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Suárez-Sperre Uruguays Präsident wettert gegen FIFA

Uruguays Präsident José Mujica poltert weiter heftig gegen die Sperre von Luis Suárez. Der Fußballer kassierte nach einer Beiß-Attacke in der WM-Vorrunde eine Rekordsperre vom Fußball-Weltverband.

Uruguays Staatspräsident José Mujica hat die #linK;http://www.stern.de/sport/fussball/fifa-90167812t.html;FIFA# nach der WM-Rekordsperre für Luis Suárez heftig attackiert. Der Weltverband wolle an einer kleinen Nation seine Wut auslassen, sagte Mujica in der Sendung "De Zurda" im venezolanischen TV-Sender Telesur.

Die FIFA sei hart, "weil Uruguay eine winzige Nation ist, und deshalb ist das für sie billig", sagte der Präsident in einem Telefoninterview des von dem Journalisten Víctor Hugo Morales und Argentiniens Ex-Weltmeister Diego Maradona moderierten Programms. Maradona hatte in der Sendung zuvor die FIFA wegen Suárez ebenfalls heftig kritisiert.

"Die Sanktion gegen Luis Suárez ist eine Aggression gegen die Jungs des uruguayischen Volkes", schimpfte Mujica weiter. Suárez war für seine Beißattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini für neun Pflicht-Länderspiele gesperrt und für vier Monate von allen Fußball-Aktivitäten verbannt worden. Mujica hatte am Donnerstagabend an einem Militärflughafen in Montevideo vergeblich auf Suárez gewartet. Der 78-Jährige fuhr wieder nach Hause, weil das Flugzeug, mit dem der Stürmer zurückkehren sollte, Verspätung hatte.

she/DPA DPA

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