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F. Behrendt: der Guru der Gelassenheit: Komm mit ins Abenteuerland!

Als Frank Behrendt seinen Sohn fragte, was er am Feiertag mitten in der Woche machen wollte, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen:  "Abenteuer erleben." Der Wunsch wurde ihm erfüllt.

Von Frank Behrendt

Mein verstorbener Vater hatte früher immer einen Traum: Er wollte mit seinen beiden Jungs auf Abenteuerfahrt gehen, in sein Lieblingsland - nach Kanada. Im Sommer 1980 wurde dieser Wunsch Wirklichkeit: Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder, meinem Bruder und mir ging es in die Wildnis im Nordwesten Kanadas.

Wir paddelten wie die Indianer in Kanus durch die malerische Natur, fingen Fische und sangen abends am Lagerfeuer. Der Mann der uns damals führte hieß Roland Kiemle. Er war als junger Mann nach Kanada ausgewandert und gehört zu den besten Kennern des Landes, vor allem abseits der typischen Touristenrouten. Mit ihm sahen wir Grizzly-Bären, Karibus - die nordamerikanischen Rentiere - in freier Wildbahn und waren an malerischen Orten, die in keinem Prospekt auftauchten. Kiemle war ein echter Naturbursche, ein begnadeter Erzähler. Wir Jungs hingen an seinen Lippen und haben später seine Bücher verschlungen.

Mich hat die Reise, die mein Vater stets als "Bärenbrüder on Tour" bezeichnete, nachhaltig geprägt. Drei Jahre später schwänzte ich meine eigene Abiturfeier und paddelte wieder auf den großen Seen Kanadas herum. Das Land, die Freiheit und das Abenteuer hatten mich süchtig gemacht. In meinen eigenen Büchern erzähle ich auch davon, denn schließlich begegnete mir damals dort Mike, der mir an einem See mein heutiges Lebensmotto "Life is Great" schenkte.

Als sich nun mein kleiner Sohn am Feiertag ein Abenteuer mit seinem Vater wünschte zogen wir los. Nicht direkt nach Kanada, aber an eine versteckte Ecke am Kölner Rheinufer. Wir fuhren mit den Rädern dahin, wo keine Spaziergänger ihre Runden drehten. Aus herumliegenden Ästen bauten wir uns einen Wigwam und verzehrten unseren mitgebrachten Proviant. Wir entdeckten eine Pferdekoppel mit zutraulichen Rössern, fanden einen wilden Apfelbaum und probierten die reifen Früchte. Am Rheinstrand warfen wir Kiesel ins Wasser und mein Junior schaffte nach etwas Üben mehr Hüpfer als ich.

Eines der schönsten Abenteuer meines Lebens

Später saßen wir im Sand und ich erzählte meinem Jungen von der Reise mit meinem Vater nach Kanada. Er lauschte andächtig und die Herbstsonne ging langsam unter. Es war traumhaft und ein echter Moment of Excellence.

Abends im Bett beschäftigte meinen Sohn eine Frage: "Papa, können wir auch mal zusammen nach Kanada fahren?" Ich nickte. Später fiel mir ein Satz ein, der von dem Mann stammt, der mich vor 38 Jahren durch eines der schönsten Abenteuer meines Lebens führte.

Als ich ihn jetzt wieder auf der Website seines Familienunternehmens "Adventure Company" las, war ich noch einmal 17 und saß im Kanu auf dem Emerald Lake. Roland Kiemle sagte und sagt über seine Exkursionen: "Ein Ziel haben, schaffen, träumen, die Vorstellungskraft üben, denken, entdecken, erfinden, in Geheimnisse eindringen, die Türen des Unbekannten öffnen - das ist die Fahrt, das ist das Abenteuer. Freunde, mögen diese Tage nie vergehen."

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.