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Klage eingereicht Schwarze Ex-Franchise-Nehmer werfen McDonald's Diskriminierung vor

Schwarze Ex-Franchise-Nehmer klagen gegen McDonald's
Eine McDonald's-Filiale in Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana. Der Konzern steht im Verdacht, schwarze Franchise-Nehmer diskriminierend behandelt zu haben.
© jetcityimage / iStock / Getty Images
Sie fühlten sich benachteiligt gegenüber weißen Franchise-Unternehmern, sollen mit ihren Filialen bewusst in umsatzschwache Gegenden gedrängt worden sein. Nun klagen mehr als 50 schwarze Ex-Franchise-Nehmer in den USA gegen McDonald's.

In den USA beginnt ein Rechtsstreit, der dem Fast-Food-Riesen McDonald's teuer zu stehen kommen könnte. Nicht nur finanziell, auch das Image der Marke steht auf dem Spiel. Mehr als 50 schwarze ehemalige Konzessionsinhaber der Schnellrestaurantkette in den USA haben McDonald's wegen Diskriminierung verklagt. Die Kläger werfen der Konzernspitze vor, ihnen schlechtere Bedingungen gegeben zu haben als weißen Franchise-Nehmern, wie US-Medien am Dienstag berichteten. Unter anderem seien sie gedrängt worden, ihre Filialen in Gegenden mit niedrigem Umsatz aber höheren Betriebskosten zu öffnen.

McDonald's drohen Strafen in Milliardenhöhe

Sollte das zuständige Gericht im Bundesstaat Illinois den Klägern Recht geben, müsste McDonald's im schlimmsten Fall mit einer Schadenersatzzahlung in Milliardenhöhe rechnen. Aus den Gerichtsunterlagen geht zudem hervor, dass die Zahl der schwarzen Konzessionsinhaber seit 1998 von 377 auf 186 gefallen ist. Die Kläger betonen, dass McDonald's sich öffentlich zu einer Gleichbehandlung Schwarzer bekennt, und argumentieren, dass die Ideale des Unternehmens seinem Handeln widersprächen.

In einer Stellungnahme an US-Medien weist McDonald's die Vorwürfe zurück. "Wir sind uns sicher, dass die Tatsachen zeigen werden, wie sehr wir bei McDonald's der Diversität und der Gleichbehandlung verpflichtet sind", heißt es darin.

sve DPA

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