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Kampf gegen das Coronavirus Aldi, Boutique, Kiosk: Wo man jetzt überall Masken kaufen kann

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Angesichts der bundesweiten Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus fragen sich viele Menschen noch immer: "Wo kann ich denn eine Maske bekommen?" Das ist aber mittlerweile gar nicht mehr so schwer.

In Deutschland gilt mittlerweile bundesweit eine Maskenpflicht. In allen Bundesländern müssen Bürger im Kampf gegen die Coronapandemie einen Mund-Nase-Schutz im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen tragen. Sachsen hatte die Maskenpflicht zuerst eingeführt, am Montag zogen fast alle Länder nach, am Mittwoch folgt noch Schleswig-Holstein. Und auch Berlin weitete seine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln am Dienstag auf das Einkaufen in Geschäften aus.

Immer mehr Läden bieten Communitymasken an

Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) wollen sich an die Schutzmaskenpflicht halten, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Nachrichtenagentur DPA ergab. 15 Prozent wollen dies nur teilweise tun, vier Prozent wollen die Maskenpflicht boykottieren. Weitere sieben Prozent gaben an, dass sie keine Möglichkeit hätten, sich an die Pflicht zu halten – etwa weil sie sich keine Maske kaufen oder selbst anfertigen könnten. Allerdings reicht ein einfaches Tuch oder ein Schal als Schutz aus.

Eine Ausrede gilt für Maskenmuffel aber nicht mehr: "Man kann ja nirgendwo Schutzmasken kaufen!". Mittlerweile gibt es jede Menge Geschäfte, die sogenannte Communitymasken anbieten, wie sie jetzt getragen werden müssen. Hier ein kleiner Überblick für alle, die noch auf der Suche sind:

  • Zahlreiche Änderungsschneidereien verkaufen inzwischen selbst genähte Mund-Nase-Masken. Oft sind die Preise hier relativ günstig. So kann man problemlos zwei waschbare Masken für 10 Euro bekommen.
  • Viele Boutiquen und kleinere Modegeschäfte, Kioske und Gemischtwarenläden nutzen ebenfalls den Maskenverkauf, um ihre Kassen aufzubessern. In einer Boutique kann eine originelle Atemschutzmaske aber auch schon mal 20 Euro kosten.
  • Die Drogeriekette DM gibt seit Montag an ihren Filialeingängen Schutzmasken zum Preis von einem Euro aus. Jeder Kunde bekomme eine Maske, sagte DM-Chef Christoph Werner der "Lebensmittel Zeitung". In Sachsen habe man schon früher Masken angeboten, da dort die Maskenpflicht schon länger gelte. 
  • Der Discounter Aldi Süd will nach Angaben der "Lebensmittel Zeitung" ab dem 30. April ein Set mit zehn Einwegmasken "zum Selbstkostenpreis", wie Aldi erklärte, von 6,99 Euro verkaufen. Pro Kunde sollen maximal zwei Packungen ausgegeben werden, um Hamsterkäufe und Menschenaufläufe zu vermeiden.
  • Auch bei Aldi Nord sind möglicherweise bald Masken erhältlich: "Wir prüfen aktuell die Beschaffung größerer Mengen von Schutzmasken oder Alltagsmasken zur Ausstattung unserer Mitarbeiter oder für den Verkauf", zitiert das Internetportal "Chip" die Pressestelle des Konzerns.
  • Deutschlands zweitgrößter Lebensmitteleinzelhändler Rewe erklärte auf Anfrage von "Chip", man wolle zuerst die eigenen Mitarbeiter mit Masken ausstatten. "Ob wir unseren Kunden entsprechende Produkte anbieten können, ist derzeit in Prüfung."
  • Und Kaufland will offenbar ebenfalls bald ins Maskengeschäft einsteigen. "Chip" zitiert die Supermarktkette mit den Worten: "Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, dem momentanen Bedarf der Verbraucher an Schutzmasken zeitnah nachzukommen."

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Diese Kauftipps gelten nur für den Erwerb von einfachen Mund-Nase-Bedeckungen. Medizinische Atemschutzmasken sollen unbedingt medizinischen Fachkräften und Pflegepersonal vorbehalten bleiben, denn hier ist der Nachschub in Deutschland weiter dürftig.

Quellen: "Lebensmittel Zeitung""Chip", Deutsche Presse-Agentur

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