Meist reicht es aus, den Ernährungsstil umzustellen: weniger Fett, mehr Fisch, Gemüse und Obst. Auf Alkohol sollten Sie verzichten, weil der Körper aus der Substanz gut Triglyceride herstellen kann.
Bewegung und leichter Sport helfen auch, Triglyceride aus dem Blut zu verbannen. Empfehlenswert sind schnelles Gehen oder Radfahren, und das mehrmals in der Woche. Das Rauchen, empfehlen Fachleute, sollten Sie ebenfalls aufgeben.
Wenn Sie Medikamente einnehmen, die den Triglyceridwert im Blut erhöhen, wie etwa Östrogene, Cortisonpräparate oder Herzmedikamente, sollten Sie mit Ihrem Arzt überlegen, ob Sie auf ein anderes Mittel umsteigen können.
In schweren Fällen oder bei erblicher Vorbelastung wird Ihnen der Arzt zu Medikamenten raten. In Frage kommen:
Statine senken nicht nur den Triglyceridwert im Blut, sondern auch den Cholesterin-Wert. Daher sind Statine empfehlenswert, wenn Sie an einer so genannten kombinierten Fettstoffwechselstörung leiden.
Fibrate hemmen die Produktion von Fetten in der Leber. Dann sinkt die Triglyceridkonzentration im Blut. Nikotinsäure kann sowohl den Spiegel der Triglyceride als auch den des schädlichen LDL-Cholesterins im Blut senken. (Nikotinsäure sollten Sie übrigens nicht mit dem Nikotin aus der Zigarette verwechseln - Rauchen senkt den Fettgehalt des Blutes nicht.) Alle drei Medikamente sorgen gleichzeitig dafür, dass das gesunde HDL-Cholesterin vermehrt in den Adern fließt.