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17. Februar 2010, 09:53 Uhr

Bürgerrechtler beschweren sich über Google Buzz

Google neue Dienst Buzz erntet immer mehr Kritik: Einer US-Bürgerrechtsorganisation hat eine Beschwerde beim US-Kartellamt eingelegt. Vorwurf: Die neue Funktion in Googles Mail-Angebot verstoße gegen Verbraucherrechte.

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Google-Mitgründer Sergey Brin muss für "Buzz" viele Kritik einstecken© Robert Galbraith/Reuters

Amerikanische Bürgerrechtler haben eine Beschwerde gegen den neuen Google-Dienst Buzz eingereicht. Das Zentrum für elektronischen Datenschutz EPIC (Electronic Privacy Information Center) erklärte, die neue Internet-Plattform verstoße gegen das US-Verbraucherschutzrecht. Die Kartellbehörde FTC müsse Google daran hindern, Nutzer des E-Mail-Dienstes Gmail automatisch auch bei Buzz zu registrieren, forderten die Datenschützer.

Google war bereits kurz nach dem Start des neuen Angebots am 9. Februar in Kritik geraten, weil Einträge bei Buzz automatisch auch an sämtliche Mail-Kontakte der Nutzer verbreitet wurden. Das Unternehmen hat darauf bereits reagiert, seit dem Wochenende werden den Buzz-Nutzern ihre E-Mail-Kontaktpersonen nur noch als Bekanntenkreis vorgeschlagen. Möglich ist auch, den Buzz-Dienst ganz abzustellen. EPIC forderte indes, Gmail-Nutzer müssten schon vor ihrer Registrierung um Zustimmung gebeten werden. Nötig sei eine "Opt-In"-Regelung, also eine aktive Anmeldung zu dem neuen Dienst, erklärten die Datenschützer.

AP
 
 
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