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Saufabende mit dem Rat Pack, Beziehungsdramen mit Frau und Geliebten, fliegende Champagnerflaschen - Frank Sinatra genoss die Höhepunkte seiner Karriere mit exzessiven Partys in seiner Villa "Twin Palms" in Palm Springs. Eine Spurensuche zum 10. Todestag der Legende.
Palm Springs, die Oase in der kalifornischen Wüste, hat sich vom Paradies für Golf-spielende Senioren zu einer lebendigen, ja fast hippen Stadt entwickelt. Sein Flair des relaxten Nichtstuns hat PS trotzdem nicht verloren.
Höflichkeitstraining für Grenzbeamte, Bier bei der Oktoberfest-Kopie und ein Anlegesteg für die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt - diese Neuigkeiten und vieles mehr gibt es auf der Reisemesse Pow Wow in Los Angeles zu erfahren:
Auf der "Demo"-Konferenz im kalifornischen Palm Springs zeigen 77 Firmen, wie die Zukunft aussehen könnte. Die Ideen reichen vom sprechenden Lesebuch bis zur Website gegen Klimawandel. Um sein Werk vorzustellen, hat jeder genau sechs Minuten Zeit.
Nach zahlreichen Vampir-Romanen kehrte Anne Rice zurück zum katholischen Glauben. Jetzt überrascht sie mit einem ganz besonderen Untoten: Sie veröffentlicht die fiktive Autobiografie von Jesus Christus.
Weg vom Image des biederen Langweilers möchte Opel schon länger und damit der Kunde nicht nur Brot-und-Butter-Autos mit der Marke assoziiert, wird nun das Kultmobil Opel GT wiederbelebt. Ein schicker Roadster jenseits aller Vernunft.
Wenige Tage nach dem Anschlag von Tucson in Arizona ist im benachbarten Bundesstaat Kalifornien ein Mann wegen Drohungen gegen einen US-Parlamentarier festgenommen worden.
Er ist in unscheinbarem Silbergrau lackiert, trägt ein amtliches Stuttgarter Kennzeichen und ist zum öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
Auch HD-Camcorder sind keine Garantie für beste Bildqualität Wenn man als Reporter einer Hollywood-Legende gegenübertritt, möchte man natürlich vorbereitet sein; also habe ich mir eine neue Videokamera gekauft, ehe ich neulich für die FTD und stern.de nach Palm Springs aufgebrochen bin, um Tarzans besten Freund Cheeta zu besuchen. Mein bisheriger Camcorder hätte es auch getan, gewiss, aber er liefert nur Standard-Fernsehbilder, keine Videos in HD - sprich: "High Definition". Kristallklare Filme also, in einer Qualität, wie man sie lange nur aus dem Kino kannte. Bis vor kurzem kosteten HD-Camcorder noch weit über 1000 Euro, und sie waren ohnehin nichts für Amateure, weil das Nachbearbeiten am Computer die meisten PCs überforderte. HD bedeutet Bilder, die mindestens doppelt so groß sind wie herkömmliche Fernsehaufnahmen: 1280 mal 720 Bildpunkte in der kleinen Variante (720p genannt) oder 1920 mal 1080 Bildpunkte in der großen (auch als "Full HD" bekannt). Das Ganze mit bis zu 60 Einzelbildern pro Sekunde, und schon kommen selbst schnelle, moderne Rechner ins Schnaufen, weil sie gigantische Datenmengen bewältigen müssen. Aber wer einmal HDTV gesehen hat, ist für herkömmliches Fernsehen verdorben, und genauso ging es mir mit meinem Camcorder, nachdem ich Gelegenheit hatte, für meine Freunde bei Übergizmo die Casio EX-F1 zu testen . Die Kamera ist eigentlich darauf spezialisiert, bis zu 60 Fotos in einer einzelnen Sekunde zu knipsen - ein bisher einzigartiges Kunststück. Zusätzlich aber kann die Casio HD-Videos aufnehmen, mit oft atemberaubenden Ergebnissen. Nur leider ist die Kamera recht klobig, teuer und nicht besonders gut darin, beim Zoomen die Schärfe beizubehalten. Zum Glück mangelt es nicht an Alternativen. Seit die kalifornische Firma Pure Digital mit ihrem simplen, aber spottbilligen "Flip"-Camcorder den Markt aufgerollt hat, können die Markenhersteller gar nicht schnell genug eigene Einsteigermodelle mit HD-Qualität in den Handel bringen. Alles jenseits von 500 Dollar (gut 350 Euro) kam für mich ohnehin nicht in Frage - freier Journalismus ist nichts zum Reichwerden. Außerdem war klar, dass die Kamera ihre Filmchen auf Speicherkarten aufzeichnen soll, nicht Videobändern oder Festplatte. Speicherkarten haben den Vorteil, dass man die Videos in wenigen Sekunden auf den Rechner übertragen kann. Obendrein sind sie billig, robust und klein. Perfekt für kompakte HD-Camcorder wie Sonys neue " Webbie "-Modelle, Samsungs HMX -Serie oder die " HD Everio " von JVC. Am Ende fiel meine Wahl auf Sanyos Xacti TH1 - hauptsächlich, weil Sanyo schneller war als manche Konkurrenten und weil ich auf Testseiten im Internet Beispiel-Aufnahmen von anderen Sanyo HD-Camcordern gefunden hatte, die gute Qualität erwarten ließen. Das Schwestermodell FH1 lockte mit der vollen HD-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten, kostet aber auch deutlich mehr: 500 Dollar. Die TH1 fand ich für unter 300 Dollar. Und ich hatte ohnehin nicht vor, in "Full HD" zu filmen. Mein Mac Pro-Rechner mit seinen 2 Gigahertz Intel-Chips kommt damit zwar noch klar, aber der Speicherbedarf auf der Festplatte ist enorm - und für Internet-Videos reicht die geringere HD-Auflösung von 1280x720 Bildpunkten völlig. Also kaufte ich die kleinere Kamera - und das war ein großer Fehler. Denn was ich nicht bedachte: Camcorder mit geringerer Auflösung haben auch einen kleineren Fotochip, und das Ergebnis fällt sofort ins Auge. Aufnahmen bei geringem Licht - etwa in einem Haus - verlieren sofort an Detail und zeigen deutliches Bildrauschen. Siehe Beispiel links oben mit Cheetas Adoptivvater Dan Westfall (für volle Größe bitte auf das Bild klicken). Es ist der gleiche Effekt, den man auch bei den beliebten Mini-Fotoapparaten beobachten kann, die in jede Tasche passen: Wenn Millionen von Bildpunkten auf winzige Fotochips gezwängt werden, werden die Pixel so klein, dass sie jeder für sich kaum noch Licht einfangen können. Das macht nicht viel aus, solange die Sonne scheint - aber bei Schummerlicht wird das Problem sofort sichtbar. Mein Xacti-Camcorder liefert schon unter besten Bedingungen Bilder, die deutliches Nachschärfen durch die Kamera-Software zeigen (siehe Beispiel hier links und auf meiner Foto-Website ). Ich wäre also weit besser mit dem größeren Schwestermodell gefahren. (In Deutschland bietet Sanyo interessanterweise auch nur diese Variante an .) Es gibt noch anderes, das mich an dem Camcorder stört - der unzuverlässige Autofokus etwa und die ineffektive Bildstabilisierung, die keine erkennbare Wirkung zeigt. Und es gibt, doch, doch, auch einiges, das mir gefällt - zum Beispiel die einfache Bedienung und die Tatsache, dass Sanyo einen Weitwinkel-Zusatz anbietet, der sich vor das Objektiv schrauben lässt. Aber entscheidend ist am Ende dies, ganz unabhängig vom Hersteller: Selbst wer bei HD-Camcordern immer nur die geringere Auflösung nutzt, profitiert von einem größeren Fotochip. Die Aufnahmen werden deutlich schärfer und klarer. Das heißt natürlich, man muss auch etwas mehr Geld ausgeben. Denn HD allein ist nicht gleichbedeutend mit bester Bildqualität. Wer sparen will, so wie ich, muss immer noch mit gehörigen Einschränkungen leben - und wenn man dann am Ende sieht, was beim Filmen herausgekommen ist, reicht es selbst bei HD oft nur zu "o weh!"
Im kalifornischen Rentnerparadies Palm Springs genießen nicht nur Menschen ihren Lebensabend. Es gibt auch ein Altersheim für Tiere aus dem Showgeschäft - mit einem (fast) echten Weltstar als Aushängeschild.
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