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Sensation im DFB-Pokal: Leipzigs Frahn kickt den VfL Wolfsburg raus

Daniel Frahn ist der Mann des ersten Pokal-Abends der Saison. Mit drei Toren schoss der Stürmer des Viertligisten RB Leipzig den VfL Wolfsburg allein aus dem Wettbewerb. Stuttgart und Gladbach siegten abgeklärt.

Der VfL Wolfsburg hat sich zum Auftakt des DFB-Pokals blamiert. Der Fußball-Bundesligist scheiterte am Freitag in der ersten Runde sensationell beim ambitionierten Regionalligisten RB Leipzig mit 2:3. Der VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach gaben sich gegen Drittligisten dagegen keine Blöße und zogen in die zweite Runde ein. Die Stuttgarter setzten sich 2:1 beim SV Wehen Wiesbaden durch, die Gladbacher gewannen 3:1 bei Jahn Regensburg. Die Zweitligisten 1860 München und Erzgebirge Aue kamen erst in der Verlängerung weiter. 1860 schaltete den VfL Osnabrück mit 3:2 aus, Aue siegte beim 1. FC Saarbrücken 3:1. Im Elfmeterschießen bezwang Regionalliga-Aufsteiger Rot-Essen Zweitligist 1. FC Union Berlin 4:3. Nach Verlängerung hatte es 2:2 gestanden.

Leipzigs Frahn schlägt Wolfsburg fast alleine

Die Wolfsburger agierten eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den Außenseiter RasenBallsport Leipzig weit von ihrer Bestform entfernt. Einen frühen 0:2-Rückstand durch zwei Tore von Daniel Frahn (6./17.) glich der haushohe Favorit dank der Treffer der Neuzugänge Srdjan Lakic (25.) und Hasan Salihamidzic (28.) zwar binnen drei Minuten aus. Doch Torjäger Frahn warf die Mannschaft von Felix Magath endgültig aus dem Wettbewerb, als er seinen Hattrick kurz vor der Pause perfekt machte (45.).

Stuttgart hält Wiesbaden auf Abstand

In Wiesbaden erwischte der VfB Stuttgart einen Start nach Maß - sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang. Für den ohne seine etatmäßige Innenverteidigung angetretenen schwäbischen Bundesligisten traf zunächst ausgerechnet Ersatz-Abwehrspieler Ermin Bicakcic (5.), Zdravko Kuzmanovic köpfte zum 2:1 ein (50.). Zlatko Janjic (28./Foulelfmeter) hatte für den Aufstiegsfavoriten der 3. Liga zwischenzeitlich ausgeglichen.

Gladbach wird Favoritenrolle gerecht

Erstligist Borussia Mönchengladbach wurde bei Jahn Regensburg seiner Favoritenrolle gerecht. Im Jahnstadion bereitete Marco Reus erst mit einer Ecke den Treffer von Martin Stranzl (14.) vor, dann vollstreckte der 22-jährige Dribbelkünstler selbst (22.). Den Endstand stellte Igor de Camargo (70.) her. Für den Drittligisten traf nur der ältere Bruder von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Tobias Schweinsteiger, per Foulelfmeter (31.). Trotz dieses Treffers konnten die Regensburger die Elf vom Niederrhein aber nicht in Bedrängnis bringen.

Union wacht spät auf - und verliert doch

Zweitligist Union Berlin hatte beim zwischenzeitlichen 0:2 bei Rot-Weiss Essen schon wie der sichere Verlierer ausgesehen. Patrick Zoundi (82.) gelang jedoch spät der Anschlusstreffer, in der Nachspielzeit rettete Simon Terodde den Zweitligisten sogar noch in die Verlängerung. Die Torschützen für den Regionalliga-Aufsteiger waren Timo Brauer (22.) und Benedikt Koep (71.). Im Elfmeterschießen verwandelte Vincent Wagner den entscheidenden Strafstoß zum 4:3 - und verwandelte die Ruine des Stadion an der Hafenstraße - einst Schauplatz spannender Bundesligaspiele - in ein Tollhaus.

Lauth schießt 60 München in die nächste Runde

Einen Blitzstart erwischte Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück gegen 1860 München. Gerrit Wegkamp traf schon in der ersten Minute zum 1:0, das zweite Tor für die Gastgeber erzielte Jan Mauersberger (34.). Benjamin Lauth (Foulelfmeter/11.) und Kevin Volland (47.) hatten für 1860 jeweils ausgeglichen. Zum Matchwinner avancierte Stürmer Lauth (107.), der im Nachsitzen den Münchnern das Weiterkommen sicherte. Nach der Gelb-Roten Karte für Torschütze Mauersberger konnten die Niedersachsen das Spiel nicht mehr drehen.

Hand-Tor nutzt Saarbrücken letztlich nichts

Jan Hochscheidt (100.) und Mike Könnecke (119.) von Erzgebirge Aue besiegelten mit ihren Treffern zum 3:1 in der Verlängerung das Aus des Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Thomas Paulus hatte die Gäste aus Aue in Führung (Foulelfmeter/35.) geschossen. Für den Außenseiter aus der 3. Liga traf Mark Lerandy (79.) zwar mit der Hand, doch blieb dies dem Schiedsrichter verborgen.

dho/DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.