RB Leipzig

Noch bevor das Attacke-Duell der beiden forsch aufspielenden Mannschaften angepfiffen wurde, ging RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in der seit Monaten anhaltenden Diskussion um den Leipziger Coach in die Offensive. "Hasenhüttl wird in der kommenden Saison unser Trainer sein", sagte er dem Sender Sport1. Womöglich ja sogar als Europa-League-Sieger. Die Mannschaft des 50 Jahre alten Österreichers, der trotz Dreijahresvertrags bis Ende Juni 2019 als Kandidat beim FC Bayern und Borussia Dortmund gehandelt wurde, versuchte jedenfalls von Beginn an, dem weiteren Weg in der internationalen Premieren-Saison der Sachsen zu ebnen.

Bloß nicht wieder einen Treffer hinnehmen - das war die erste Vorgabe der Hausherren: 16 Gegentore in zuvor zehn Europokalspielen sollten reichen. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte die Leipziger Bilanz beinahe einen weiteren Makel bekommen. Bouna Sarr traf mit einem hoch abspringenden Aufsetzer die Latte. Letztlich ging es aber gut, obwohl Marseille in dem engen Duell zeigte, wie schwer es für RB kommende Woche werden wird, in die nächste Runde einzuziehen.

In den übrigen drei Begegnungen setzen sich die Favoriten durch: Der FC Arsenal kann nach dem 4:1 gegen ZSKA Moskau schon für die nächste Runde planen. Atletico Madrid schlug Sporting Lissabon mit 2:0. Lazio Rom behielt nach spannendem Spielverlauf gegen RB Salzburg mit 4:2 die Oberhand.

dho / DPA

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