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WM in Südafrika: Raubmord an österreichischem Ex-Profi

Die Ermordung des österreichischen Ex-Fußball-Profis Peter Burgstaller in Durban hat eine neue Debatte um die Sicherheit der WM in Südafrika entfacht. Franz Beckenbauer zeigte sich bestürzt über die Erschießung des 43-jährigen. Fifa-Chef Blatter warnte vor Panikmache.

Der 43-Jährige war unmittelbar vor der WM-Auslosung auf einem luxuriösen Golfplatz nahe der Stadt mit einem Brustschuss entdeckt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Burgstaller war nicht Mitglied der österreichischen Delegation, doch sein gewaltsamer Tod sorgte für einen Schock in der versammelten Fußball-Familie. "Das ist ein Wahnsinn", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Andreas Herzog als Mitglied der österreichischen Delegation. Der Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, betonte in der ARD, dass Südafrika als Gastgeber weiter großes Vertrauen genieße, auch "wenn es im Moment schwer fällt".

Fifa-Präsident Joseph Blatter versuchte, den tragischen Vorfall herunterzuspielen und dementierte eine Verbindung zu dem sportlichen Großereignis - das Opfer sei nicht für die Auslosung nach Südafrika gereist. "Er ist ein Tourist. Er ist kein Mitglied der Delegation. Wir beklagen den Tod, so wie wir in unserer Organisation jeden Tod beklagen", sagte der Chef des Weltverbandes. Man könne das Verbrechen nicht in Beziehung zu den Vorbereitungen auf die erste Fußball-WM in Afrika setzen. "Eine Parallelität herzustellen, wäre eine unzulässige Antwort", sagte der Schweizer. Weltweit gebe es Verbrechen, sagte Blatter und verwies auf einen Überfall auf ein 16 Jahre altes Mädchen in Zürich.

Beckenbauer traf Burgstaller auf dem Flug

Nach Angaben von DFB-Generalsekretär Niersbach hatten sich Burgstaller und Franz Beckenbauer zufällig auf dem Flug nach Durban getroffen. Dabei habe der Österreicher Beckenbauer um Karten für die Auslosung gebeten. "Diese Anfrage wurde auf dem Weg gebracht", sagte Niersbach. Burgstaller befand sind seit Freitag in Südafrika und war nach dem Einchecken im Hotel auf den mit einem Elektrozaun gesicherten Golfplatz gegangen. Als Sicherheitspersonal seine Leiche fand, waren Handy und Golfausrüstung verschwunden. Der zweifache Familienvater hatte nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA eine Event-Agentur in Salzburg geführt.

Sein Tod ist eine weitere Gewalttat im künftigen WM-Gastland, wo nach der jüngsten offiziellen Polizeistatistik im vergangenen Jahr 19 202 Morde registriert wurden - mehr als 52 Morde pro Tag. Hinzu kommt eine ebenso hohe Zahl versuchter Morde. Die Zahl der schweren Raubüberfälle lag 2006/07 (31. März) bei 126 558. Auch die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen erreicht mit mehr als 50.000 pro Jahr traurige Rekordwerte. Nach den Erkenntnissen eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses enden gerade mal 30 Prozent aller Straftaten mit einer Verurteilung der Täter.

Bierhoff wurde beklaut

Die oppositionelle Demokratische Allianz (DA) sprach von einem "Weckruf" für die Polizei. Sie müsse endlich effektiver gegen Verbrechen vorgehen. Der Präsident der südafrikanischen Golfanlage, auf der Burgstaller erschossen wurde, forderte in der Zeitung "Sunday Tribune" angesichts der Unfähigkeit der Regierung bei der Kriminalitätsbekämpfung zum WM-Boykott auf.

Die Organisatoren hatten betont, dass sich kein Auslosungs-Gast Sorgen um seine Sicherheit machen müsse. Oliver Bierhoff erlebte unterdessen eine unangenehme Überraschung. Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet wurde dem Nationalmannschaftsmanager des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Hotel die Aktentasche geklaut. Darin befanden sich neben Unterlagen für die Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen auch der Reisepass und das Mobiltelefon des Ex-Profis. Seit der Vergabe der WM an Südafrika im Mai 2004 wird die hohe Kriminalitätsrate im Kap-Staat als großes Problem für das Turnier im Jahr 2010 gesehen.

In Durban sind über das Wochenende mehr als 3000 Sportfunktionäre und Journalisten zu Gast, um die in weltweit 200 Ländern übertragene Vorrundenauslosung für die Fußball-WM zu verfolgen. In der Stadt patrouillieren daher mehr als 1000 zusätzlichen Soldaten und Polizisten. Zusätzlich sind diverse Armee-und Polizeihelikopter aufgeboten.

Ralf E. Krüger und Arne Richter/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(