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FC Bayern nach Remis: Der schlecht gelaunte Müller: Er ist nicht mehr unantastbar

"Müller spielt immer" - das gilt nicht mehr. In vier der letzten fünf Bundesliga-Partien saß Thomas Müller beim FC Bayern erstmal draußen. Er trifft einfach nicht mehr. Null Bundesliga-Tore. Pfosten statt Siegtor im Spitzenspiel. Karl-Heinz Rummenigge hat so eine Ahnung, worauf die Misere zurückgeht.

Thomas Müller beim FC Bayern München: Null Bundesliga-Tore 2016/2017

Thomas Müller beim FC Bayern München: Null Bundesliga-Tore 2016/2017

Es müllert einfach nicht mehr beim FC Bayern. Angefressen verließ Thomas Müller die Münchner Arena. Seine Torflaute geht auch nach dem zehnten Bundesliga-Spieltag weiter, statt zum erlösenden Münchner Sieg traf der Weltmeister aus sechs Metern in der Nachspielzeit nur den Pfosten. "Die Scheiße klebt so ein bisschen an meinem Stiefel", redete Müller nach dem 1:1 (1:1) des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Spitzenspiel gegen 1899 Hoffenheim nicht drumherum. "Meine Krawatte ist natürlich dementsprechend groß."

Null Tore in der Bundesliga, null Tore im DFB-Pokal, immerhin zwei Treffer in der Champions League lautet die aktuelle Bilanz. 20, 7, 4 war die Gesamtausbeute der vergangenen Saison. "Es ist nicht so, dass man nachdenklich wird, aber jetzt gerade bin ich schon ziemlich schlecht gelaunt", fasste der tapfere Müller sein nächstes Frusterlebnis am Samstag zusammen. Auch ein Kopfball aus bester Position fand nicht das Ziel (80.). Bayern-Dusel ist etwas anderes.

Thomas Müller: "Schlecht gelaunt"

Pfosten Müller, Pfosten Mats Hummels - die Schlussphase der Toppartie hatte es in sich. "Am Ende des Tages hatten wir vielleicht etwas Pech mit den zwei Pfostenschüssen. Aber es ist nicht leistungsungerecht 1:1 ausgegangen", bilanzierte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Der frühere Weltklasse-Stürmer fühlt besonders mit Müller, dessen bislang letztes Bundesligator über ein halbes Jahr oder elfeinhalb Stunden Einsatzzeit her ist. "Es fällt natürlich schon auf, dass seit diesem verschossenen Elfmeter gegen Atlético Madrid irgendwo ein bisschen der Wurm drin ist und er Pech hat", sagte Rummenigge. 

Seit seinem verschossenen Strafstoß aus dem Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid Anfang Mai, der letztlich den Finaleinzug kostete, hakt es bei Müller. Ob aus dem Spiel oder vom Elfmeterpunkt, von dem er in diesem Jahr wiederholt scheiterte. Auch bei der EM blieb er ohne Torerfolg. Dass es in so einer traumhaften Karriere auch einmal eine Durststrecke gibt, ist aber kein Grund zur Sorge. "Ich habe ihm gesagt, ich hatte auch mal zehn Spiele als Europas Fußballer des Jahres ohne Treffer. Da muss man einfach arbeiten, arbeiten, arbeiten und irgendwann schießt man dann wieder drei Tore", sagte Rummenigge. "Das wird er demnächst haben, das kann ich ihm schon voraussagen."

FC Bayern München mit pomadigem Auftakt

Natürlich lag es nicht am Schusspech des in der 69. Minute eingewechselten Müller allein, dass die Münchner nach dem Rückstand durch Kerem Demirbay (16. Minute) nur zum Ausgleich durch ein Hoffenheimer Eigentor von Steven Zuber (34.) kamen. "Wir hatten einen leicht pomadigen Auftakt, das muss man sagen", räumte Hummels ein. 

Vor allem in der ersten Halbzeit enttäuschten die Münchner nach der eigentlich längst beendeten Scheinkrise. "Wir sind keine Maschinen, aber wir müssen natürlich sehr kritisch mit unserer Leistung in der ersten Halbzeit umgehen", erklärte Jérôme Boateng, der wegen Knie- und Adduktorenproblemen für die anstehenden Länderspiele absagen musste. Zumindest die Liga freut sich. In der Tabelle sind Leipzig, Hoffenheim und Hertha nah dran. "Die stehen nicht zufällig da oben", sagte Rummenigge.

"Wir können nicht jede Saison zehn Punkte Vorsprung haben"

Dauerrivale Dortmund, Gegner nach der Länderspielpause, ist wieder im Aufwärtstrend. "Diese Saison gibt es zwei, drei Mannschaften, die um die ersten drei Plätze kämpfen können", warnte Robert Lewandowski. "Wir können nicht jede Saison zehn Punkte Vorsprung haben."

Und auch für Müller läuft nicht jede Saison gleich torreich. Das von Louis van Gaal beschlossene bayrische Grundgesetz "Müller spielt immer" gilt ohnehin nicht mehr. In vier der vergangenen fünf Liga-Spiele saß der Angreifer zu Beginn nur auf der Bank. Es sei "Quatsch" darüber zu sprechen, ob Trainer Carlo Ancelotti ihn früher hätte einwechseln müssen, sagte Müller. "Da brauchen wir keine Diskussionen aufmachen. Wir sind eine Mannschaft, da gehören mehr dazu als elf." Und irgendwann wird er auch wieder Matchwinner sein.

Christian Kunz / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?