. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
21. August 2007, 19:16 Uhr

Das ganze Elend der Unterschicht

Der Prozess um den Foltermord von Siegburg ist ein erschütternder Trip in die untersten Schichten der deutschen Gesellschaft: Alkoholismus, Verrohung, Gewalt. Nun stehen die Gutachter vor der Frage, wie viel Schuld die mutmaßlichen Täter überhaupt trifft. Von Christian Parth, Siegburg

Pascal I., einer der drei Angeklagten, soll derjenige gewesen sein, der den Häftling mit einem Stock vergewaltigte© Oliver Berg/DPA

Die Strafverteidiger blickten ein wenig überrascht, als Staatsanwalt Robin Faßbender sich zu Wort meldete. Er gab bekannt, dass im Fall von Pascal I., einem der drei Angeklagten im Prozess um den Mord an Hermann Heibach in der JVA Siegburg, eine Sicherheitsverwahrung zu prüfen sei. Grund für seine Einlassung war der Obduktionsbericht der Gerichtsmedizin, der gerade vorgetragen worden war. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bonn war es I., der den schwächlichen Hermann während der zwölfstündigen Folterorgie zweimal oral und einmal anal mit dem Stiel eines Handfegers vergewaltigt hatte.

Danny K. soll nach Jugendstrafrecht verurteilt werden

Der Prozess um den Foltermord von Siegburg am Bonner Landgericht ist ein erschütternder Trip in die untersten Schichten der deutschen Gesellschaft. Alkoholismus, Verrohung, Gefühllosigkeit, Gewalt im Elternhaus, soziales Versagen. Am heutigen Verhandlungstag legten die Sozialarbeiter von der Jugendgerichtshilfe ihre Gutachten über die bereits geständigen Täter vor. Ihre Aufgabe war es auch einzuschätzen, ob die Angeklagten Ralf A. und Pascal I. bereits nach dem Erwachsenenstrafrecht zu verurteilen sind.

Danny K., der dritte Angeklagte, wird aufgrund seines Alters nach Jugendstrafrecht verurteilt. Ihn erwarten maximal zehn Jahre Haft. Dabei hat er in der Vergangenheit nahezu keine Gelegenheit ausgelassen, kompromisslos Gewalt auszuüben. Allerdings, so Sozialarbeiter Jörg Wingold, habe der Junge auch nie etwas anderes kennen gelernt. Der Vater schlug die Mutter. Immer wieder habe sich Danny dazwischen geworfen. Doch selbst, wenn er seinen eigenen Sohn "Bastard" geschimpft habe, suchte Danny immer wieder vergeblich den Kontakt zum Vater.

Das Erlernte in der Schule weitergegeben

Schließlich gab er zunächst in der Schule weiter, was er zuhause erlernt hatte. Ständige Prügeleien, Sachbeschädigungen, in einer Akte ist sogar das Attribut "hinterhältig" zu finden. Er kam mehrfach in Psychiatrien, versuchte sich mit Medikamenten gegen das Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) das Leben zu nehmen. Er kam in eine Wohngruppe und kurze Zeit später wieder raus, weil er jeden Konflikt mit Fausthieben löste. Er rauchte Gras und später gelegentlich auch Heroin. Er klaute und prügelte. Dann kam er in die JVA Siegburg, weil er gemeinsam mit einem Kumpel einen Rentner in dessen eigener Wohnung überfiel, auf ihn eindrosch und noch mit den Füßen trat, als der schon lang am Boden lag. Sie nahmen sein Fernsehgerät, weil er kein Bargeld hatte und ließen in liegen. Der alte Mann wurde erst am nächsten Tag gefunden - er war fast tot.

Die Prozessbeobachter sind sich nicht sicher, ob sie für solche Schicksale Mitgefühl haben sollen. Sozialarbeiter Wingold jedenfalls antwortet auf die Frage, welche Prognose der Angeklagte denn habe: "Ich will's mal so sagen, der Danny ist 'ne arme Sau."

Arm dran sind sie irgendwie alle drei, wie sie da sitzen, nur verschüchtert flüstern, wenn sie etwas gefragt werden. Vor allem Ralf A., nach Strapazen und Gewissenskämpfen deutlich abgemagert, blickt nur noch stoisch nach vorne. Auch ihm attestiert der zuständige Sozialarbeiter der Jugendgerichtshilfe eine erschütternde Vergangenheit. Den leiblichen Vater kannte er nicht, die Mutter habe ihn als Alkoholiker beschimpft und dennoch sagt A.: "Ich habe mir vorgestellt, dass er ein anständiger Mann ist." Auch Ralf A. spulte das ganze Programm ab: Heimaufenthalte, Drogen, Diebstähle, eine schwangere Freundin, die er geschlagen haben soll. Und nun ein Kind, das bei einer Pflegefamilie lebt, weil auch die Mutter in größten Schwierigkeiten steckt. Der Sozialarbeiter urteilt: A. müsse beim kommenden Strafmaß wie ein Erwachsener behandelt werden.

900 Euro Drogegeld für sich, 1000 für seinen Kurier

Das droht auch Pascal I., selbst wenn Sozialarbeiter Weingold zu einem andere Schluss kommt. Seine Vergangenheit noch zu erzählen, erübrigt sich beinahe. Zu identisch ist das Leben der drei Angeklagten, die Hermann Heibach nach zwölfstündiger Folter dazu zwangen, sich selbst zu erhängen. Nur eines sei hier noch erwähnt. I. hat Drogen nicht nur konsumiert, sondern auch verkauft. Bis zu 5000 Euro habe er manchmal gehabt. Das meiste davon musste er für den Einkauf investieren, er behielt 900 Euro, sein Laufbursche bekam 1000. Ein wirtschaftlicher Sachverstand, der bei der Nebenklage für verschmitztes Grinsen sorgte.

Am Mittwoch nun wird der psychiatrische Gutachter seine Einschätzungen verlesen. Es dürfte entscheidend dafür sein, ob und wen das Gericht lebenslänglich hinter Gitter schickt.

Von Christian Parth, Siegburg
 
 
KOMMENTARE (10 von 29)
 
muhtesem1 (22.08.2007, 16:07 Uhr)
Hoppala!Wo sind jetzt die,die MARCO in Schutz nahmen wegen der türk.Gefängnisse?
eine menge mobs hat sich über die gefängnisse in der türkei wegen marco w. neg.ausgelassen.und jetzt?wo sind wir hier?solche vorfälle kommen auch hier in deutschland und anderen ländern eu´s täglich vor.nur das sie nicht alle in die öffentlichkeit gelangen.mit ausländern geht man brutaler um,deshalb mobilisieren die sich drinnen wie draußen.ich finde,gefängnisse sollten und müssen eine abschreckende wirkung haben.viele der mob´s überwintern in gefängnissen,oder machen eine ausbildung.oft ist dies rausgeschmissenes geld.gut,ich muß zugeben,ab und an ist auch einer dabei,wo sich gelohnt hat und das ist dann die genugtuung.sagt mal,kann das sein,dass diese typen auch aus dem osten sind?
S.H. (22.08.2007, 14:08 Uhr)
@Latze & Co.
Einer meiner Nachredner hat sicher Recht, Sie sollten sich mal in psychiartische Behandlung begeben. Ein menschlicher Abgrund tut sich offensichtlich auch bei Ihnen auf - und ich muß mich deshalb nicht als Arschloch bezeichnen lassen. Ich habe meinen Kommentar geschrieben, weil ich die Kommentare zu den letzten Artikeln las und mir sicher war, daß der gleiche Grundtenor hier wiederholt wird.
Ich bin durchaus dafür, daß solche Menschen lebenslang weggesperrt werden und nicht nach halber Haftzeit entlassen werden! Aber ich bin NICHT dafür wegen solcher Menschen den RECHTSSTAAT, in dem wir leben, ABZUSCHAFFEN, damit der Mob diese Menschen genauso brutal zu Tode foltert, wie sie es mit ihrem Opfer taten. Denn das ist wonach in den vergangenen Kommentaren geschrien wurde. Und eben diese Rachegelüste bezeichne ich als menschlichen Abgrund. Würden diese Kommentatoren tun was sie gerne würden - damit stellten sie sich auf dieselbe Stufe wie die 3 Täter. "Auge um Auge lässt die Welt erblinden". Lebenslang wegsperren: JA. Prozeßlos zu Tode foltern: NEIN.
Die schlimme Kindheit sollte sicher nicht als Entschuldigung betrachtet werden, aber als Erklärung sollte man sie sehr wohl betrachten. Ein normaler, mitfühlender Mensch ist zu so einer Tat nicht fähig. Taten solcher Art völlig zu verhindern wird sicher niemals möglich sein. Aber wenn man untersucht, woher diese Täter kommen, in welchem Umfeld sie zu solchen Unmenschen geformt werden, wird vielleicht deutlich, wo der Staat/das Jugendamt dringend eingreifen muß (aber das sollten die bereits wissen).
Ich erkenne außerdem einen gewissen Widerspruch darin, daß nach Meinung vieler Kommentatoren diese Täter keine menschliche Behandlung verdienen, jedoch andererseits behauptet wird, sie wären normale Menschen, die sich einfach so zu der Tat entschieden haben (was unter diesem Gesichtspunkt natürlich absolut nicht nachvollziehbar sind). Wenn man sie schon als Unmenschen bezeichnen will, dann sollte man auch einen Blick darauf werfen, wie sie zu Unmenschen geworden sind. Nicht um zu entschuldigen, sondern zu erklären.
Foxtrott1 (22.08.2007, 09:28 Uhr)
Irrtum
Keiner sollte sich der Illusion hingeben, dass derartige Straftaten -wodurch auch immer - zu verhindern seien. Solche Taten hat es jederzeit gegeben, völlig unabhängig von gesellschaftlichen Verhältnissen oder Lebensbedingungen. Brutale Gewaltkriminalität lässt sich nicht verhindern, auch nicht dadurch, dass erkannte Täter getötet werden. Offensichtlich auch kaum dadurch, indem sie mit mehreren anderen Straftätern gemeinsam in eine Zelle gepfercht und dann sich selbst überlassen werden.
Opferschutz ist wichtig, keine Frage. Aber eine Sicherheit, wie sie sich viele wünschen wird es nicht geben. Antisoziale Persönlichkeiten, sexuelle Sadisten, völlig empathieunfähige Menschen wird es voraussichtlich immer geben und sie werden auch zukünftig Straftaten begehen, vor denen es einem nur gruseln kann. Wer aber hemdsärmelig die Hinrichtung der Täter fordert oder aber sie vielleicht gleich selbst erledigen möchte, begibt sich in bedenkliche Nähe des Geisteszustandes eben dieser Verbrecher, die für ihr hilfloses Opfer wahrscheinlich ähnliche abscheuliche Gefühle hegten.
Foxtrott1
Schwaebin (22.08.2007, 08:58 Uhr)
Hoechststrafe
Immer wieder wird bei Schwerverbrechern die ach so schlimme Kindheit als Massstab herangezogen. Es sollte aber doch das Leiden der Opfer hoeher bewertet werden.
Denn jeder hat die Wahl zwischen Gut und Boese, und jeder weiss um die Konsequenzen seines Handeln.
Deshalb kann es hier nur die Hoechststrafe geben.
Magmastern (22.08.2007, 08:25 Uhr)
Wie entsteht Skrupellosigkeit?
Auch wenn man die Begleitumstände betrachtet, ist es für mich nicht nachvollziehbar, wie Menschen alle Hemmungen verlieren können und zu solch einer Tat fähig sind. Ist die persönliche Umwelt hierfür verantwortlich? Für mich gibt es für dieses Verbrechen keine Entschuldigung und daher müssen die Täter eine harte Strafe erhalten. Aufgrund ihres Alters stellt sich natürlich die Frage, ob hier noch etwas zu retten ist und diese Menschen je "gesellschaftsfähig" werden können - ich weis es nicht... Vielleicht sollte man alle Schwerstverbrecher auf eine einsame Insel ohne Fluchtmöglichkeit schicken und Ihnen dort eine "zweite Chance" geben. Wäre sicher ein interessantes Experiment ...
mramorak (22.08.2007, 07:51 Uhr)
Gestzgeber un Gerichte versagen
Aber mit dieser Ueberschrift will ich auf keinen Fall die Taeter entschuldigen. Jeder muss fuer seine eigene Taten gerade Stehen! Es gibt keine Entschuldigung fuer ein Verbrechen. Gott kennt Vergebung aber keine Entschuldigung.
Auch eine schlechte Kindheit ist keine Entschuldigung. "Schlechte Kindheit" ist eine Erfindung moderner Psychologie! Als ich 10 wahr wurde mein Vater ermordet, einige Monate spaeter wurde ich in Ein Konzentrationslager gesteck. Mit 14 wurde ich dort raus geholt und in ein Zwangsarbeitslager gesteck - es gibt noch Millionen Menschen wie ich - und mit 19 wurde ich rausgelassen und nach Deutschland geschickt worden. Wollen Sie mir sagen, dass diese Taeter eine Schlechte Kindheit hatten? Nein, unsere Richter schaffen schlechte Kindheiten! Und die Medieen, wie Sie, ARD, DW und andere schaffen "Unterschichten".
Countryjoe (22.08.2007, 07:45 Uhr)
Die schlimme Kindheit...
..soll nun mal wieder als Entschuldigung herhalten. Sicher hatten es die Angeklagten nicht leicht. Aber 1000e andere Menschen auch nicht und diese begehen nicht solche Ungeheuerlichkeiten.
Die Gesellschaft hat das Recht sich vor solchen Tätern zu schützen aber auch die Pflicht solchen Taten vorzubeugen. Wenn Kinder frühzeitig in eine geordnete Umgebung kommen und entsprechend erzogen werden, sollte das Prävention genug sein. Hier sind auch die Jugendämter gefragt.
manndernichtdaist (22.08.2007, 07:44 Uhr)
jaja früher war alles besser könnte man sagen
aber damals waren solche Leute teil des Staates.
Es ist schwer anzufangen. Neu zu beginnen. Die Demokratie und das damit verbundene freie Zusammenleben scheint nur dann zu funktionieren, wenn ein vernünftiges Überleben (= gutes Einkommen + gehobener Lebensstandard) gesichert ist. Das ist es seit einigen Jahren aber nicht mehr. Eltern haben keine Zeit für ihre Kinder - sie müssen arbeiten. Oder sind in der heutigen Zeit mit Erziehung völlig überfordert, weil sie selbst zu viele Probleme haben. Sei es in der Arbeit und dem zu geringen Lohn oder wegen der Arbeitslosigkeit. Die Bürger dieses Landes werden nur noch ausgenutzt und das auf schlimmste. Diese Jugendlichen sind auch Opfer dieser Gesellschaft, keine Frage.
Klar, die Tat muss bestraft werden und dass am Ende nur Sicherungsverwahrung (=lebenslang weggesperrt) stehen kann ist allen klar. Solche Menschen dürfen nicht mehr in die freie Welt hinaus.
Trotzdem muss sich die Gesellschaft und damit der Staat ernsthafte Gedanken machen, inwiefern man den Lebensstandard vieler Deutscher wieder in normale Bahnen lenken kann. Denn so kanns nich weitergehen.
Mein Vorschlag wäre sich aus den ganzen aussenpolitischen Dingen für 2 Jahre zurückzuziehen. Keine Gelder an Entwicklungsländer (zu denen laut Bundesregierung ja auch *hust* China *hust* zählt) zahlen. Das Geld sinnnvoll in eine komplette Umstrukturierung der inneren Sicherheit (= Kameras auf JEDEM öffentlichen Platz/Park -> schadet keinem und schreckt etliche ab), Umstrukturierung der Schulen. Nur so kann man solche Taten verhindern und der Jugend evtl. wieder eine Perspektive geben, die sie seit Jahren nicht mehr hat.
provocateur (22.08.2007, 06:53 Uhr)
Schuld und Sühne...
Es fällt schwer zu glauben, in welcher perfiden und menschenverachtenden Art hier von diesen drei Prekarianern gemordet worden ist. Derartige "Entmenschung" kennt man doch eigentlich nur aus Kriegen, in denen Menschen nicht nur die dünne Schale der Zivilisation und Moral ablegen, die das Tier in uns überdecken, sondern dann viel weiter gehen als Tiere und das Perverse im Menschen zutage treten lassen. Die Frage ist also: In welchem Krieg befinden wir uns? Man kann von der Todesstrafe halten was man will, lebenslang wegsperren ist auch keine Lösung, Resozialisierung scheint hier ebenfalls keine vernünftige Option zu sein. Oder Psychiatrie? Normal sind die jedenfalls nicht. Ich bin ratlos, was soll man mit derlei Kaputten machen? Ich möchte jedenfalls keinem von denen im Dunkeln begegnen, daher sind 10 Jahre Jugendstrafe für den jüngeren der Täter sicherlich nicht ausreichend. Die Gesellschaft muß vor diesen Tätern geschützt werden, gleichzeitig hat diese Gesellschaft diese Monster produziert... Vielleicht sollten wir daher mal die Art und Weise unseres Zusammenlebens überdenken.
mupfeline (22.08.2007, 06:36 Uhr)
Na sieh mal an
Bei den jungen Rechten, die zum Teil auch nicht älter sind, wird die Keule geschwungen - und was für eine - und bei drei Verbrechern die einen anderen Menschen zu Tode quälten (nicht etwa "bloß" verprügelten") wird der Zeigefinger gezeigt und für eine 2. Chance plädiert. Ich glaub, ich bin im falschen Film. Ich muss wirklich mal ganz direkt fragen: WO ist hier die Verhältnismäßigkeit der Mittel? Liegt sie in der Tatsache begründet dass in dem einen Fall Inder die Opfer waren und in diesem Fall das Opfer ein Deutscher der von ebenfalls Deutschen bestialisch umgebracht wurde! Zum Mitschschreiben: Gaaaanz langsam bestialisch umgebracht wurde.
Leute, Leute, eure Nerven möchte ich haben - solche Unterschiede in der Sichtweise - ich fasse es nicht! Nein, ehrlich, ich habe damit Probleme. Das beweist mir dass ich mir durchaus noch des Unterschiedes der Wörter: verprügelt - bestialischer Mord - bewusst bin.
MEHR ZUM ARTIKEL
Foltermord in der JVA-Siegburg "Keiner wollte das Weichei sein"

Sie haben ihren hilflosen Zellengenossen Hermann H. stundenlang gefoltert und zum Selbstmord gezwungen - nun stehen die drei Täter vor dem Bonner Landgericht. Ihre Aussagen lassen erkennen, dass die Tat einer perversen Gruppendynamik folgte. mehr...

Prozess in Siegburg Tod nach stundenlanger Folter

Die grausame Folter dauerte elf lange Stunden, erst nach diesem Martyrium starb Hermann H. Die drei Mithäftlinge, die für den Tod des 20-Jährigen in der JVA Siegburg verantwortlich sind, stehen nun vor Gericht. mehr...

Haftanstalt Siegburg Leben und Sterben des Hermann H.

Gequält, vergewaltigt, aufgeknüpft - diesen unfassbar brutalen Tod starb ein junger Mann in der haftanstalt siegburg, der von Geburt an eigentlich nie eine Chance hatte. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe