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21. Dezember 2011, 07:00 Uhr

FDP fällt auf zwei Prozent - Piraten legen zu

Die Turbulenzen in der Führungsriege bescheren der FDP ein neues Umfragetief. In der Wählergunst kommen die Liberalen nur noch auf zwei Prozent. Die Piraten dagegen befinden sich im Aufwind.

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Der Rücktritt des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner könnte mitschuldig sein am derzeitigen Umfragetief der Partei© Stephanie Pilick/DPA

Kurz vor Weihnachten steckt die FDP erneut im Rekord-Umfragetief. Im stern-RTL-Wahltrend verlor sie im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und stürzt damit zum dritten Mal in diesem Jahr auf 2 Prozent. Die Piratenpartei dagegen konnte sich deutlich steigern: 9 Prozent der Wähler würden sich aktuell für sie entscheiden, 2 Prozentpunkte mehr als in der Woche zuvor. Die Linke sank um einen Punkt auf 7 Prozent. Die Werte der anderen Parteien blieben stabil: Die Union liegt mit 35 Prozent weiter vorn, die SPD folgt ihr mit 28 Prozent, die Grünen halten sich bei 14 Prozent. Für "sonstige Parteien" wollen 5 Prozent der Wähler stimmen.

Turbulenzen sorgen für FDP-Tief

Für die schlechten FDP-Werte machte Forsa-Chef Manfred Güllner die Turbulenzen nach dem Rücktritt von Generalsekretär Christian Lindner verantwortlich. Dem stern sagte er: "Der Rücktritt hat die Anhänger verunsichert. Zudem löste er Spekulationen um die Zukunft des Parteichefs aus. Sogar Putschgerüchte machten die Runde. All dies schadete der Partei." 50 Prozent der FDP-Anhänger würden dem derzeitigen Personal und nicht dem Programm die Schuld für die Krise der Liberalen geben.

Geteilter Meinung sind die Bundesbürger, ob FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle ein besserer Parteichef wäre als der im Mai gewählte Philipp Rösler. Nach einer stern-Umfrage glauben 37 Prozent das nicht. 34 Prozent würden Brüderle gegenüber Rösler den Vorzug geben. 29 Prozent äußerten keine Meinung. Anders ist das Bild bei den FDP-Wählern: Hier halten 48 Prozent Brüderle für geeigneter als Rösler.

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mw/ums
 
 
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