Das Amazon Kindle Fire kostet nur 199 Dollar und bringt Bewegung in den Tablet-Markt. Doch wie gut ist das Billig-Tablet wirklich? Ist es eine Alternative zu Apples iPad? Wir machen den Test.

Kindle Fire: Ist Amazons günstiges Tablet ein iPad-Konkurrent?© Amazon
Amazons Kindle Fire lockt mit einem niedrigen Preis und einem großen Softwareangebot.
Ein Android-Tablet, das Multimedia-Inhalte auf höchster Ebene bietet und noch dazu zum halben Preis gegenüber Konkurrenztablets angeboten wird, könnte den Markt umkrempeln.
Das 7 Zoll große Android-2.3-Gingerbread-Tablet erscheint zu einem günstigen Zeitpunkt, denn der Tablet-Markt befindet sich am Scheideweg.
Trotz einer Flut an Honeycomb-Tablets, die 2011 auf dem Markt erschienen sind, sehen viele Anwender die Android-Tablets als günstige Nachahmungen des Apple iPads an.
Ein Tablet ab 479 Euro wie das iPad 2 oder sogar 499 Euro für die 16-GB-Variante des PlayBook sind für viele Anwender jedoch zu teurer. Der Ausverkauf des HP Touchpad für 99 Euro je Stück hat gezeigt, dass die Nachfrage nach einem erschwinglichen Tablet durchaus gegeben ist.
Mit lediglich 199 Dollar bietet Amazon mit seinem Fire also eine ernsthafte Option.
Amazons Strategie ist einfach. Der Onlinehändler hofft, an den Erfolg seiner beliebten Kindle-E-Reader anschließen zu können, indem Abstriche bei der Hardware hingenommen werden müssen.
Die enge Integration von Medieninhalten wie Büchern, Magazinen, Apps und Filmen ermöglicht Amazon einen weiteren Strategiepunkt, auf den beispielsweise Firmen wie LG, Samsung und Motorola nicht zurückgreifen können und der für Apple nicht in Frage kommt.
Doch wie schlägt sich das Kindle Fire gegen iPad und Co.? Wir haben es unter die Lupe genommen.