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Ski-Weltmeisterschaft: Fritz Dopfer und Felix Neureuther holen Slalom-Medaillen

Doch noch mehr WM-Medaillen für Deutschland: Nach einem schwachen ersten Durchgang holen Fritz Dopfer und Felix Neureuther im zweiten Lauf auf und holen Silber und Bronze im Slalom.

Jubel über die Medaillen: Felix Neureuther, Jean-Baptiste Grange und Fritz Dopfer

Jubel über die Medaillen: Felix Neureuther, Jean-Baptiste Grange und Fritz Dopfer

Skirennfahrer Fritz Dopfer hat bei der alpinen WM in Beaver Creek die Silbermedaille im Slalom gewonnen. Dopfer musste sich am Sonntag in den USA nur dem Franzosen Jean-Baptiste Grange geschlagen geben, Felix Neureuther holte die Bronzemedaille. Titelverteidiger Marcel Hirscher aus Österreich schied bei starkem Schneefall im zweiten Durchgang kurz vor dem Ziel aus.

"Vor zwei Wochen hätte ich mir das nie vorstellen können, dass ich das erleben darf. Eine Silbermedaille, das hätte ich mir nie träumem lassen", sagte Dopfer, der seit Tagen unter Rückenproblemen gelitten hatte. Der Münchner Linus Strasser fuhr bei seinem WM-Debüt auf Platz zehn.

Noch vor einem Jahr war Dopfer im Pech gewesen und hatte bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi die Bronzemedaille als Vierter nur um Hundertstelsekunden verpasst. Nun lag Dopfer vier Hundertstel vor Neureuther, der 2013 WM-Zweiter geworden war. Zwei Hundertstel hinter Neureuther musste sich der Norweger Henrik Kristoffersen mi Platz vier begnügen. "Ende gut alles gut", sagte Neureuther. Nach Silber durch Viktoria Rebensburg im Riesenslalom erreichte der Deutsche Skiverband doch noch sein Ziel von drei WM-Medaillen.

car/DPA / DPA

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