Achten Sie auf einen gut gestalteten Arbeitsplatz. Ihr Stuhl sollte Rücken- und Armlehnen haben und leicht beweglich sein. Ihre Tastatur sollte nicht zu hoch eingestellt sein. Stellen Sie Ihren Monitor nicht vor ein helles Fenster, da ständig wechselndes Licht die Augen überanstrengen und Kopfschmerzen verursachen kann.
Versuchen Sie, die Auslöser Ihrer Kopfschmerzen herauszufinden - und zu meiden. Beobachten Sie sich dazu selbst und führen Sie ein Kopfschmerz-Tagebuch. Manche Auslöser von Kopfschmerzen lassen sich nicht beeinflussen. Versuchen Sie, diese zu erkennen und Wege zu finden, die Ihnen die Schmerzen erträglicher machen.
Nehmen Sie nachts eine für die Wirbelsäule entspannte Liegeposition ein, die so genannte Embryonal-Stellung: Legen Sie sich auf die Seite mit leicht angewinkelten Beinen, betten Sie den Kopf auf ein flaches Kissen.
Wenn Sie länger am Stück sitzen müssen, zum Beispiel vor dem Computer oder beim Autofahren, legen Sie öfters eine Pause ein und dehnen und strecken Sie sich. Als Erinnerungshilfe für die Pause können Sie sich den Wecker einmal pro Stunde einstellen.
Kontrollieren Sie immer wieder Ihren Spannungszustand, indem Sie im Spiegel Ihre Schultern, Ihre Augen und Ihren Gesichtsausdruck kritisch betrachten. Dabei gibt es einen kleinen Trick: Kleben Sie ein Pflaster über die Haut des entsprechenden Muskels in entspanntem Zustand. Spannt sich dieser an, verspüren Sie durch das Pflaster hindurch ein Spannungsgefühl über der Haut. Nun können Sie unmittelbar auf das Signal reagieren und sich wieder entspannen.
Machen Sie jeden Tag etwa 15 Minuten lang Entspannungsübungen an einem ruhigen Ort. Nehmen Sie eine aktive Rolle in der Kopfschmerz-Therapie ein! Fragen Sie sich, was Ihre Schmerzen positiv und negativ beeinflusst und reden Sie darüber auch mit Ihrer Ärztin.
Lassen Sie Ihren Kiefer überprüfen. Oft kann eine - herausnehmbare - Plastik-Schiene auf der oberen oder unteren Zahnreihe helfen, den Kiefer zu stabilisieren und neu einzustellen. Probieren Sie auch aus, was wissenschaftlich nicht eindeutig erwiesen ist - vielleicht hilft es trotzdem: Massage, Akupunktur, transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), Rotlicht, Fango, Wärme- und Kältetherapie.