Nach der Aufdeckung der rechtsextremen Terrorzelle NSU hatte die Politik schnelle Reformen angekündigt. Doch die stehen erst am Anfang. Wir erklären die Vorhaben - und woran sie scheitern könnten. Von Maike Rademaker
Mitten in den Ermittlungen zur rechtsextremen Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat Heinz Fromm, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), seinen Hut genommen. Im Kampf gegen den gewaltbereiten Rechtsextremismus allerdings spielt diese Personalie eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, was Bundes- und Landesregierungen und Behörden unternehmen. Seitdem die Existenz der NSU im November 2011 durch den Selbstmord zweier Mitglieder und der Selbstanzeige von Beate Zschäpe bekannt wurde, hat die Politik einiges in die Wege geleitet. Wir dokumentieren die bisherigen Schritte und erläutern, woran sie scheitern könnten.
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