. .
Online-Neuigkeiten und Internet-Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
5. Mai 2010, 10:41 Uhr

Mit eigenem Buchladen gegen Amazon & Co.

Google will Ende Juli einen eigenen Onlineshop für digitale Bücher eröffnen. In dem "Google Editions" getauften Angebot wird es nur E-Books von Werken geben, die auch gedruckt erhältlich sind. Streit mit Verlagen geht Google diesmal aus dem Weg.

Google Editions, Amazon, Kindle, E-Book, Buch, Bücher, digitale Bücher

Wird Google Editions auch zum Stöbern einladen?© Eckehard Schulz/APN

Der Internetriese Google startet einen eigenen Internet-Buchladen. Der Dienst Google Editions soll ab Ende Juli verfügbar sein, wie ein Google-Sprecher mitteilte. Die elektronischen Bücher sollen unabhängig vom Gerät und System funktionieren: Es reiche, wenn ein Gerät über einen Internetzugang und einen Browser zu Surfen im Web verfüge, erklärte der Konzern. Damit könnten die Google-Bücher auf Computern genauso wie auf Internethandys, sogenannten Smartphones, gelesen werden. Auch auf dem Tablet-PC iPad des Computerbauers Apple und auf dem E-Buch-Lesegerät Kindle des Internetkaufhauses Amazon sollen die Bücher zu lesen sein.

Der Konzern will allerdings nur Bücher anbieten, die auch in gedruckter Form verfügbar sind. Googles Plan ist, laut einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ), dass "Editions" in möglichst viele Websites integriert wird und potenzielle Kunden auf vielen Wegen Zugang zu dem Shop gewährt wird. Solche Partnerseiten würden dann am Umsatz beteiligt. Außerdem, so das "WSJ" weiter, werde es möglich sein, direkt aus den Suchergebnissen der Google-Buchsuche digitale Ausgaben zu kaufen.

Der Kindle von Amazon ist bislang das führende Lesegerät für elektronische Bücher, die elektronische Bibliothek des Internetkaufhauses umfasst mehr als 500.000 vor allem englischsprachige Bücher. Apple hatte zusammen mit seinem iPad den iBookstore vorgestellt, bei dem der Computerkonzern mit fünf der sechs führenden US-Verlage zusammenarbeitet. Viele Verleger setzen in den Tablet-PC die Hoffnung, endlich ein Modell zur Vermarktung von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen über das Internet zu bieten. Google dürfte mit seinem plattformunabhängigen Online-Buchladen nun für Aufruhr sorgen.

Eine Verknüpfung mit dem umstrittenen Dienst Google Book Search ist nicht geplant. Über diesen lassen sich Millionen Bücher durchsuchen und kostenlos ansehen, die Google vor allem aus Bibliotheken eingescannt hat. Dadurch sind dort auch Werke verfügbar, die nicht mehr im Laden gekauft werden können. Verleger und Autoren liefen gegen das Projekt allerdings Sturm: Umstritten war nicht nur die Vergütung der Autoren- und Publikationsrechte. Kritisiert wurde zudem, dass Google alleiniger Inhaber der Rechte für sogenannte verwaiste Bücher werden könnte - vergriffene Werke, deren Autoren oder andere Rechteinhaber sich nicht mehr ermitteln lassen.

AFP/san
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Google Books Buchbranche feiert Teilerfolg

Der Streit um die geplante Online-Bibliothek von Google geht in die nächste Runde. US-Autoren und Verlage beantragten nach den Einwänden der Regierung einen Aufschub der gerichtlichen Anhörung zu ihrem Vergleich mit Google. Für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Grund zur Freude. mehr...

Streit um Google Books "Erst fragen, dann nutzen"

Seit Wochen setzt sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann im Streit um Google Books vehement für die Rechte deutscher Autoren ein. Im stern.de-Interview erklärt er die transatlantischen Kulturunterschiede - und weshalb es sich lohnt, für das Urheberrecht zu kämpfen. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage

 
Partnerangebot Der stern.de-DSL-Vergleich Der stern.de-DSL-Vergleich Sparen bei DSL-Flatrates

Mit einem DSL-Tarif-Vergleich finden Sie einfach und schnell den zu Ihnen passenden Anbieter. Kostenlos, schnell und sicher! mehr

 
 
 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch