HOME

MySchleppApp: Die unkomplizierte Pannenhilfe mit dem Handy aus "Die Höhle der Löwen"

Wer hilft, wenn der Wagen einfach stehen bleibt? MySchleppApp mobilisiert auf dem Smartphone den nächsten Pannendienst und garantiert transparente und faire Preise.

Frank Heck , Inhaber eines Pannen- und Abschleppdienstes, und der Informatiker und Betriebswirt Santosh Satschdeva haben sich für MySchleppApp zusammen getan.

Frank Heck , Inhaber eines Pannen- und Abschleppdienstes, und der Informatiker und Betriebswirt Santosh Satschdeva haben sich für MySchleppApp zusammen getan.

Viele Autofahrer fahren einen Dienstwagen, einen Neuwagen oder zumindest einen jungen Wagen – sie sind durch eine Garantie und eine Mobilitätsversicherung geschützt. Die meisten sind zusätzlich noch in einem Automobilclub. Wenn der Wagen liegen bleibt, müssen sie nicht lange überlegen. Sie nutzen entweder ihre Mobilitätsgarantie oder ihre Clubkarte.

Es gibt aber auch Millionen von Kraftfahrern ganz ohne Club und Garantie. Wenn ihr Wagen nicht weiter will, ist guter Rat teuer. Viele scheuen sich, irgendeinen Pannendienst oder eine nahegelegene Werkstatt anzurufen, schließlich müssen sie die Rechnung selbst bezahlen. Und – ob zu Recht oder zu Unrecht – die Abschleppbranche genießt einen Ruf wie die Branche der Schlüsselnotdienste, man fürchtet gnadenlos abgezockt zu werden. 

Pannenfächer aus "Die Höhle der Löwen"

Zielgruppe Selbstzahler 

Hier kommt MySchleppApp ins Spiel. Ein Knopfdruck und die verfügbaren Pannendienste im Umkreis werden  angezeigt. "Wir nehmen die Angst vor schwarzen Schafen und der Kunde weiß durch unsere Preistransparenz, was finanziell auf ihn zukommt", sagt Gründer Santosh Satschdeva. Die auf der Webseite angezeigten Preise gelten bundesweit. So kann man immer den Pannendienst wählen, der besonders nahe liegt, das sollte einen Zeitvorteil sichern. MySchleppApp gibt es als App auf dem Handy oder als Web-Anwendung.

MySchleppApp leistet selbst keine Nothilfe, sie stellt nur den Kontakt zum Pannendienst her. Der Vorteil: Durch die große Zahl der Vertragspartner kann so eine sehr gute Abdeckung im Bundesgebiet garantiert werden. "Unser Fokus liegt auf Deutschland und den Grenzregionen zur Schweiz, den Niederlanden und Österreich", sagt Satschdeva. Kaum jemand denkt vorher an eine Panne und sorgt mit der Installation einer App vor. Auch daran wurde gedacht: "Das geht alles auch auf unserer Webseite. Niemand muss die App vorher installiert haben. Einen Download, nachts am Rand der Autobahn, wollen wir niemand zumuten." 

Dirndl, Gewürze und Spülsteine: Die erfolgreichsten Deals aus "Die Höhle der Löwen"

Immer erreichbar

Frank Heck, Geschäftsführer des Kölner Start-up-Unternehmens, weiß, dass die meisten Kunden von MySchleppApp Selbstzahler sind. Aber auch für Fahrer, die abgesichert sind, kann die Anwendung interessant sein. Immer dann nämlich, wenn sie ihre eigene Hotline an Feiertagen oder an den kritischen Ferientagen nicht erreichen können. "Klar, dass da die Hotlines bei Versicherungen und Clubs heißlaufen. Für die App macht das keinen Unterschied! Sie funktioniert an 365 Tagen im Jahr, auch an den Feiertagen, und 24 Stunden am Tag."

Beruhigt die Nerven bei einer Panne

Fazit: Für den Fall einer Havarie kann man mit einem Schutzbrief, einer Garantie oder einer Vereinsmitgliedschaft vorsorgen. Das mag sinnvoll sein, ist aber eine ganz andere Frage. MySchleppApp richtet sich an die Autofahrer, die so etwas nicht haben. Im Falle einer Panne schafft die Anwendung schnell und stressfrei Hilfe herbei. Damit wird die Panne nicht ungeschehen gemacht und auch lösen sich die Kosten nicht in nichts auf. Aber die exakten Preisangaben beruhigen die Nerven im Schadensfall. Für den Kunden kostet der Service nichts, MySchleppApp finanziert sich durch eine Provision.

https://www.myschleppapp.de/

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?