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Olympia 2014 in Sotschi: Neureuther verpasst Medaille im Riesenslalom

Wahnsinn, Felix Neureuther: Nach seinem Autounfall ist der Deutsche im Riesenslalom knapp an einer Medaille vorbeigerast. Gold holte US-Boy Ted Ligety. Den Vogel schoss ein anderer Deutscher ab.

Von "Weltklasse" bis "Vollidiot": Die deutschen Ski-Herren um den tapferen Felix Neureuther haben sich beim mitreißenden Riesenslalom-Auftritt nicht mit einer Medaille belohnt. Fünf Tage nach seinem Autounfall kämpfte sich Neureuther zu Platz acht, Dopfer kam auf Rang zwölf ins Ziel. "Ich habe versucht zu attackieren. Aber man hat gemerkt, dass ich die letzten fünf Tage gelegen habe", erklärte ein geschaffter Neureuther, dem 0,66 Sekunden zu Bronze fehlten. Nach dem WM-Titel feierte sein amerikanischer Kumpel Ted Ligety auch den Olympiasieg.

Ganz besonders bitter war der Tag für Stefan Luitz: Beim Traumlauf im ersten Durchgang legte er zwar die beste Zeit der Deutschen hin, aber ein Einfädler am letzten Tor brachte ihn um den vielleicht ganz großen Winterspiel-Tag.

Riesenslalom-Dominator Ligety lag beim Rennen am Mittwoch in Krasnaja Poljana 0,48 Sekunden vor dem Franzosen Steve Missillier. Dessen Landsmann Alexis Pinturault belegte Platz drei. Überraschend ohne Riesenslalom-Edelmetall blieb Österreichs Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher auf Rang vier.

Luitz schimpft sich "Vollidiot"

Wenigstens etwas hatte auch Neureuther gewonnen: Wieder mehr Zuversicht in seinen nach dem Unfall bei der Olympia-Anreise verletzten Rücken. "Das war brutal wichtig für mich, heute am Start gestanden zu sein. Auch für meinen Körper, um zu sehen, dass er den Belastungen stand hält", erklärte der 29-Jährige, der beim Torlauf am Samstag zu den Mitfavoriten zählt.

Wie vor vier Jahren in Vancouver belegte Neureuther ebenfalls Rang acht im Riesentorlauf. "Erst einmal freue ich mich, dass wir mit drei Mann da vorne drin waren. Vor vier oder acht Jahren hat manch einer gesagt: Unvorstellbar", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann der Nachrichtenagentur dpa.

Statt auf Silberkurs in den zweiten Durchgang zu starten, war Luitz im Finale nur noch Zuschauer. "Du Vollidiot", schilderte der Skirennfahrer aus dem Allgäu seinen ersten Gedanken. Er war der einzige der Ligety im ersten Durchgang zumindest noch nahe gekommen war - aber das Ziel vor Augen schied er aus. "Aber es hilft nichts. Ich muss jetzt den Kopf hochnehmen und einfach das Gefühl, das ich beim Lauf gehabt habe, mitnehmen und in den nächsten Rennen wieder umsetzen."

Neureuther dankt Physio: "Wunder vollbracht"

Mitgefühl drückte Neureuther seinem Teamkollegen Luitz aus. "Das wünscht man absolut keinem. Vor allem, wenn man so cool Ski fährt wie der - das ist schon brutal bitter." Und für Luitz nicht mal eine neue Erfahrung: Bei der WM vor einem Jahr in Schladming fuhr er durch das letzte Tor, statt daran vorbei. Auch damals wurde er disqualifiziert.

Neureuther lobte den Auftritt des Teamkollegen - und dankte für seine Teilnahme vor allem einem Mann: Physio Martin Auracher. "Ich hätte es vor zwei Tagen, wenn ich ehrlich bin, niemals für möglich gehalten, dass ich heute hier starte", gestand Neureuther. "Der hat einen Wahnsinns-Job gemacht." Vor dem Finale kühlte er sich den lädierten Nacken noch einmal mit Eis. "Das ist echt schon eine sehr großes Wunder passiert irgendwie."

Maier tröstet: "Coole Performance"

Alpinchef Wolfgang Maier hätte liebend gerne Edelmetall seines Trio bejubelt, aber so durfte er zumindest Zuversicht für den Torlauf am Samstag mitnehmen. "Da ist schon ein bisschen Frust dabei. Am letzten Tor einfädeln nach so einer sensationell guten Vorstellung - das hat einen gewissen Beigeschmack", haderte Maier mit Blick auf die Luitz-Leistung. Einmal mehr wurde er "vom Felix" überrascht. "Die Vorstellung war auf jeden Fall Weltklasse, die er gegeben hat", sagte der Alpindirektor nach dem ersten Durchgang.

Neureuther soll am Samstag durchstarten, Luitz vor allem aus dem Fehler lernen. "Für Stefan tut es uns extrem leid, da ist er wirklich um eine Chance gebracht worden", haderte Maier. "Aber vielleicht muss das dazugehören, dass er mal ein richtig Großer wird, weil er aus dem hoffentlich mal lernt, dass man erst, wenn man über die Ziellinie ist, die Position auflösen darf. Immerhin hat er eine coole Performance gebracht." Ob das frühere Pech eines Doppel-Olympiasiegers ein Trost für Luitz ist? Wasmeier schied 1988 beim olympischen Super-G von Calgary gleich beim ersten Tor aus - sechs Jahre später wurde er mit Gold entschädigt.

kng/DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.