Bis heute ist nicht genau geklärt, wie Spannungskopfschmerzen entstehen. Möglicherweise sind Wissenschaftler dem Rätsel nun ein Stück näher gekommen. Studien zeigen, dass stetig einlaufende Reize von den Kopf-, Gesichts- und Nackenmuskeln die Nerven im Gehirn überstark erregen. Dies könnte eine mögliche Erklärung dafür sein, wieso episodische Spannungskopfschmerzen nach einer Weile in die chronische Form übergehen.
Bei diesem Prozess spielt wahrscheinlich der chemische Botenstoff Stickstoff-Monoxid eine Rolle. Ein Medikament, das die Produktion von Stickstoff-Monoxid im Körper verringert, könnte also auch die (Kopf-)Schmerzen reduzieren. Falls weiterführende Untersuchungen dies bestätigen, eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Therapie von chronischen Spannungskopfschmerzen.