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Fett im Blut - die unterschätzte Gefahr

Diagnose

Erhöhte Triglyceridwerte kann Ihr Arzt mit einem Bluttest feststellen. Sie sollten etwa zwölf Stunden vorher nichts gegessen haben. Fällt der Test positiv aus, sollten Sie ihn zur Sicherheit eine Woche später nochmal wiederholen lassen. Während dieser Woche sollten Sie auf Alkohol komplett verzichten - denn Alkohol kann die Werte in die Höhe treiben und so das Ergebnis verfälschen.

Der Test misst, wie viel Milligramm Triglyceride in einem Deziliter Blut enthalten sind. Liegt der Wert über 200, sprechen Mediziner von einer Hypertriglyceridämie. Bei einer erblichen Vorbelastung, bei der familiären Hypertriglyceridämie, liegen die Werte meist zwischen 200 und 500 Milligramm pro Deziliter.

Doch in manchen Fällen kann schon ein Wert von 150 Milligramm pro Deziliter bedenklich sein. Nämlich dann, wenn auch Ihre Cholesterinwerte zu hoch sind oder wenn Sie zuckerkrank sind. Beide Faktoren erhöhen Ihr Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Liegen Ihre Triglyceridwerte bei 1000 oder mehr, sprechen Fachleute von einer schweren Form der Hypertriglyceridämie. Sie kann gefährliche Folgen haben. Das Blut wird dickflüssiger. Das kann zu einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse führen, aber auch zu Herzenge (Angina pectoris) und zu einer mangelhaften Durchblutung des Gehirns.

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