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17. April 2009, 10:39 Uhr

Viele Menschen sterben bei Erdbeben

Zwei Erdbeben in der afghanischen Provinz Nangarhar haben in der Nacht zum Freitag mindestens 20 Menschen das Leben gekostet. Bei den mittelschweren Erschütterungen wurden außerdem rund 50 Personen verletzt. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern nach weiteren Überlebenden.

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Die Provinz Nangarhar in der Nähe der afghanischen Hauptstadt Kabul ist von zwei Erdbeben erschüttert worden© Rahmat Gul/AP

Bei zwei Erdbeben der Stärke 5,5 und 5,1 sind am Freitag im Osten Afghanistans mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Wie der Direktor der staatlichen Katastrophenschutzbehörde mitteilte, lag das Epizentrum des Bebens in der Provinz Nangarhar im Hindukusch-Gebirge - etwa 80 Kilometer östlich der Hauptstadt Kabul. Vor allem im Distrikt Shersad habe es große Schäden gegeben. 200 bis 300 Häuser seien eingestürzt, sagte der Direktor weiter. Herabstürzende Trümmer hätten etwa 50 Menschen verletzt.

Den Angaben zufolge ereigneten sich die Beben am frühen Freitagmorgen. Die ersten Rettungskräfte seien bei Tagesanbruch an der Unglücksstelle im Grenzgebiet zu Pakistan eingetroffen und hätten mit den Bergungsarbeiten begonnen. Am schlimmsten betroffen seien die Ortschaften Sargad Cheil und Chodi Cheil im Bezirk Schersad, sagte der Polizeichef der Provinz.

In der Region kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben. Erst Anfang Januar hatte ein Beben mit der Stärke 6,4 das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet sowie Teile Kaschmirs erschüttert. Im Herbst 2005 hatte ein Erdbeben der Stärke 7,6 in der geteilten Kaschmir- Region etwa 74.000 Menschen in Pakistan und Indien das Leben gekostet.

DPA/AP
 
 
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