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Smartphone unterwegs aufladen So funktioniert die Sunnybag aus "Die Höhle der Löwen"

Sunnybag bei "Die Höhle der Löwen"
Sunnybag will in "Die Höhle der Löwen" einen Investor finden.
© www.sunnybag.at/
Sunnybag sagt leeren Smartphone-Akkus den Kampf an: Die Rücksäcke und Taschen des Start-up haben eine integrierte Solarzelle, die den Handyakku wieder füllt. In der Höhle der Löwen buhlen die Gründer um einen Investor.

Man ist unterwegs, telefoniert, verschickt Bilder - und vielleicht ist man ja auch noch auf Pokémon-Jagd. Zumindest ist der Akku des Smartphones ruckzuck verbraucht. Wer dann auch noch einen Laptop, ein Tablet oder gar eine Kamera mit Strom versorgen muss, hat ein Problem. Das Ladekabel ist weit entfernt - was tun? 

Die Gründer von Sunnybag wollten genau dieses Problem lösen. Stefan Ponsold und Philip Slapar aus Österreich haben sich die Rucksäcke und Taschen mit integrierten Solarzellen einfallen lassen. In "Die Höhle der Löwen" wollen sie nun einen Investor von ihrer Erfindung begeistern. Sie bieten zehn Prozent der Anteile an Sunnybag und fordern dafür 200.000 Euro.

Sunnybag bei "Die Höhle der Löwen"
Sunnybag in "Die Höhle der Löwen"
© www.sunnybag.at/

So funktioniert Sunnybag

Das Prinzip ihrer Erfindung ist einfach: Dünne Solarzellen sind auf die äußere Schichte der Taschen und Rucksäcke montiert, die Strom durch Sonnenlicht erzeugen. "Solarpanele wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades der SunnyBAG-Panele funktioniert das besonders effizient. Das heißt, solange die Solarpanele der Sonne ausgesetzt sind, können mobile Geräte direkt geladen werden", heißt es auf der Homepage von Sunnybag.

"Sobald die Sonne verschwindet oder das Panel nicht zur Sonne ausgerichtet ist, wird auch keine Energie erzeugt." Außerdem kann Energie zwischengespeichert werden, wenn man sie zwar gerade erzeugt hat (Sonnenschein), aber nicht direkt verbraucht. Um den Sunnybag voll aufzuladen, benötigt man bei vollem Sonnenschein rund zwei bis drei Stunden. Der aufgeladene Powerstick entspricht in etwa einer vollen Smartphoneladung. "Trotzdem wird selbst bei bedecktem Himmel der SunnyBAG-PowerStick geladen, wenn auch nur mit weniger Energie und daraus resultierender längerer Ladezeit", so die Gründer von Sunnybag.

Pro und Contra im Praxistest 

Im Praxistest von "Futurezone.at" fällt das Urteil gemischt aus. Zwei Leser testeten im Sommer die Sunnybag. Während der eine mit der Ladezeit zufrieden war, meckert der andere: "Nach 4 Stunden in der Sonne war die dritte von drei LEDs noch immer nicht am Leuchten und ich hab diesen Test abgebrochen."

Das Fazit der Tester fällt sehr unterschiedlich aus. Während der eine statt zum, Sunnybag zu einer kraftvollen Powerbank rät, ist der andere Tester positiv überrascht. "Es hält genau das was es verspricht, die Angaben sind nicht übertrieben. Ich würde das Gerät auf jeden Fall weiterempfehlen", so "Futurezone.at"

kg

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