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Wintersport Ski alpin - Höfl-Riesch gewinnt Herzschlagfinale


Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch gewann beim Ski alpin Weltcup in Schweden im Slalom vor der Slowakin Veronika Zuzulova. Die bereits als Gesamtsiegerin feststehende Lindsey Vonn schied vorzeitig aus.

Maria Höfl-Riesch hat in Are in Schweden beim Slalom der Damen ihren dritten Weltcup der Saison gewonnen und kämpft damit weiter um Platz zwei im Gesamt-Weltcup.

Höfl-Riesch siegt mit einer Hundertstel-Sekunde

In einem Herzschlagfinale lag Höfl-Riesch bei ihrer Zieleinfahrt mit einer Hundertstel-Sekunde vor Veronika Zuzulova aus der Slowakei. Riesch realisierte bei ihrer Zieleinfahrt ihren Triumph nicht sofort , riß dann aber beim Blick auf die Anzeigetafel ihre Arme vor Freude in die Höhe.

"Ich war froh, als ich als Führende im Ziel war", sagte Höfl-Riesch nach ihrem Triumph. "Dass ich das Glück mit einer Hundertstel auch noch habe, ist ein Wahnsinn."

Ausrufezeichen nach Ausfall

Höfl-Riesch unterstrich damit aufs Neue, dass sie nach einem Tiefschlag wieder in der Lage ist, aufzustehen und setzte nach einigen unglücklichen Rennen ein Ausrufezeichen. Am Vortag war Höfl-Riesch ersten Durchgangs des Riesenslaloms noch ausgeschieden. "Man muss Ausfälle auch abhaken können. Ich bin in einer Position, wo ich nicht mehr viel zu verlieren habe", kommentierte Höfl-Riesch gelassen.

Für Höfl-Riesch, die den Weltcup im letzten Jahr gewann, geht es in den letzten Rennen in Schladming noch um Platz zwei im Gesamtklassement. Derzeit liegt Riesch 111 Punkte hinter der Slowenin Tina Maze.

Vonn jagt noch den Rekord von Maier

Lindsey Vonn steht bereits als Gewinnerin der Kristallkugel fest und konnte es sich leisten, bereits im Vorlauf auszuscheiden. Vonn benötigt beim Showdown in Österreich noch 192 Zähler um den 2000-Punkte-Rekord von Hermann Maier aus dem jahr 2000 zu knacken. Das beste Ergebnis einer Dame erzielte die Kroatin Janica Kostelic 2006 mit 1970 Zählern.

Die Österreicherin Marlies Schild fiel als Siegerin der Disziplinwertung im zweiten Lauf von Platz zwei auf sechs zurück. "Ich hab mich einfach schwergetan", sagte Schild, die erstmals in dieser Saison gegen Höfl-Riesch den Kürzeren zog. "Es zwickt einfach ein bisserl. Das müssen wir analysieren und schauen, dass es besser wird."

Neben Höfl-Riesch holten auch Christina Geiger (15.), Lena Dürr (17.), Fanny Chmelar (23.), Veronika Stabler (28.) und Katharina Dürr (29.) weitere Zähler für Deutschland im Weltcup.

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