HOME

B-Probe positiv: Astana feuert Winokurow

Der umstrittene Rennstall Astana hat seinen Kapitän Alexander Winokurow entlassen. Die Teamleitung reagierte damit auf die B-Probe des Kasachen, die den positiven A-Befund während der Tour de France bestätigte. T-Mobile-Fahrer Patrick Sinkewitz könnte am Dienstag Ähnliches widerfahren.

Der kasachische Rennstall Astana hat den positiv auf Doping getesteten Radprofi Alexander Winokurow entlassen. Das bestätigte Team-Sprecherin Corinne Druey am Montag. Winokurow war nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren der Tour de France in Albi am 21. Juli getestet und nach der positiven A-Probe wegen Blutdopings von der Tour ausgeschlossen worden. Auch die B-Probe des Kasachen hatte laut Analyse des französischen Labors in Chatenay-Malabry bei Paris ein positives Ergebnis erbracht. Demnach hat der frühere Kapitän des Teams Fremdblut genommen. Winokurow beteuert hingegen seine Unschuld.

Das im schweizerischen Neuchâtel ansässige Astana-Team, dem auch der Deutsche Andreas Klöden angehört, hatte sich nach Winokurows positiver A-Probe komplett von der Tour zurückgezogen. Dem 33- Jährigen droht eine zweijährige Sperre sowie eine Geldstrafe in Höhe seines Jahresgehalts an den Weltverband UCI. Dazu hatte sich der ehemalige Telekom-Fahrer in der von allen Tour-Startern unterzeichneten Selbstverpflichtung im Doping-Fall bereit erklärt.

Winokurow wehrt sich

Winokurow, der sich die selben Anwälte wie der ebenfalls überführte Floyd Landis genommen hat, erklärte, er habe nach seinem Sturz auf der 5. Etappe und den Verletzungen an den Knien eine Bluttransfusion im Krankenhaus bekommen. Landis war nach seinem Tour- Sieg 2006 Doping mit Testosteron nachgewiesen worden. Danach wurde ihm das Gelbe Trikot aberkannt.

"Ich bin hundert Mal während meiner Laufbahn getestet worden, diese Ergebnisse machen überhaupt keinen Sinn", wehrte sich Winokurow. "Mit der ganzen Beachtung für das Doping-Thema wäre es verrückt, das zu tun, was mir vorgeworfen wird." Sein Anwalt hatte in den vergangenen Tagen eine Medienoffensive für seinen in Monaco ansässigen Klienten gestartet. Er zweifelt wie im Fall Landis die Analysemethode des französischen Labors an.

Sinkewitz will von Kronzeugenregelung Gebrauch machen

Am morgigen Dienstag könnte der nächste Rausschmiss folgen. Dann soll die B-Probe von Patrik Sinkewitz geöffnet werden. In einer Anfang Juni genommenen Trainingskontrolle war dem suspendierten T-Mobile-Profi in der A-Probe ein überhöhter Testosteron-Wert nachgewiesen worden.

Sinkewitz will unter Umständen von der Kronzeugenregelung Gebrauch machen und damit eine Strafmilderung erreichen. Nach den Regeln der Radsportverbände und der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada erhält ein Fahrer nur dann den Status eines Kronzeugen und damit Strafmilderung, wenn dieser "umfassend" aussagt. Dies könnte im Fall Sinkewitz bedeuten, dass dieser auch über etwaige Dopingpraktiken bei seinen früheren Teams Auskunft gibt.

DPA/kbe

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?