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Testspiel in Dänemark: Deutsche B-Elf gibt den Sieg aus der Hand

Als Patrick Helmes 18 Minuten vor Schluss das 2:0 für die deutsche Auswahl erzielte, schien der Sieg sicher. Doch die Dänen legten noch mal eine Schippe drauf und schafften noch den Ausgleich. Nationaltrainer Jogi Löw hatte aber ohnehin wenig Interesse am Ergebnis.

Joachim Löws Not-Elf hat beim Start in die neue Länderspiel-Saison einen sicher scheinenden Sieg aus der Hand gegeben. Drei Wochen vor dem Auftakt in der Qualifikation zur Euro 2012 in Brüssel gegen Belgien musste sich das bunt zusammengewürfelte Team am Mittwoch in Kopenhagen mit einem 2:2 (1:0) gegen Dänemark begnügen. Sorgenkind Mario Gomez (19. Minute) und der eingewechselte Patrick Helmes (73.) hatten die DFB-Auswahl vor 19.071 Zuschauern im Parken in Führung gebracht. Doch Dennis Rommedahl (74.) und Mads Junker (87.) schafften noch den Gleichstand. Beim Ausgleich "assistierte" der bis dahin fehlerlose Tim Wiese im deutschen Tor.

"Es war insgesamt zufriedenstellend. Ich habe gesehen, dass die Mannschaft versucht hat, gut organisiert zu stehen und Chancen herauszuspielen. Ich habe gute Ansätze gesehen, mehr war eigentlich nicht zu erwarten", fasste Bundestrainer Löw seine Eindrücke der ersten 90 Saisonminuten zusammen. Besonders freute sich der Coach über den Gomez-Treffer. "Das Tor wird sein Selbstvertrauen stärken."

Der so gelobte war nicht ganz zufrieden mit dem Resultat. "Beim Stand von 2:0 dürfen wir das Spiel nicht mehr hergeben", sagte Gomez, schränkte aber auch ein: "Die Mannschaft wird nie wieder so zusammenspielen, dafür war es ganz okay."

Gomez beendet lange Leidenszeit

Beim "ungeliebten" Länderspiel neun Tage vor dem Bundesliga-Start zog sich Löws aus der Not geborene Auswahl besser aus der Affäre als erwartet. Der Bundestrainer hatte in der Startformation zwar sechs WM-Fahrer aufgeboten, aber in Jerome Boateng stand nur ein Akteur auf dem Rasen, der auch in Südafrika erste Wahl gewesen war. 32 Tage nach dem 3:2 im "kleinen WM-Finale" gegen Uruguay lieferte der Auftritt wie erwartet kaum Erkenntnisse für die bevorstehenden Aufgaben, dennoch fiel positiv auf, dass sich das Team auch in Kopenhagen bemühte, das bei der WM erfolgreiche System umzusetzen.

Zu den Aktivposten einer Elf, die in dieser Zusammensetzung wohl nicht mehr auflaufen wird, gehörten neben Wiese auch Ersatz-Kapitän Thomas Hitzlsperger und Christian Gentner. Der Ex-Stuttgarter, dessen sportliche Heimat nun der englische Club West Ham United ist, gefiel nicht nur durch seine tolle Vorarbeit zum Führungstor, er versuchte auch das Spiel zu ordnen und zu lenken. Den zweiten Treffer leitete Stuttgart-Rückkehrer Gentner ein, der auch als Balleroberer im Mittelfeld Pluspunkte sammelte.

Auf der Özil-Position in der Schaltzentrale zeigte Toni Kroos einige vielversprechende Ansätze. Mit seinem 13. Tor im DFB-Trikot setzte Gomez nach Monaten der Verunsicherung und Selbstzweifel ein erstes Zeichen in der neuen Saison. Der Münchner hatte letztmals beim 3:0 in der WM-Vorbereitung in Ungarn getroffen.

Strömender Regen über dem Parken hatte Joachim Löw und die fünf Reservespieler vor Beginn der Partie unter das schützende Tribünendach getrieben. Von dort aus sahen sie eine anfangs schlecht sortierte deutsche Abwehr, die den Dänen zu viel Raum ließ. In der 7. Minute stand Abwehrspieler Daniel Agger beim Kopfball völlig frei, 60 Sekunden später kam Boateng gegen den dänischen Debütanten Nicklas Pedersen einen Schritt zu spät und handelte sich die Gelbe Karte ein. Der folgende Freistoß von Christian Eriksen landete am Außennetz.

Später Ausgleich war verdient

Erst allmählich fand die Löw-Elf Sicherheit im Zusammenspiel und ging durch Gomez zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend in Führung. Hitzlsperger hatte Dänemarks WM-Abwehr mit einem mustergültigen Pass in die Spitze ausgehebelt, und der Münchner ließ Schlussmann Thomas Sörensen mit links aus etwa acht Metern keine Abwehrchance. Doch das deutsche Team versäumte es, entschlossen nachzusetzen. Nach etwa 30 Minuten wurde der Bundestrainer ungeduldig und zeigte sich erstmals an der Seitenlinie, weil ihm das Spiel zu passiv war.

Vier Minuten vor der Pause verhinderte Tim Wiese den drohenden Ausgleich, als er einen strammen Schuss von Rommedahl zur Ecke lenkte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war der bei der WM nicht eingesetzte Bremer Schlussmann erneut vor Rommedahl am Ball. Auch nach Wiederbeginn stand die DFB-Elf zunächst unter Druck: Beim Schuss von Pedersen in der 47. Minute rettete Serdar Tasci auf der Torlinie. Die beste Chance für die Skandinavier vergab Agger (56.), der den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten jagte.

Auf der Gegenseite setzte der eingewechselte Aaron Hunt (60.) wieder ein Achtungszeichen. Sörensen lenkte den Ball ans Torgestänge. Dann vergab Gomez die Entscheidung, nachdem Dänemarks Keeper einen Knaller von Hitzlsperger nicht festhalten konnte (62.). Als Helmes auf Vorarbeit von Gentner mit seinem zweiten DFB-Tor das 2:0 gelungen war, schien die Partie entschieden. Doch deutsche Nachlässigkeiten brachten Dänemark zurück ins Spiel. Rommedahls Anschluss nach kapitalem Fehler von Tasci ließ die Gastgeber noch einmal Morgenluft wittern. Junker schaffte schließlich noch den vom Publikum umjubelten und verdienten Ausgleich.

dho/DPA/SID / DPA

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
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