stern.de für unterwegs
. .
Politik im Ausland
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
28. Juli 2007, 15:12 Uhr

Waffenhilfe für Israel und Ägypten

30 Milliarden Dollar für Israel, 13 Milliarden für Ägypten, dazu noch 20 Milliarden für Saudi-Arabien: US-Präsident George W. Bush nimmt sehr viel Geld in die Hand, um den Verbündeten im Nahen Osten mit Waffen zu unterstützen. Ein gemeinsamer Gegner macht's möglich.

Zoom

Israels Regierungschef Ehud Olmert und Bush: 30 Milliarden für den Nahen Osten© Ben Gershom/DPA

Angesichts des wachsenden regionalen Einflusses des Irans plant die US-Regierung nach einem Zeitungsbericht milliardenschwere, neue Waffenlieferungen an verbündete Staaten im Nahen Osten. Wie die "Washington Post" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsvertreter berichtete, soll Israel Militärhilfe in Höhe von 30 Milliarden Dollar, umgerechnet 22 Milliarden Euro und Ägypten im Wert von 13 Milliarden Dollar (9,5 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von zehn Jahren erhalten. Zusammen mit geplanten Waffenlieferungen über 20 Milliarden Dollar an Saudi- Arabien und andere Golfstaaten wären dies die größten Waffengeschäfte der Regierung von George W. Bush, hieß es.

Ziel der Militärhilfe und der Waffenverkäufe ist den Angaben zufolge, westlich orientierte Staaten in der Region gegen den zunehmenden Einfluss Teherans wappnen. "Wir haben ein waches Auge auf die Bedürfnisse unserer Verbündeten und auf das, was jedermann als Muskelspiel eines aggressiveren Irans betrachtet", sagte ein ranghohes Regierungsmitglied, das an den Verhandlungen beteiligt ist, der Zeitung.

Unter den teils hoch entwickelten Waffensystemen, die an Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar, Bahrain und Oman geliefert werden sollen, seien auch solche, die nicht nur für Verteidigungszwecke eingesetzt werden könnten, schreibt die "Washington Post" weiter.

Einzelheiten zu den Waffenlieferungen sollen der Zeitung zufolge am Montag vor der geplanten Abreise von Verteidigungsminister Robert Gates und Außenministerin Condoleezza Rice in den Nahen Osten veröffentlicht werden. Führende Mitglieder des US-Kongresses hätten bereits Zustimmung zu den Plänen signalisiert, hieß es.

KOMMENTARE (3 von 3)
 
sachsenwini (30.07.2007, 10:33 Uhr)
Die USA leben vom Waffengeschäft,
und es gibt keinen Diktator und keine Terrororganisation, mit denen sie noch keine Geschäfte gemacht haben.
Sie haben Hitlerdeutschland und die SU unterstützt. Sie haben die Mudschaheddin- Rebellen aufgerüstet und den Taliban unterstützt, als diese gegen Russland kämpften.
Sie haben Saddam Hussein und bin Laden beliefert, und sie würden sogar mit dem Teufel Geschäfte machen.
Auf der Welt könnte längst Frieden herrschen, wenn der Krieg nicht ein so lukratives Geschäft wäre.
StillerBeobachter (29.07.2007, 10:03 Uhr)
Sowas war abzusehen!
Am besten liefert man auch noch Waffen an Musharraf in Pakistan, denn sonst ist er bald weg vom Fenster und die Islamisten kommen an die Macht!
Und wenn Musharraf zu zimperlich gegen aufständische Islamisten vorgeht und die Taliban und andere Freischärler bekämpft, dann machen's eben die Amis selber.
Mir wird jedesmal ganz übel, wenn ich solche Nachrichten lese, dass pro-westliche Regierungen massiv mit Waffen aufgerüstet werden, damit sie sozialistische oder wie hier islamistische Aufstände bekämpfen und die militärische Überlegenheit dazu dienen soll, eine Drohkulisse aufzubauen, den eigenen Wohlstand zu sichern und andere Völker zu unterdrücken.
Solche Waffenlieferungen dürfte es ohne Zustimmung der Vereinten Nationen eigentlich gar nicht geben.
black-jack (29.07.2007, 09:03 Uhr)
Waffen
Hatten die USA nicht schon Saddam Hussein mit Waffen gegen den Iran ausgestattet???
MEHR ZUM ARTIKEL
Iran Durchbruch im Atomstreit

Die Internationale Atomenergiebehörde und der Iran sind sich einig geworden: Das iranische Atomprogramm darf wieder überprüft werden. Auch die Herkunft des radioaktiven Materials, mit dem der Iran arbeitet, soll offen gelegt werden. mehr...

Treffen Bush/Putin Annäherung bei Raketenabwehr

US-Präsident George W. Bush und der russische Präsident Putin sind sich im Streit über den Raketenschild näher gekommen. Einigkeit herrschte darüber, dass der Iran eine potentielle Gefahr darstelle. Bei den Örtlichkeiten des Abwehrsystems beharren beide jedoch auf ihren Positionen. mehr...

Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage

 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player