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Tesla-Gründer Elon Musk besucht Brandenburg für "entspanntes abendliches Treffen" mit Landesregierung

Elon Musk in einem schwarzen Anzug
Elon Musk hatte die Baustelle zuletzt im Mai besucht. Wegen verschiedener administrativer Schwierigkeiten verzögert sich die Inbetriebnahme der Gigafactory bis Jahresende.
© Matt Rourke / DPA
Der Chef des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, hat sich am Mittwochabend mit Vertretern der brandenburgischen Landesregierung getroffen. Beim gemeinsamen Abendessen führten die Parteien Gespräche über die Zukunft der geplanten Gigafactory in Grünheide.

Am Mittwochabend landete Tesla-Chef Elon Musk in Berlin. Der drittreichste Mensch der Welt traf sich mit einer Delegation der Brandenburger Landesregierung, um sich über die Zukunft des neuen Tesla-Werkes in Grünheide auszutauschen. "Sehr entspanntes abendliches Treffen", twitterte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach zu einem Foto von Musk im schwarzen T-Shirt und mit Halstuch. Demnach war auch Ministerpräsident Dietmar Woidke bei dem Treffen dabei und Musks Familie. "Wir haben uns vertrauensvoll über die noch anstehenden Aufgaben ausgetauscht", schrieb Steinbach.

Armin Laschet besucht Tesla-Fabrik am Freitag

Tesla baut in Grünheide bei Berlin nahe dem Flughafen der Hauptstadt eine Autofabrik. Dort will der E-Auto-Konzern jährlich rund 500 000 Exemplare der kompakten Reihen Model 3 und Model Y bauen. Ursprünglich wollte das Unternehmen bereits im Juli die Produktion beginnen. Inzwischen steht das Jahresende als Termin im Raum.

Am Freitag ist ein Besuch von Unionskanzlerkandidat und CDU-Chef Armin Laschet an der Tesla-Gigafactory geplant.

Deutlich weniger Beschwerden seit Auslegung der Pläne

Gegen den Bau der Fabrik sind nach der erneuten öffentlichen Auslegung der Pläne bislang nur 44 Einwendungen beim Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) eingegangen. Das berichtete Umweltminister Axel Vogel (Grüne) am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags. Die Frist für Einwendungen ende allerdings erst am 19. August. Bei der ersten Auslegung der Unterlagen im vergangenen Jahr seien 373 Einwendungen eingegangen und bei einer zweiten Auslegung 110.

Nach dem Ende der Frist werde das LfU entscheiden, ob es einen weiteren öffentlichen Erörterungstermin geben werde, erklärte der Minister. Sollte dies erforderlich sein, solle die öffentliche Anhörung am 13. September in der Stadthalle Erkner laufen.

Vogel sagte, wann die endgültige Entscheidung über die umweltrechtliche Genehmigung der Fabrik falle, sei wegen des laufenden Verfahrens noch nicht absehbar. Im September 2020 hatte die Anhörung von Kritikern des Projekts mehrere Tage gedauert.

Ein weißer Mann in Anzug und weißem Hemd steht mit verschränkten Armen vor einem dunkelgrauen Sportwagen auf einer Großbaustelle

Sehen Sie im Video: Trotz des verspäteten Produktionsstarts schreitet der Bau der Tesla-Fabrik voran. Brandenburg erteilt eine weitere Zulassung.

jus DPA

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