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"Die Höhle der Löwen": Diese Gründer konnten die Jury zum Investment bewegen

In "Die Höhle der Löwen" traten erneut sechs Start-ups mit einem gemeinsamen Ziel an: Die Jury davon zu überzeugen, in ihr Unternehmen zu investieren. Wem das gelang und mit welcher Idee, erfahren Sie hier.

Die Höhle der Löwen: Evopark

Die Höhle der Löwen: Die Gründer von Evopark präsentieren der Jury ihre App. 

In der achten Folge von "Die Höhle der Löwen" wollten am Dienstagabend erneut sechs Gründer die Jury von einem Investment in ihre Geschäftsideen überzeugen.  Welche Start-Ups sich um Gunst der "Löwen" Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Jochen Schweizer erfolgreich bemühten, erfahren Sie hier.

Sie haben die bisherigen Folgen der Gründershow auf Vox verpasst? Alle Infos zu der TV-Sendung finden Sie zudem im "Die Höhle der Löwen"-Kompakt.

Evopark - smarte Hilfe bei der Parkplatzsuche

Vier Studienfreunde wollen gestressen Autofahrern mit einer App die lästige Suche nach Parkplätzen abnehmen. Evopark, entwickelt von Tobias Weiper (27), Marik Hermann (25), Maximilian Messing (26) und Sven Lackinger (25) aus Köln, zeigt alle freien Plätze in nächstliegenden Parkhäusern an. Eine Scheckkarte mit Funkchip soll darüber hinaus das bargeldlose Bezahlen in den Parkhäusern möglich machen. In zwei deutschen Städten gibt es Evopark bereits. Um sich bundesweit auszudehnen, hoffen die Gründer auf 1,5 Millionen Euro, bieten dafür 15 Prozent ihres Unternehmens.

Die Idee stößt bei den Löwen zwar auf Begeisterung, trotzdem springen die Löwen nach und nach ab - bia auf Maschmeyer und Thelen. Für 25,1 Prozent würden beide die geforderten 1,5 Millionen Euro tatsächlich hinblättern. Weil das Start-up aber maximal 16 Prozent in Aussicht stellt, platzt eine Zusammenarbeit.

Onkel Wolle - Profi-Unterstützung beim Gebrauchtwagenkauf

Weil sie schlechte Erfahrungen gemacht hatten, nahmen Katja und Markus Lambrecht (beide 29) aus Duisburg beim letzten Mal Katjas Onkel Wolle mit zum Gebrauchtwagenhändler. Der ist KFZ-Mechaniker und hat aufgepasst, dass seine Nichte nicht übers Ohr gehauen wird. Aus der Erfahrung entwickelten die Lambrechts eine Geschäftsidee: Vermittlung von professioneller Betreuung beim Autokauf. Gemeinsam mit einer Schulfreundin riefen sie dafür die Webseite "Onkel Wolle" ins Leben, benannt nach den hilfreichen Verwandten. Um den Dienst weiter auszubauen, erhoffen sie sich von den Löwen 50.000 Euro, bieten dafür 16,5 Prozent des Unternehmens an.  

Die Löwen fahren nicht auf die Idee ab. Zu undurchsichtig ist das Geschäftsmodell, die Arbeitsteilung unter den Gründern unklar, die Aussicht auf Erfolg kaum gegeben. Ohne Investment geht es für das Start-up wieder nach Hause.

Oscar & Trudie - Bio-Hundefutter aus Österreich

Hundefutter - bio und aus regionaler Erzeugung - das ist die Geschäftsidee der beiden Wiener Stefanie Hofbauer (36) und Thomas Steinbach (37). Um mit ihrem Unternehmen "Oscar & Trudie" auf einem hart umkämpften Markt bestehen zu können, hoffen die beiden Österreicher auf die Hilfe der Löwen. Für 100.000 Euro bieten sie 20 Prozent Firmenanteile.

Die Jury glaubt zwar, dass es für das Produkt eine Nachfrage gibt. Auch kommen ihr die Gründer glaubhaft rüber. Investieren will letztlich aber keiner. 

Pannenfächer - eine simple Idee soll für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen

Mit seinem Pannenfächer verfolgt Richard Kaulartz aus Kaufbeuren ein klares Ziel. Für mehr Sicherheit im Verkehr sorgen. Seine Erfindung besteht aus leuchtenden Schildern, die bei Bedarf ausgeklappt und auf das Dach gestellt werden können. Aufschriften wie "Hilfe kommt" oder "Brauche Benzin" zeigen den anderen Verkehrsteilnehmern an, ob und in welcher Form Hilfe benötigt wird. Das soll verhindern, dass andere Fahrer sich selbst unnötig in Gefahr bringen, wenn sie eigentlich nur helfen wollen. Die Anschubfinanzierung leisteten Freunde und Familie, jetzt hofft der 53-Jährige auf weiteres Geld von der Jury. 15 Prozent am Unternehmen bietet er für 75.000 Euro an.

Nur Dümmel glaubt an einen möglichen Erfolg der Idee. Für 75.000 Euro fordert er jedoch 25,1 Prozent der Firmenanteile. Die Gründer schlagen zu, schließlich holen sie sich son ihren "Wunschlöwen" ins Haus.

Suckit - hochprozentiges Eis aus Köln bei "Die Höhle der Löwen"

Beliebte Party-Drinks, tiefgefroren und zum Lutschen, das ist die Idee von Max Scharpenack (30) und seinem Geschäftspartner Elvir Omerbegovic (37). In aktuell fünf Geschmacksrichtungen bieten die beiden ihr "Eis mit Schuss" derzeit schon an, konnten national bereits erste Erfolge feiern. Um sich nun auch über die Landesgrenzen hinaus zu wagen, brauchen die beiden eine Finanzspritze. Sie hoffen auf 350.000 Euro, in Gegenzug gibt es 10 Prozent an "Suckit".

Alkohol - wenn auch so kreativ "verpackt" - lockt die Löwen nicht aus der Reserve. Nach und nach begründen Maschmeyer und Co., warum sie das Produkt nicht überzeugt. Die Gründer ziehen ohne Deal ab.

SunnyBAG - Tasche und Ladegerät in einem 

SunnyBAG ist eine Tasche in der das Smartphone nicht nur verstaut werden kann, sondern die es auch auflädt - und das sogar umweltfreundlich mit Solarenergie. Die Idee dazu hatten Stefan Ponsold (31) und Philip Slapar (22) aus Graz, mittlerweile verteiben sie eine ganze Kollektion. Um ihr Unternehmen noch weiter auszubauen, hoffen sie auf ein Investment von 200.000 Euro, dafür bieten sie ein Zehntel ihrer Firma an. 

Ralf Dümmel zeigt sich interessiert, will aber für die geforderte Summe aber 20 Prozent. Das ist den Gründern zunächst zu viel. Letztlich lassen sie sich von Dümmels Argument, den Vertrieb gezielt aufzubauen, dann aber doch überzeugen - Deal!

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