<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0">
  <channel>
    <title>STERN.DE RSS-Feed - Der Tag im Überblick</title>
    <link>https://www.stern.de/</link>
    <description>Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.</description>
    <language>de-DE</language>
    <copyright>stern.de GmbH</copyright>
    <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:29:53 GMT</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 04 Jun 2026 09:29:53 GMT</lastBuildDate>
    <dc:publisher>STERN.de</dc:publisher>
    <atom:link href="https://www.stern.de/feed/standard/all/" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <item>
      <title>Tierquälerei von Buckelwal?: Backhaus: Mecklenburg-Vorpommern von Haftung freigestellt</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/mecklenburg-vorpommern/tierquaelerei-von-buckelwal---backhaus--mecklenburg-vorpommern-von-haftung-freigestellt-37492144.html</link>
      <description>War der gescheiterte Wal-Rettungsversuch Tierquälerei? Und könnten deshalb juristische Konsequenzen drohen? Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister gibt sich gelassen.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492146/t/Ji/v1/w1440/r1.7778/-/04--pcfeym4sjcv12axs2048jpeg---6bfb02303521b76c.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Tierquälerei</category>
      <category>Mecklenburg-Vorpommern</category>
      <category>Buckelwal</category>
      <category>Till Backhaus</category>
      <category>Nordsee</category>
      <category>Transport</category>
      <category>Ostsee</category>
      <category>Haftung</category>
      <category>Schwerin</category>
      <category>Barge</category>
      <category>Lastkahn</category>
      <category>SPD</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:27:35 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/mecklenburg-vorpommern/tierquaelerei-von-buckelwal---backhaus--mecklenburg-vorpommern-von-haftung-freigestellt-37492144.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:27:35Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>War der gescheiterte Wal-Rettungsversuch Tierquälerei? Und könnten deshalb juristische Konsequenzen drohen? Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister gibt sich gelassen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>War der Transport des Buckelwals von der Ostsee zur Nordsee in einem Lastkahn ein Fall von <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/tierquaelerei-4144796.html" title="Tierquälerei" class="taxonomy-entity keyword">Tierquälerei</a>? Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sieht möglichen Ermittlungen gelassen entgegen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern habe von der privaten Initiative, von der der Rettungsversuch ausging, eine Haftungsfreistellung bekommen, sagte Backhaus in der Fragestunde des Landtags in Schwerin. „Die volle Verantwortung hat diese Initiative übernommen.“ Das Land habe die Aktion geduldet.</p><p>Das Tier war im März und April mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandet. Gegen den Rat von Wissenschaftlern duldete <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/till-backhaus-4148298.html" title="Till Backhaus" class="taxonomy-entity person">Backhaus</a> einen privaten Rettungsversuch. In einer Barge wurde der Meeressäuger zur Nordsee gezogen und freigelassen. Knapp zwei Wochen später spülte das Meer den toten Wal an der dänischen Insel Anholt an.</p><p>Minister: Kein Schaden für Wal auf Hoheitsgebiet von MV</p><p>Auf dem Hoheitsgebiet <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/mecklenburg-vorpommern-4155316.html" title="Mecklenburg-Vorpommern" class="taxonomy-entity place">Mecklenburg-Vorpommerns</a> sei dem Wal kein Schaden zugefügt worden, betonte Backhaus. Was in den Gewässern Schleswig-Holsteins und Dänemarks passiert sei, die auf dem Weg der Barge mit dem Tier in Richtung Nordsee durchquert wurden, „entzieht sich unserer Kenntnis“. Dies sei nicht die Verantwortung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.</p><p></p><p>Auf die Frage der CDU-Abgeordneten Beate Schlupp, ob die Barge überhaupt für den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/transport-6893662.html" title="Transport" class="taxonomy-entity keyword">Transport</a> des zwölf Meter langen Meeressäugers geeignet war, sagte Backhaus, dies sei geprüft worden. Es seien Verbesserungen vorgenommen worden. So seien große Sandsäcke aufgestellt worden, damit das Tier bei Seegang nicht gegen die Bordwand prallt. Wissenschaftler hätten die Transportfähigkeit des Tiers festgestellt.</p><p>Backhaus sagte weiter, es sei mit der Initiative vereinbart gewesen, dass die Barge in der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/nordsee-4148914.html" title="Nordsee" class="taxonomy-entity place">Nordsee</a> abgesenkt und der Wal ins feie Wasser entlassen wird. Ob das so geschah, wisse er nicht. „Wie das Tier entlassen worden ist, entzieht sich unserer Kenntnis.“</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Wichtige Verkehrsachse: Gesperrte A565-Brücke: Ergebnisse in nächsten zwei Wochen</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/nordrhein-westfalen/wichtige-verkehrsachse--gesperrte-a565-bruecke--ergebnisse-in-naechsten-zwei-wochen-37492138.html</link>
      <description>Seit Mittwoch ist die vielbefahrene A565-Rheinbrücke für Autofahrer dicht, die Auswirkungen für den Verkehr in der Region sind massiv. Wie geht es mit der maroden Brücke weiter?</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492140/t/wK/v1/w1440/r1.7778/-/04--xq2jqs65p2v4axs2048jpeg---4f1f8cf5280b7277.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>die Autobahn GmbH des Bundes</category>
      <category>Bonn</category>
      <category>Rhein</category>
      <category>Dirk Brandenburger</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:25:57 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/nordrhein-westfalen/wichtige-verkehrsachse--gesperrte-a565-bruecke--ergebnisse-in-naechsten-zwei-wochen-37492138.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:25:57Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Seit Mittwoch ist die vielbefahrene A565-Rheinbrücke für Autofahrer dicht, die Auswirkungen für den Verkehr in der Region sind massiv. Wie geht es mit der maroden Brücke weiter?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/die-autobahn-gmbh-des-bundes-31637220.html" title="die Autobahn GmbH des Bundes" class="taxonomy-entity organization">Autobahn GmbH</a> rechnet innerhalb der nächsten beiden Wochen mit Ergebnissen, wie es mit der gesperrten A565-Rheinbrücke in Bonn weitergeht. „Wir erhoffen uns, in den nächsten zwei Wochen ein umfassendes Schadens- und Lagebild zu haben, um daraus ableiten zu können, was mit dem Bauwerk passiert“, sagte Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH, der Deutschen Presse-Agentur.</p><p>Die vielbefahrene Autobahnbrücke über den Rhein war am Mittwoch wegen neu entdeckter Schäden bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt worden. Unter anderem seien Risse im Beton und Korrosionsschäden im Betonstahl festgestellt worden, sagte Brandenburger. Die Bonner Brücke im Verlauf der Autobahn 565 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Region. </p><p>Laut Autobahn GmbH werden technische Möglichkeiten geprüft, mit denen die marode Brücke aus den 1960er Jahren wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. „Am Ende geht es darum, ob die Brücke gehalten werden kann oder das Bauwerk gesperrt bleiben muss“, sagte <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/themen/dirk-brandenburger-33345430.html" title="Dirk Brandenburger" class="taxonomy-entity person">Brandenburger</a>. Eine abschließende Bewertung könne es erst nach Abschluss der Untersuchungen geben.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Auslandseinsatz der Bundeswehr: Fregatte „Baden-Württemberg“ fährt zu UN-Einsatz</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/auslandseinsatz-der-bundeswehr--fregatte--baden-wuerttemberg--faehrt-zu-un-einsatz-37492130.html</link>
      <description>Eine Fregatte der Marine ist auf dem Weg zu einer UN-Mission im Mittelmeer vor der Küste des Libanon – rund 170 Soldaten sind an Bord. Für das Schiff ist das Einsatzgebiet nicht unbekannt.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492132/t/e6/v1/w1440/r1.7778/-/04--qwt5ywe6h2v5axs2048jpeg---202647f388f682ca.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Baden-Württemberg</category>
      <category>Mittelmeer</category>
      <category>Bundeswehr</category>
      <category>Libanon</category>
      <category>Wilhelmshaven</category>
      <category>Unifil</category>
      <category>Schiff</category>
      <category>Auslandseinsatz</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:25:44 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/auslandseinsatz-der-bundeswehr--fregatte--baden-wuerttemberg--faehrt-zu-un-einsatz-37492130.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:25:44Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine Fregatte der Marine ist auf dem Weg zu einer UN-Mission im Mittelmeer vor der Küste des Libanon – rund 170 Soldaten sind an Bord. Für das Schiff ist das Einsatzgebiet nicht unbekannt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die deutsche Fregatte „<a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/baden-wuerttemberg-4152610.html" title="Baden-Württemberg" class="taxonomy-entity place">Baden-Württemberg</a>“ ist zu einem UN-Einsatz im östlichen Mittelmeer aufgebrochen. Das Kriegsschiff mit rund 170 Soldatinnen und Soldaten an Bord legte am Vormittag von seinem Heimathafen, dem Marinestützpunkt in Wilhelmshaven ab, wie eine Marinesprecherin sagte.</p><p>Die „Baden-Württemberg“ wird in den kommenden Monaten erneut an der Mission Unifil im <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/mittelmeer-4131636.html" title="Mittelmeer" class="taxonomy-entity place">Mittelmeer</a> vor der Küste des Libanon beteiligt sein – das war sie bereits 2023/2024. Die Marine hilft im Rahmen der UN-Mission im Seegebiet vor dem Libanon, Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel zu verhindern. Außerdem unterstützen die Soldaten bei der Ausbildung der libanesischen Marine.</p><p>Ablösung für andere deutsche Fregatte</p><p>„Trotz relativ frischer Erfahrungen der „Baden-Württemberg“ bei <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/unifil-4137736.html" title="Unifil" class="taxonomy-entity place">Unifil</a> 2024“ habe sich die Sicherheitssituation im östlichen Mittelmeer seit der Eskalation im Nahen Osten in diesem Frühjahr nicht verbessert, sagte der Kommandant Bastian Saphörster in einer Mitteilung der Marine. Er sei daher froh über eine intensive Einsatzvorbereitung zu Jahresbeginn. Auf seine Besatzung könne er sich zu 100 Prozent verlassen, sagte der Fregattenkapitän. </p><p>Zunächst soll die rund 150 Meter lange Fregatte nach Angaben der Marine Zypern ansteuern. Dort soll die „Baden-Württemberg“ dann die Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ ablösen, die im Februar zu dem <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/auslandseinsatz-4163114.html" title="Auslandseinsatz" class="taxonomy-entity keyword">Auslandseinsatz</a> gestartet war.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Fall Fabian: Gerichtsmediziner: Verletzungen sprechen für „hohe Intensität der Stiche“</title>
      <link>https://www.stern.de/panorama/verbrechen/fall-fabian--gerichtsmediziner-fand-keine-abwehrverletzungen-an-leiche-37340810.html</link>
      <description>Wer hat Fabian ermordet? Vor dem Landgericht Rostock findet der neunte Verhandlungstag statt – alles Wichtige zum Prozess im stern-Newsblog.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491802/t/Zb/v1/w1440/r1.7778/-/gina-h--9--tag.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Güstrow</category>
      <category>Gina H.</category>
      <category>Mord</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:24:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/panorama/verbrechen/fall-fabian--gerichtsmediziner-fand-keine-abwehrverletzungen-an-leiche-37340810.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:24:00Z</updated>
      <dc:creator>Thomas Krause</dc:creator>
      <dc:creator>Jonas Fedders</dc:creator>
      <dc:creator>Frederik Mittendorff</dc:creator>
      <dc:creator>Tim Schulze</dc:creator>
      <dc:creator>Lennard Worobic</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Unbemerkter Tod in Spanien: Deutscher lag wochenlang tot in seiner Wohnung auf Mallorca</title>
      <link>https://www.stern.de/panorama/unbemerkter-tod-in-spanien--deutscher-lag-wochenlang-tot-in-seiner-wohnung-auf-mallorca-37492098.html</link>
      <description>Wochenlang bleibt der Tod eines 79 Jahre alten Deutschen auf Mallorca unbemerkt. Erst sein Vermieter schöpft Verdacht.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492100/t/wc/v1/w1440/r1.7778/-/04--jrlbur5putv17axs2048jpeg---0ba4618496e40314.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Mallorca</category>
      <category>Tod</category>
      <category>Spanien</category>
      <category>Polizei</category>
      <category>Hafenort</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:22:13 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/panorama/unbemerkter-tod-in-spanien--deutscher-lag-wochenlang-tot-in-seiner-wohnung-auf-mallorca-37492098.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:22:13Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wochenlang bleibt der Tod eines 79 Jahre alten Deutschen auf Mallorca unbemerkt. Erst sein Vermieter schöpft Verdacht.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/mallorca-4155096.html" title="Mallorca" class="taxonomy-entity place">Mallorca</a> hat die Polizei Medienberichten zufolge in einer Wohnung im Hafenort Port d'Andratx einen traurigen Fund gemacht: In der Wohnung einer Apartmentanlage am Meer fanden Beamte die Leiche eines 79-jährigen Deutschen, wie Inselmedien übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei berichteten. Der Mann war demnach offensichtlich schon vor etwa einem Monat einsam gestorben. Alles soll auf einen natürlichen Tod hingedeutet haben.</p><p>Der Vermieter habe Alarm geschlagen, nachdem er länger nichts von seinem Mieter gehört und einen üblen Geruch wahrgenommen habe, der aus der Wohnung kam, hieß es. Feuerwehrleute verschafften sich daraufhin am Mittwoch mit Hilfe einer Leiter über den Balkon Zugang zu der Wohnung im zweiten Stockwerk. Woher der Mann in Deutschland stammte, der schon seit Jahren auf der Insel gelebt haben soll, wurde nicht mitgeteilt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Meinung: Wir müssen anders über mächtige Frauen reden</title>
      <link>https://www.stern.de/capital/wir-muessen-anders-ueber-maechtige-frauen-reden--meinung--37490708.html</link>
      <description>Wenn es um Managerinnen und Politikerinnen geht, fallen immer die gleichen Metaphern. Es sagt viel über uns Männer aus – und nichts über die Frauen.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37490706/t/ZC/v4/w1440/r1.7778/-/margaret-thatcher-1.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Frauen</category>
      <category>Führungsposition</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:21:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/capital/wir-muessen-anders-ueber-maechtige-frauen-reden--meinung--37490708.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:21:00Z</updated>
    </item>
    <item>
      <title>Traditionsbetrieb: Nach Insolvenz weiter Käufersuche für Halberstädter</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/traditionsbetrieb--nach-insolvenz-weiter-kaeufersuche-fuer-halberstaedter-37492092.html</link>
      <description>Die traditionsreiche Halberstädter Würstchen-Gruppe kämpft mit schwieriger Liquidität und sucht einen neuen Eigentümer.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492094/t/gG/v1/w1440/r1.7778/-/04--wljklknvnqv6axs2048jpeg---116d9072ee8ae245.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Traditionsbetrieb</category>
      <category>Insolvenz</category>
      <category>Insolvenzantrag</category>
      <category>Konserve</category>
      <category>Amtsgericht</category>
      <category>Magdeburg</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:19:26 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/traditionsbetrieb--nach-insolvenz-weiter-kaeufersuche-fuer-halberstaedter-37492092.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:19:26Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die traditionsreiche Halberstädter Würstchen-Gruppe kämpft mit schwieriger Liquidität und sucht einen neuen Eigentümer.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach dem Insolvenzantrag der Halberstädter Konserven GmbH geht die Käufersuche für den Würstchenhersteller weiter. Aktuell ruhe die Produktion, bestätigte die Geschäftsführerin des Unternehmens, Silke Erdmann-Nitsch. Der Unternehmensverkauf laufe aber weiter. </p><p>Die Halberstädter <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/digital/computer/themen/konserve-4145678.html" title="Konserve" class="taxonomy-entity keyword">Konserven</a> GmbH hat kürzlich ein Insolvenzverfahren beantragt. Das Amtsgericht Magdeburg ordnete daraufhin eine vorläufige Insolvenzverwaltung an. </p><p>Belegschaft weiß Bescheid</p><p>Die Eigentümerfamilie hatte schon im April mitgeteilt, sie suche für den Produktionsbetrieb der Halberstädter Würstchen samt Marke Käufer. 35 Jahre hatte sie das Unternehmen geführt. Prokuristin Erdmann-Nitsch hatte gesagt: „Die Liquidität ist extrem schwierig“. Die Finanzierung habe nicht funktioniert. Die Unternehmensgruppe, zu der auch ein Hotelbetrieb gehört, hat den damaligen Angaben von Erdmann-Nitsch zufolge rund 150 Mitarbeiter. Umsatzzahlen nannte das Unternehmen nicht. </p><p>Die Geschicke liegen nun in der Hand der Magdeburger Anwältin und Sanierungsexpertin Karina Schwarz. Die vorläufige Insolvenzverwaltung habe am 3. Juni bei der Halberstädter Konserven GmbH ihre Arbeit aufgenommen, sagte Erdmann-Nitsch. Am selben Tag seien der Betriebsrat und die Mitarbeiter informiert worden. </p><p>Lange Würstchen-Tradition</p><p>Die Unternehmensgruppe rund um die Halberstädter Würstchen war von gestiegenen Energie-, Fleisch- und Personalkosten getroffen gewesen. Die Produktionsgesellschaft bei Halberstädter war in einem umkämpften und auch rückläufigen Markt in Schieflage geraten.</p><p>Das Unternehmen hat eine mehr als 140 Jahre lange Tradition. Zu DDR-Zeiten befand sich das Unternehmen in Volkseigentum, 1992 wurde es von der Unternehmerfamilie Nitsch übernommen. Die Produktpalette reicht von Fleisch- und Wurstkonserven über frische Produkte bis zu Suppen und Fertiggerichten.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Viehdiebe: 25 Mutterschafe von Weide gestohlen - Lämmer bleiben zurück</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/viehdiebe--25-mutterschafe-von-weide-gestohlen---laemmer-bleiben-zurueck-37492086.html</link>
      <description>In Brunsbüttel verschwinden etwa 25 Mutterschafe spurlos – ihre Lämmer bleiben allein zurück. Die Polizei sucht Zeugen.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492088/t/B5/v1/w1440/r1.7778/-/04--pqgnjagbanv7axs2048jpeg---e320ca0c42634261.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Brunsbüttel</category>
      <category>Polizei</category>
      <category>Elbmündung</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:17:25 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/viehdiebe--25-mutterschafe-von-weide-gestohlen---laemmer-bleiben-zurueck-37492086.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:17:25Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Brunsbüttel verschwinden etwa 25 Mutterschafe spurlos – ihre Lämmer bleiben allein zurück. Die Polizei sucht Zeugen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Unbekannte haben in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/brunsbuettel-4136710.html" title="Brunsbüttel" class="taxonomy-entity place">Brunsbüttel</a> an der Elbmündung 25 Mutterschafe von einer Weide gestohlen. Der Eigentümer habe den Diebstahl am Mittwochnachmittag bemerkt, teilte die Polizei mit. Die Lämmer der Mutterschafe seien auf der Weide am Holstendamm zurückgeblieben. Weil die Tiere noch ihre volle Wolle trugen, geht die Polizei davon aus, dass zum Abtransport ein größerer Anhänger oder Lastwagen genutzt wurde. Zeugen werden um Hinweise gebeten.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>EuGH: EU-Staaten dürfen bei Verdacht auf Scheinehe im Nachhinein ermitteln</title>
      <link>https://www.stern.de/news/eugh--eu-staaten-duerfen-bei-verdacht-auf-scheinehe-im-nachhinein-ermitteln-37492078.html</link>
      <description>EU-Staaten dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Nachhinein gegen aus Drittstaaten eingebürgerte Menschen ermitteln, wenn die Staatsangehörigkeit nach Einschätzung der Behörden durch eine Scheinehe erworben wurde. Zudem dürfen die Behörden auch den eigentlichen Betrug feststellen und Rechte zurücknehmen, wie der EuGH in Luxemburg am Donnerstag urteilte. </description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492080/t/Uo/v1/w1440/r1.7778/-/04--justitiastatue---2a4e7029add15832.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>EuGH</category>
      <category>Scheinehe</category>
      <category>Drittstaat</category>
      <category>EU</category>
      <category>Luxemburg</category>
      <category>Irland</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:14:42 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/news/eugh--eu-staaten-duerfen-bei-verdacht-auf-scheinehe-im-nachhinein-ermitteln-37492078.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:14:42Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>EU-Staaten dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Nachhinein gegen aus Drittstaaten eingebürgerte Menschen ermitteln, wenn die Staatsangehörigkeit nach Einschätzung der Behörden durch eine Scheinehe erworben wurde. Zudem dürfen die Behörden auch den eigentlichen Betrug feststellen und Rechte zurücknehmen, wie der EuGH in Luxemburg am Donnerstag urteilte. </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im konkreten Fall ging es nach Gerichtsangaben um den Staatsangehörigen eines Nicht-<a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/eu-4540782.html" title="EU" class="taxonomy-entity organization">EU</a>-Staates, der sich als Student in Irland niedergelassen hatte. Kurz vor Ablauf seines Aufenthaltstitels heiratete er eine EU-Bürgerin. In der Folge erhielt der Mann 2015 die irische Staatsangehörigkeit. </p><p>Die irischen Behörden vermuteten jedoch, dass das Aufenthaltsrecht über eine <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/news2/themen/scheinehe-6741284.html" title="Scheinehe" class="taxonomy-entity keyword">Scheinehe</a> mutmaßlich in betrügerischer Absicht erlangt worden sei. Die Justiz vertrat die Auffassung, dass die aus der Freizügigkeitsrichtlinie abgeleiteten Rechte zurückzunehmen seien. Der Betroffene focht dies an und machte geltend, dass er nicht mehr unter diese Richtlinie falle, weil er irischer Staatsbürger geworden sei. </p><p>Das zuständige irische Gericht wandte sich in der Angelegenheit an den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/eugh-4130682.html" title="EuGH" class="taxonomy-entity organization">EuGH</a>. Dieser entschied nach eigenen Angaben, dass „die Vorschriften zur Richtlinie zur Bekämpfung von Betrug und Rechtsmissbrauch auch auf vergangene Sachverhalte Anwendung finden“. Andernfalls würde das Ziel der Bekämpfung von Scheinehen und betrügerischen Praktiken, „die oft erst spät aufgedeckt werden“, beeinträchtigt, argumentierte der EuGH. </p><p>Die Behörden der EU-Staaten dürften daher entsprechende Ermittlungen vornehmen, entschied der EuGH. Dies könne in der Folge auch dazu führen, dass dem betroffenen Menschen die erworbene Staatsangehörigkeit eines EU-Landes entzogen werde und dass dieser Mensch somit den Status als Bürger der Europäischen Union verliere.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Stockende Verhandlungen: Schlichtung soll Tarifstreit im Nahverkehr lösen</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/stockende-verhandlungen--schlichtung-soll-tarifstreit-im-nahverkehr-loesen-37492074.html</link>
      <description>Nach mehreren Warnstreiks soll eine Schlichtung wieder Bewegung in die Tarifverhandlungen für den Nahverkehr in Niedersachsen bringen. So ist der Stand.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492076/t/0A/v1/w1440/r1.7778/-/04--lgfx34rj2hv5axs2048jpeg---f6618edabf027539.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Nahverkehr</category>
      <category>Niedersachsen</category>
      <category>Arbeitgeber</category>
      <category>Verhandlung</category>
      <category>Tarifverhandlung</category>
      <category>Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft</category>
      <category>Arbeitnehmerseite</category>
      <category>Warnstreik</category>
      <category>Tarifstreit</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:14:24 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/stockende-verhandlungen--schlichtung-soll-tarifstreit-im-nahverkehr-loesen-37492074.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:14:24Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach mehreren Warnstreiks soll eine Schlichtung wieder Bewegung in die Tarifverhandlungen für den Nahverkehr in Niedersachsen bringen. So ist der Stand.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/nahverkehr-4158662.html" title="Nahverkehr" class="taxonomy-entity keyword">Nahverkehr</a> in Niedersachsen haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite auf eine Schlichtung verständigt. Das teilten der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Niedersachsen und die Gewerkschaft Verdi nach der sechsten Verhandlungsrunde mit.</p><p>Zwei unabhängige Schlichter sollen demnach versuchen, eine Einigung herbeizuführen. Laut Verdi geht es darum, „einen Lösungskorridor in die festgefahrenen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/verhandlung-4169954.html" title="Verhandlung" class="taxonomy-entity keyword">Verhandlungen</a> zu bringen“. Wer als Schlichter fungiert, ist noch offen. Ort und Zeit der Schlichtung sollen geheim bleiben.</p><p>KAV-Hauptgeschäftsführer Michael Bosse-Arbogast bezeichnete den Schritt beim derzeitigen Stand der Tarifgespräche als sinnvoll und notwendig. Verdi-Verhandlungsführer Marian Drews kritisierte, es gebe seitens der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/stern-studien/themen/arbeitgeber-33761236.html" title="Arbeitgeber" class="taxonomy-entity keyword">Arbeitgeber</a> kein Entgegenkommen beim Thema Arbeitszeit.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/vereinte-dienstleistungsgewerkschaft-4196022.html" title="Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft" class="taxonomy-entity organization">Verdi</a> fordert insbesondere Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie mehr Urlaubstage und höhere Zuschläge für die Arbeit am Wochenende. Der KAV hatte vor den jüngsten Verhandlungen seinerseits darauf verwiesen, dass die Arbeitgeber bereits einen zusätzlichen Urlaubstag von 2027 an anbieten. Außerdem sei man bereit, zwei bisher gewährte sogenannte freie Tage in zusätzliche Urlaubstage umzuwandeln, sodass der bezahlte Jahresurlaub dann insgesamt 33 Tage umfasse.</p><p>Im Nahverkehr machte sich der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/tarifstreit-4189586.html" title="Tarifstreit" class="taxonomy-entity keyword">Tarifstreit</a> bereits mit mehreren Warnstreiktagen bemerkbar, unter anderem in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Göttingen und Osnabrück.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Europäischer Gerichtshof: Deutschlands Kürzung von Asylleistungen EU-rechtswidrig</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/ausland/europaeischer-gerichtshof--deutschlands-kuerzung-von-asylleistungen-eu-rechtswidrig-37491724.html</link>
      <description>Kleidung gestrichen: Der EuGH bemängelt Deutschlands Praxis bei abgelehnten Asylbewerbern. Dabei stehen neue Regeln schon vor der Tür.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491726/t/bi/v2/w1440/r1.7778/-/04--aefhad3rqyv3axs2048jpeg---284720b57b81702e.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>EU</category>
      <category>Deutschland</category>
      <category>EuGH</category>
      <category>Asylleistung</category>
      <category>Asylbewerber</category>
      <category>Luxemburg</category>
      <category>Leistungskürzung</category>
      <category>Kürzung</category>
      <category>Rumänien</category>
      <category>Landkreis Schweinfurt</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:13:57 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/politik/ausland/europaeischer-gerichtshof--deutschlands-kuerzung-von-asylleistungen-eu-rechtswidrig-37491724.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:13:57Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kleidung gestrichen: Der EuGH bemängelt Deutschlands Praxis bei abgelehnten Asylbewerbern. Dabei stehen neue Regeln schon vor der Tür.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Leistungskürzungen in Deutschland für abgelehnte Asylbewerber verstoßen gegen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/eu-4540782.html" title="EU" class="taxonomy-entity organization">EU</a>-Recht. Grundlegende Leistungen wie Kleidung und Haushaltsprodukte dürften auch Asylbewerbern, für die ein anderes EU-Land zuständig ist, nicht gestrichen werden, entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. Nach der derzeit geltenden EU-Aufnahmerichtlinie müssten die Mitgliedstaaten einen „angemessenen Lebensstandard“ gewährleisten, der auch den Schutz der physischen und psychischen Gesundheit von Antragstellern gewährleistet.</p><p>Ein junger Afghane, der nach Rumänien abgeschoben werden sollte und dem deswegen im Jahr 2022 Leistungen gekürzt wurden, hatte gegen den bayerischen Landkreis Schweinfurt geklagt. Er wurde mit Essen, einer beheizten Unterkunft sowie im Hinblick auf Hygiene und Gesundheit versorgt, bekam aber keine Leistungen für Kleidung und Haushaltsprodukte. Der Fall landete vor dem <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/eugh-4130682.html" title="EuGH" class="taxonomy-entity organization">EuGH</a>. </p><p>Die Richterinnen und Richter in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/luxemburg-4149060.html" title="Luxemburg" class="taxonomy-entity place">Luxemburg</a> stellten klar: Zum einen gehöre Kleidung zu den „elementarsten Bedürfnissen“. Zum anderen seien Geldleistungen für den täglichen Bedarf, etwa für Fahrkarten, Kommunikationsmittel oder Körperpflegeprodukte, notwendig, um ein „Mindestmaß an Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben“ zu gewährleisten.</p><p>Seit 2024 sehen deutsche Regelungen auch Leistungsausschluss vor</p><p>Die deutsche Kürzungsregelung, um die es nun vor dem Gerichtshof ging, wurde 2024 sogar noch verschärft: Aktuell können demnach Leistungen auch komplett ausgeschlossen werden, nachdem festgestellt wurde, dass ein anderer Mitgliedsstaat für einen <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/asylbewerber-4177130.html" title="Asylbewerber" class="taxonomy-entity keyword">Asylbewerber</a> zuständig ist und er ausreisen muss. Mit den Vorgaben aus Luxemburg dürfte dies erst recht nicht vereinbar sein. „Wenn ich schon nicht kürzen darf, darf ich natürlich erst recht nicht entziehen“, sagt der Sozialrechtler Constantin Hruschka.</p><p>Die bisherige EU-Aufnahmerichtlinie, die Vorgaben zu den Leistungen macht, wird am 12. Juni mit der Reform des Gemeinsamen Asylsystems (GEAS) der EU jedoch durch neue Regeln abgelöst. Diese erlauben Leistungseinschränkungen explizit, wenn Asylbewerber sich in einem anderen EU-Land aufhalten als dem für sie zuständigen. „Auch in der neuen Regelung steht drin, dass ein Mindeststandard im Einklang mit dem Unionsrecht gewährleistet sein muss“, betont aber der Asylexperte Hruschka. Dazu gehört etwa die EU-Grundrechtecharta.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Handball-Bundesliga: „Charaktertest nicht bestanden“ – Kiel droht Horrorszenario</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/handball-bundesliga---charaktertest-nicht-bestanden----kiel-droht-horrorszenario-37492064.html</link>
      <description>Der Handball-Rekordmeister zittert gewaltig. Erstmals seit über 30 Jahren könnte der THW Kiel einen internationalen Wettbewerb verpassen. Was steckt hinter der Krise?</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492066/t/il/v1/w1440/r1.7778/-/04--5hbmptiyfkv5axs2048jpeg---afccf44854653f4d.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>THW</category>
      <category>Charaktertest</category>
      <category>THW Kiel</category>
      <category>Handball-Bundesliga</category>
      <category>Horrorszenario</category>
      <category>Champions League</category>
      <category>Filip Jicha</category>
      <category>Europa</category>
      <category>Bergischer HC</category>
      <category>Füchse Berlin</category>
      <category>VfL Gummersbach</category>
      <category>Krise</category>
      <category>Hendrik Pekeler</category>
      <category>Minden</category>
      <category>Zukunft</category>
      <category>Kieler Nachrichten</category>
      <category>Hamburg</category>
      <category>MT Melsungen</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:13:05 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/handball-bundesliga---charaktertest-nicht-bestanden----kiel-droht-horrorszenario-37492064.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:13:05Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Handball-Rekordmeister zittert gewaltig. Erstmals seit über 30 Jahren könnte der THW Kiel einen internationalen Wettbewerb verpassen. Was steckt hinter der Krise?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Club-Ikone fand klare Worte, der Geschäftsführer vermied ein klares Bekenntnis zum Trainer: Handball-Rekordmeister <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/sportwelt/themen/thw-4161592.html" title="THW" class="taxonomy-entity organization">THW</a> Kiel steht vor dem fatalen Finale einer verkorksten Saison und einem vorläufigen Abschied vom europäischen Geschäft nach mehr als 30 Jahren ununterbrochener Teilnahme.</p><p>„<a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/charaktertest-4119082.html" title="Charaktertest" class="taxonomy-entity keyword">Charaktertest</a> nicht bestanden“, sagte Kreisläufer Hendrik Pekeler nach dem 30:34 am Mittwoch bei Abstiegskandidat GWD Minden. Und auf die Frage nach der Zukunft von Trainer Filip Jicha gab sich Geschäftsführer Viktor Szilagyi bedeckt: „So etwas ist nie 100 Prozent sicher. Es ist sicherlich zu früh, irgendwelche Prozentzahlen abzugeben. Man muss ein gemeinschaftliches Gefühl entwickeln und die gleichen Ziele verfolgen. Das sind die Themen, die wir jetzt besprechen müssen“, sagte der Österreicher den „Kieler Nachrichten“.</p><p>Platz fünf reicht wohl nicht für <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/europa-4154998.html" title="Europa" class="taxonomy-entity place">Europa</a></p><p>Noch liegen die Norddeutschen in der Bundesliga auf dem fünften Tabellenplatz. Doch zur Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb reicht das aller Voraussicht nach nicht. Die Chance, sich über einen Sieg in der European League für die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/champions-league-4540730.html" title="Champions League" class="taxonomy-entity organization">Champions League</a> zu qualifizieren, verpasste der THW durch die Finalniederlage in Hamburg gegen die MT Melsungen.</p><p></p><p>Da der Tabellen-14. <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/themen/bergischer-hc-7256396.html" title="Bergischer HC" class="taxonomy-entity organization">Bergischer HC</a> als Verlierer des deutschen Pokalfinales gegen die Füchse Berlin einen Startplatz in der European League sicher hat, ist der THW auf das Wohlwollen der Europäischen Handballföderation (EHF) angewiesen. Diese vergibt sogenannte Upgrades, die von den nationalen Ligen und Verbänden beantragt werden. </p><p>Angesichts von drei deutschen Startern in der Champions League (aktuell der SC Magdeburg, die Füchse Berlin und Melsungen) sowie drei Clubs in der European League (SG Flensburg-Handewitt, VfL Gummersbach, Bergischer HC) wäre ein siebter Teilnehmer aus Deutschland im Europapokal eher unwahrscheinlich, aber auch nicht gänzlich unvorstellbar.</p><p>33 Jahre hintereinander international dabei</p><p>Das letzte Mal, dass die Kieler nicht in Europa spielten, war vor 33 Jahren, nachdem sie die Saison 1992/93 nur auf dem siebten Platz abgeschlossen hatten. Deutscher Meister wurde damals unter dem späteren Bundestrainer Heiner Brand die einstige SG Wallau/Massenheim, die aktuell als HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim die Saison in der viertklassigen Regionalliga Hessen auf dem vierten Platz abgeschlossen hat. </p><p>Der THW dagegen gewann bei seinen Europapokal-Auftritten zwischen 1995 und 2026 je viermal die Champions League (2007, 2010, 2012 und 2020) und die heutige European League (1998, 2002, 2004 und 2019).</p><p></p><p>Sucht man nach den Gründen für den Kieler Niedergang, kommen zwangsläufig die vielen Verletzungen ins Spiel. Rückraum-Linkshänder Emil Madsen und Spielmacher Elias Ellefsen á Skipagøtu fallen schon länger verletzt aus. Am Mittwoch fehlte zudem Harald Reinkind. Während des Spiels zogen sich der erst 18 Jahre alte Youngster Rasmus Ankermann nach einem üblen Foul sowie Magnus Landin und Rune Dahmke Blessuren zu.</p><p>Konkurrenz hat die Furcht vor dem THW verloren</p><p>Zur Wahrheit gehört aber auch: Unter Filip Jicha hat sich das Kieler Spiel im Vergleich zu den nationalen Spitzenteams aus Magdeburg und Berlin kaum weiterentwickelt. Die Furcht vor den schier übermächtigen „Zebras“ ist Vergangenheit. Von den bislang acht Niederlagen in dieser Saison kassierte der THW drei gegen Minden, die HSG Wetzlar und den TVB Stuttgart - allesamt Teams aus den unteren Tabellenregionen.</p><p>Dafür sorgten die Norddeutschen aber auch für die bisher einzige Saisonniederlage von Meister Magdeburg. Bei einer Niederlage im letzten Heimspiel am Sonntag (15.00 Uhr/Dyn) gegen den TBV Lemgo Lippe droht sogar noch Platz sechs. So schlecht waren die Kieler zuletzt vor 23 Jahren.</p><p>Sollte der THW in der kommenden Saison tatsächlich nicht international dabei sein, hätte das auch Auswirkungen auf die deutsche Nationalmannschaft. Leistungsträger im Team von Bundestrainer Alfred Gislason wie Torhüter Andreas Wolff und Rückraumspieler Julian Köster, der zur neuen Serie vom VfL Gummersbach zum THW wechselt, hätten dann im Ligabetrieb nur Spiele gegen die nationale Konkurrenz. Und das vor der Heim-WM im Januar.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>EU-Länder erwägen Ende von Schutzstatus für Ukrainer in wehrfähigem Alter</title>
      <link>https://www.stern.de/news/eu-laender-erwaegen-ende-von-schutzstatus-fuer-ukrainer-in-wehrfaehigem-alter-37492082.html</link>
      <description>Die EU-Innenminister erwägen, ukrainische Männer im wehrfähigen Alter vom automatischen Schutz in der EU auszuschließen. „Wir können uns vorstellen, die Massenzustrom-Richtlinie zu verlängern“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mit Verweis auf den entsprechenden EU-Mechanismus am Rande eines Treffens mit EU-Kollegen am Donnerstag in Luxemburg. Deutschland habe aber „Zweifel“ daran, „dass Ukrainer im wehrpflichtigen Alter darunter zu sehen sind“. </description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37492084/t/Lg/v1/w1440/r1.7778/-/04--euflaggen-und-ukrainische-falggen---72a68b3d4f54bb8b.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>EU</category>
      <category>Männer</category>
      <category>Ukraine</category>
      <category>Schutzstatus</category>
      <category>Magnus Brunner</category>
      <category>Alexander Dobrindt</category>
      <category>Luxemburg</category>
      <category>CSU</category>
      <category>Gerhard Karner</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:13:03 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/news/eu-laender-erwaegen-ende-von-schutzstatus-fuer-ukrainer-in-wehrfaehigem-alter-37492082.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:13:03Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die EU-Innenminister erwägen, ukrainische Männer im wehrfähigen Alter vom automatischen Schutz in der EU auszuschließen. „Wir können uns vorstellen, die Massenzustrom-Richtlinie zu verlängern“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mit Verweis auf den entsprechenden EU-Mechanismus am Rande eines Treffens mit EU-Kollegen am Donnerstag in Luxemburg. Deutschland habe aber „Zweifel“ daran, „dass Ukrainer im wehrpflichtigen Alter darunter zu sehen sind“. </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der österreichische Innenminister Gerhard Karner betonte, er sei „sehr stark dafür, dass man den Automatismus beendet“, wenn es „um Männer im wehrfähigen Alter geht“. <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/eu-4540782.html" title="EU" class="taxonomy-entity organization">EU</a>-Innenkommissar Magnus Brunner sagte, er gehe davon aus, dass es in dieser Frage „einen Konsens geben könnte“. </p><p>Die sogenannte Massenzustrom-Richtlinie ermöglicht es EU-Staaten, Geflüchteten ohne individuelles Asylverfahren sofortigen Schutz zu gewähren. Damit können die Geflüchteten auch einer Arbeit nachgehen. Dieser temporäre Schutzstatus für Geflüchtete aus der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/ukraine-4540764.html" title="Ukraine" class="taxonomy-entity place">Ukraine</a> war zuletzt bis März 2027 verlängert worden. Die EU-Kommission will in Kürze einen Vorschlag für eine weitere Verlängerung vorlegen. </p><p>Dobrindt sagte in Luxemburg, <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/maenner-6267890.html" title="Männer" class="taxonomy-entity keyword">Männer</a> im wehrfähigen Alter aus der Ukraine könnten über das normale Asylverfahren ein Recht auf Asyl individuell prüfen lassen. „Ich glaube, auf den Weg kann man sich begeben“, sagte der Minister. Generell handele es sich bei der Richtlinie um eine „temporäre Lösung“, die „irgendwann zu einem Ende kommen“ müsse.</p><p>EU-Innenkommissar <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/news/themen/magnus-brunner-31756172.html" title="Magnus Brunner" class="taxonomy-entity person">Brunner</a> betonte, es müsse den Ländern zugehört werden, „die besonders betroffen sind“. Deutschland hat seit Beginn des russischen Angriffskriegrs in der Ukraine mehr als 1,1 Millionen Menschen aus der Ukraine aufgenommen. Weitere wichtige Aufnahmeländer sind Polen und Tschechien.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Schaden aus der Nacht: Oberleitungsschaden führt zu Problemen bei Zügen um Hannover</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/schaden-aus-der-nacht--oberleitungsschaden-fuehrt-zu-problemen-bei-zuegen-um-hannover-37490860.html</link>
      <description>ICE fahren über S-Bahn-Gleise, Regionalexpress-Bahnen fallen aus: Der Morgen startet mit größeren Problemen im Bahnverkehr. Welche Verbindungen betroffen sind.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37490862/t/zn/v2/w1440/r1.7778/-/04--m6h5aqk5a2v5axs2048jpeg---df15b7a862bd856b.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Hannover</category>
      <category>Oberleitungsschaden</category>
      <category>S-Bahn</category>
      <category>Bahnverkehr</category>
      <category>Transdev</category>
      <category>ICE</category>
      <category>Berlin</category>
      <category>Dresden</category>
      <category>Aachen</category>
      <category>Amsterdam</category>
      <category>Flensburg</category>
      <category>Frankfurt</category>
      <category>Oberstdorf</category>
      <category>Norddeich</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:09:11 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/schaden-aus-der-nacht--oberleitungsschaden-fuehrt-zu-problemen-bei-zuegen-um-hannover-37490860.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:09:11Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>ICE fahren über S-Bahn-Gleise, Regionalexpress-Bahnen fallen aus: Der Morgen startet mit größeren Problemen im Bahnverkehr. Welche Verbindungen betroffen sind.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im Bahnverkehr um <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/hannover-4154790.html" title="Hannover" class="taxonomy-entity place">Hannover</a> kommt es nach einem Oberleitungsschaden zu Problemen. Betroffen sind der Fernverkehr, S-Bahnen und Regionalzüge, wie die Betreiber mitteilten. Es kommt demnach zu Ausfällen und Verspätungen. Bis circa 18.00 Uhr sollten die Probleme anhalten, wie S-Bahn-Betreiber Transdev mit Verweis auf den Netzbetreiber DBInfraGO mitteilte.</p><p>Konkret sind Fernverkehrszüge zwischen Aachen und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html" title="Berlin" class="taxonomy-entity place">Berlin</a> sowie Amsterdam und Berlin, Flensburg und Frankfurt, Oberstdorf und Dresden sowie Norddeich Mole und Dresden betroffen. Die Züge sind entweder verspätet oder fallen ganz oder abschnittsweise aus, wie die Bahn mitteilte. </p><p>Bei der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/themen/s-bahn-6267870.html" title="S-Bahn" class="taxonomy-entity keyword">S-Bahn</a> Hannover sind die Linien S3, S6, S61 und S7 betroffen, wie Transdev mitteilte. Die Bahnen sind entweder zu spät, fallen teilweise aus oder fahren einige Halte nicht an.</p><p>Regios fallen teilweise aus</p><p>Auch auf den Regionalexpress-Linien 2 und 30 kommt es zu Einschränkungen. Der RE2 zwischen Hannover und Göttingen fährt laut Betreiber mit starken Verspätungen von bis zu 60 Minuten. Die Züge müssten wegen der Überlastung der Strecken auf andere Züge warten oder hinter langsameren Bahnen hinterherfahren. Einige Verbindungen würden nur teilweise bedient, um Verspätungen abzubauen.</p><p>Die unter der Marke Enno betriebenen Verbindungen des RE 30 fahren nur von Lehrte über Gifhorn nach Wolfsburg. Von Hannover Hauptbahnhof nach Lehrte pendeln Ersatzbusse.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/ice-4154968.html" title="ICE" class="taxonomy-entity organization">ICE</a> verlor Stromabnehmer</p><p>Grund für die Probleme ist ein <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/oberleitungsschaden-6765136.html" title="Oberleitungsschaden" class="taxonomy-entity keyword">Oberleitungsschaden</a> im Osten von Hannover. Dort war in der Nacht bei einem ICE ein Stromabnehmer abgerissen. Weil die Fernverkehrsstrecke nur eingleisig befahrbar ist, werden ICE unter anderem über S-Bahn-Gleise umgeleitet, wie der S-Bahn-Betreiber Transdev mitteilte. Nach Informationen von 8.00 Uhr sei der Schaden zudem größer als ursprünglich angenommen. Fahrgäste sollen sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung informieren.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Tarifverhandlungen: Warnstreiks im Handel – Verdi erhöht Druck auf Arbeitgeber</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen/tarifverhandlungen--warnstreiks-im-handel---verdi-erhoeht-druck-auf-arbeitgeber-37491970.html</link>
      <description>Sieben Prozent mehr Geld für die Beschäftigten oder doch nur zwei? Während Verdi Druck macht, verspricht der Handelsverband: Für Kunden bleibt alles ruhig. Wer setzt sich am Ende durch?</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491972/t/th/v1/w1440/r1.7778/-/04--hk7bsos462v3axs2048jpeg---2423da398b60e98e.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Tarifverhandlung</category>
      <category>Warnstreik</category>
      <category>Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft</category>
      <category>Sachsen</category>
      <category>Arbeitgeber</category>
      <category>Thüringen</category>
      <category>Leipzig</category>
      <category>Erfurt</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:05:53 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen/tarifverhandlungen--warnstreiks-im-handel---verdi-erhoeht-druck-auf-arbeitgeber-37491970.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:05:53Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sieben Prozent mehr Geld für die Beschäftigten oder doch nur zwei? Während Verdi Druck macht, verspricht der Handelsverband: Für Kunden bleibt alles ruhig. Wer setzt sich am Ende durch?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Gewerkschaft Verdi hat in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu Warnstreiks aufgerufen. In Sachsen beteiligten sich am Donnerstagmorgen an mehreren Zentrallagern von Lebensmittelhändlern rund 100 Beschäftigte, wie die Gewerkschaft auf Anfrage mitteilte. In Thüringen sind für diesen Freitag Warnstreiks und eine Kundgebung in Erfurt geplant. </p><p>Verdi fordert für die Beschäftigten sieben Prozent mehr Geld, mindestens 225 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/stern-studien/themen/arbeitgeber-33761236.html" title="Arbeitgeber" class="taxonomy-entity keyword">Arbeitgeber</a> haben zuletzt in einzelnen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Hamburg im Einzelhandel ab November eine Erhöhung um zwei Prozent angeboten und ab August 2027 eine weitere um 1,5 Prozent - bei einer Laufzeit von zwei Jahren.</p><p>Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet keine spürbaren Auswirkungen für Kunden durch die Streikaktionen. Die Unternehmen seien gut vorbereitet, die internen Abläufe eingespielt, sagte Tarifgeschäftsführer Steven Haarke. Er appellierte an die Gewerkschaft, den Fokus darauf zu legen, am Verhandlungstisch Fortschritte zu erzielen, „statt auf Streikaufrufe und öffentliche Eskalation zu setzen“.</p><p>Die nächste Verhandlungsrunde im Groß- und Außenhandel in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/sachsen-4155484.html" title="Sachsen" class="taxonomy-entity place">Sachsen</a>, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist für den 30. Juni in Dresden angesetzt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Newsblog zur Fußball-WM: Fifa: Fans dürfen keine Wasserflaschen mit ins Stadion nehmen</title>
      <link>https://www.stern.de/sport/fussball/wm2026/news-zur-fussball-wm-2026--fans-duerfen-keine-wasserflaschen-mit-ins-stadion-nehmen-37392836.html</link>
      <description>„Playboy“-Leser küren „sexiesten deutschen Nationalspieler“. Noch sieben Tage bis Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491352/t/7-/v1/w1440/r1.7778/-/wm-bild-getraenke.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Fußball-WM</category>
      <category>FIFA</category>
      <category>DFB-Team</category>
      <category>Nationalelf</category>
      <category>USA</category>
      <category>Kanada</category>
      <category>Mexiko</category>
      <category>Fußball</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:04:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/sport/fussball/wm2026/news-zur-fussball-wm-2026--fans-duerfen-keine-wasserflaschen-mit-ins-stadion-nehmen-37392836.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:04:00Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>„Playboy“-Leser küren „sexiesten deutschen Nationalspieler“. Noch sieben Tage bis Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im <em>stern</em>-Newsblog.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.</p><p></p><p>Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).</p><p><em><strong>Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:</strong></em></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Unfall auf Landstraße: Laster mit 5.300 Hühnern kippt bei Damme um</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/unfall-auf-landstrasse--laster-mit-5-300-huehnern-kippt-bei-damme-um-37491942.html</link>
      <description>Ein Lastwagen voller Hühner kommt im Landkreis Vechta von einer Straße ab. Die Bergung gestaltet sich aufwendig, der Schaden ist immens.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491944/t/EG/v1/w1440/r1.7778/-/04--f7qpljzxnvv5axs2048jpeg---d84a647e35c87e8c.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Unfall</category>
      <category>Huhn</category>
      <category>Landkreis Vechta</category>
      <category>Landstraße</category>
      <category>Polizei</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:02:07 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/niedersachsen-bremen/unfall-auf-landstrasse--laster-mit-5-300-huehnern-kippt-bei-damme-um-37491942.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:02:07Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ein Lastwagen voller Hühner kommt im Landkreis Vechta von einer Straße ab. Die Bergung gestaltet sich aufwendig, der Schaden ist immens.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ein mit mehr als 5.000 lebenden Hühnern beladener Lastwagen ist bei Damme (Landkreis Vechta) von einer Straße abgekommen und umgekippt. Der 47 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde von Rettungskräften aus seiner Fahrerkabine befreit, wie die Polizei mitteilte. Der Mann kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Inwieweit Hühner bei dem <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/panorama/themen/unfall-4173754.html" title="Unfall" class="taxonomy-entity keyword">Unfall</a> verletzt wurden oder verendeten, war zunächst nicht bekannt. Insgesamt hatte der Lastwagen 5.300 Hühner geladen. </p><p>Die Polizei ermittelt nun, wie genau es zu dem Unfall kam. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Fahrer am frühen Morgen alleinbeteiligt nach rechts von der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/auto/fahrberichte/themen/landstrasse-4128684.html" title="Landstraße" class="taxonomy-entity keyword">Landstraße</a> abgekommen. Möglicherweise sei der Seitenstreifen durch Regen aufgeweicht gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Ein Kran rückte an, um die umgekippte Sattelzugmaschine zu bergen. Der entstandene Sachschaden liegt nach Schätzungen der Polizei bei rund 125.000 Euro.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Jahresbericht 2025: Antisemitische Vorfälle in Sachsen-Anhalt nehmen weiter zu</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/jahresbericht-2025--antisemitische-vorfaelle-in-sachsen-anhalt-nehmen-weiter-zu-37491892.html</link>
      <description>Fünf antisemitische Vorfälle pro Woche: Der neue Bericht zeigt, wie massiv der Hass gegenüber jüdischen Menschen in Sachsen-Anhalt wächst – und wo besonders oft angegriffen wird.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491894/t/kn/v1/w1440/r1.7778/-/04--po76ejjj3dv4axs2048jpeg---a208f0f6c88998cb.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Sachsen-Anhalt</category>
      <category>Jahresbericht</category>
      <category>RIAS</category>
      <category>Meldestelle</category>
      <category>Magdeburg</category>
      <category>Israel</category>
      <category>Körperverletzung</category>
      <category>Nachrichten</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:00:08 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/jahresbericht-2025--antisemitische-vorfaelle-in-sachsen-anhalt-nehmen-weiter-zu-37491892.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:00:08Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Fünf antisemitische Vorfälle pro Woche: Der neue Bericht zeigt, wie massiv der Hass gegenüber jüdischen Menschen in Sachsen-Anhalt wächst – und wo besonders oft angegriffen wird.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Zahl antisemitischer Vorfälle in <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/sachsen-anhalt-4155436.html" title="Sachsen-Anhalt" class="taxonomy-entity place">Sachsen-Anhalt</a> ist erneut deutlich gestiegen. Die Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt dokumentierte für das Jahr 2025 insgesamt 270 Vorfälle und damit rund ein Drittel mehr als im Vorjahr mit 202 Fällen. Das geht aus dem Jahresbericht der Meldestelle hervor, der in Magdeburg vorgestellt wurde. Im Schnitt wurden damit rund fünf antisemitische Vorfälle pro Woche bekannt. </p><p>Mehr als fünf Vorfälle pro Woche</p><p>Unter den erfassten Vorfällen waren ein Fall extremer Gewalt mit schwerer Körperverletzung, zwei weitere körperliche Angriffe, 19 Sachbeschädigungen, vier Bedrohungen, 239 Fälle verletzenden Verhaltens sowie fünf Massenzuschriften, also massenhaft verbreitete antisemitische Nachrichten mit diffamierendem oder belästigendem Inhalt. Nach Einschätzung der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/kultur/micky-beisenherz/themen/meldestelle-7557058.html" title="Meldestelle" class="taxonomy-entity keyword">Meldestelle</a> hält damit das seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 deutlich erhöhte Niveau antisemitischer Vorfälle an.</p><p>Besonders stark stieg die Zahl der Vorfälle mit Bezug zum Nahostkonflikt. Sie erhöhte sich von 52 auf 111 Fälle. Die Zahl der dokumentierten Fälle israelbezogenen Antisemitismus stieg von 68 auf 122. Wiederholt seien Jüdinnen und Juden für tatsächliches oder vermeintliches Handeln des Staates <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/israel-4154934.html" title="Israel" class="taxonomy-entity keyword">Israel</a> verantwortlich gemacht und angefeindet worden.</p><p>Hass im Internet gestiegen</p><p>Zugleich registrierte die Meldestelle zahlreiche Vorfälle, die sich auf die Verbrechen des Nationalsozialismus bezogen. Dazu gehörten etwa Sachbeschädigungen an Erinnerungsorten und Gedenkzeichen. Deutlich zugenommen haben außerdem antisemitische Vorfälle im Internet. Die Zahl stieg von 39 auf 100 Fälle. Dokumentiert wurden unter anderem antisemitische Kommentare sowie Einschüchterungsversuche gegen jüdische Einrichtungen. </p><p>Von den 270 Vorfällen konnten nach Angaben der Meldestelle 166 einem politischen Hintergrund zugeordnet werden. 81 Fälle wurden dem rechtsextremen Spektrum zugerechnet, 39 dem links-antiimperialistischen Milieu und 30 dem antiisraelischen Aktivismus. Weitere Vorfälle ordnete die Meldestelle verschwörungsideologischen oder islamistischen Hintergründen zu.</p><p>Antisemitismusbeauftragter warnt</p><p></p><p>„Niemals dürfen wir uns daran gewöhnen“, sagte der Antisemitismusbeauftragte des Landes, Wolfgang Schneiß. Die erfassten antisemitischen Vorfälle seien Beweise für Menschenverachtung, für Lüge, Leugnung und Hass.</p><p><a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/gesellschaft/regional/themen/rias-30792318.html" title="RIAS" class="taxonomy-entity organization">RIAS</a> Sachsen-Anhalt dokumentiert antisemitische Vorfälle unabhängig davon, ob diese angezeigt werden oder strafrechtlich relevant sind. Erfasst werden unter anderem Beleidigungen, Schmierereien, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und körperliche Angriffe.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Das wird teuer: Diese Bußgelder drohen bei Tempo-Verstößen im Ausland</title>
      <link>https://www.stern.de/panorama/diese-bussgelder-drohen-bei-tempo-verstoessen-im-ausland-37491864.html</link>
      <description>Bußgelder in vierstelliger Höhe, Beschlagnahmung des Fahrzeugs oder mindestens ein Jahr Gefängnis: Wer im Ausland mit dem Auto zu schnell unterwegs ist, muss teils mit drakonischen Strafen rechnen. Ein Überblick zum Beginn der Ferienzeit.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491860/t/DZ/v2/w1440/r1.7778/-/polizeikontrolle--1-.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:00:04 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/panorama/diese-bussgelder-drohen-bei-tempo-verstoessen-im-ausland-37491864.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T09:00:04Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bußgelder in vierstelliger Höhe, Beschlagnahmung des Fahrzeugs oder mindestens ein Jahr Gefängnis: Wer im Ausland mit dem Auto zu schnell unterwegs ist, muss teils mit drakonischen Strafen rechnen. Ein Überblick zum Beginn der Ferienzeit.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bußgelder in vierstelliger Höhe, Beschlagnahmung des Fahrzeugs oder mindestens ein Jahr Gefängnis: Wer im Ausland mit dem Auto zu schnell unterwegs ist, muss teils mit drakonischen Strafen rechnen. Ein Überblick zum Beginn der Ferienzeit.</p><p>Andere Länder, andere Regeln, andere Bußgeld-Dimensionen. Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte sich unbedingt vor Reiseantritt über die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten in den Nachbarländern informieren. Andernfalls könnten empfindliche Strafen und Bußgelder drohen.</p><p>Vorweg: Bußgelder aus sämtlichen EU-Staaten können ab einer Höhe von 70 Euro auch in Deutschland vollstreckt werden. Punkte in Flensburg erhalten Autofahrer, die im Ausland gegen die Verkehrsvorschriften verstoßen haben allerdings nicht, auch verhängte Fahrverbote sind nur in dem Land, in dem sich der jeweilige Verstoß ereignet hat, gültig.</p><p>Hier finden Sie einen Überblick über die Verkehrsgesetze und Bußgelder in unseren Nachbarländern.</p><h2>Österreich: Fahrzeug weg</h2><p>In Deutschland gibt es kein einheitliches Tempolimit, in Österreich, das auch viele Urlauber mit dem Ziel Italien oder verschiedene Balkan-Länder passieren müssen, dagegen schon. Dort sind auf Autobahnen nur 130 km/h erlaubt. Autofahrer sollten sich besser an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten, denn sonst kann es teuer werden. Wer auf der Autobahn 20 km/h zu schnell unterwegs ist, dem droht ein Bußgeld von 45 Euro. Bis 30 km/h zu schnell werden 60 Euro fällig. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 88,50 Euro und 178,50 Euro. Bei einer Überschreitung von mehr als 60 km/h innerorts können die österreichischen Behörden bis zu 7.500 Euro an Bußgeld verlangen. Außerorts ist das ab 70 km/h zu viel möglich. In Deutschland sieht der Bußgeldkatalog bei einer solchen Geschwindigkeitsübertretung 738,50 Euro Strafe, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor.</p><p>Bei höheren Überschreitungen, etwa 80 Kilometer innerorts und 90 Kilometer außerorts, kann sogar das Auto beschlagnahmt und durch die österreichischen Behörden versteigert werden.</p><p>Übrigens: In Österreich darf die Polizei die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges schätzen! Zwar findet das dank moderner Messtechnik nur in Einzelfällen Anwendung, rechtlich ist es aber möglich, wenn es sich um eine gerade Straße handelt und diese von beiden Seiten einsehbar ist. Zudem muss die Überschreitung von den Beamten über eine Strecke von mindestens 100 Metern festgestellt werden und gilt nur für Geschwindigkeitsübertretungen bis zu 30 km/h.</p><p>Anders als bei Vergehen anderen EU-Ländern der Fall werden in Österreich fällige Bußgelder schon ab einer Höhe von 25 Euro auch hierzulande vollstreckt.</p><h2>In der Schweiz droht Gefängnis</h2><p>Ein weiteres Transitland in südliche Urlaubsregionen ist die Schweiz. Im Land der Eidgenossen gilt auf der Autobahn ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h. Wer hier 20 Stundenkilometer zu schnell unterwegs ist, muss mit einer Strafe in Höhe von 150 Euro rechnen. Bei einer Überschreitung von 80 Kilometern pro Stunde droht Autofahrern allerdings weit mehr als nur ein saftiges Bußgeld: Eine mindestens einjährige Freiheitsstrafe ohne Bewährung ist möglich! Das gilt auch, wenn man innerorts mit Tempo 100 unterwegs ist anstatt der erlaubten 50 km/h.</p><p>Wer ohne Freiheitsstrafe davon kommt, der muss mit einem zweijährigen Entzug der Fahrerlaubnis rechnen, im Wiederholungsfall ist der Lappen für zehn Jahre weg. Eine Wiedererlangung ist in beiden Fällen nur mit einem positiven verkehrspsychologischen Gutachten möglich.</p><p>Nicht nur das Rasen ist in der Scweiz teuer, auch das Falschparken. Das kostet dort nämlich 40 Euro, in Deutschland sind es nur zehn Euro.</p><p>Zwischen der Schweiz und Deutschland besteht seit Mai 2024 ein Abkommen, das den jeweiligen Behörden ermöglicht, Bußgelder für Knöllchen und andere Verkehrsdelikte auch im Heimatland des Schuldigen zu vollstrecken.</p><h2>Italien: Bis zu 168 Euro bei ein paar km/h zu schnell</h2><p>Wer es durch die Alpenländer ohne Geschwindigkeitsübertretung geschafft hat, der sollte auch in Italien den Fuß vom Gas nehmen. Denn auch hier gilt ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h auf den Autobahnen. Zudem sollen in dem Land fast 11.000 Blitzer stehen, mehr als doppelt so viele wie in Deutschland. Für eine Geschwindigkeitsübertretung von 60 km/h oder mehr können 821 bis 3.000 Euro fällig werden. Doch auch wer weniger als 10 km/h zu schnell ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 168 Euro rechnen.</p><p>Autofahrern, die sich einen Schluck Grappa zu viel genehmigt haben und über 1,5 Promille beim Alkoholtest erreichen, droht ähnlich wie in Österreich die Beschlagnahmung des Fahrzeugs und dessen Zwangsversteigerung. Zusätzlich wird eine Geldstrafe zwischen 1.500 und 6.000 Euro verhängt. Auch eine Freiheitsstrafe über zwölf Monate ist bei schweren Alkoholverstößen möglich.</p><h2>Frankreich blitzt von hinten</h2><p>Auch Urlauber, die mit dem Auto nach Frankreich reisen möchten, müssen sich dort auf Autobahnen an ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h halten. Wer außerorts bis zu 20 km/h zu schnell ist, muss mit einem Bußgeld von 68 Euro rechnen. Was noch einigermaßen human klingt, wird bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/ schon ganz anders. Dann müssen Autofahrer und Autofahrerinnen 1.500 Euro bezahlen. Wiederholungstätern droht gar ein Bußgeld in Höhe von 3.750 Euro.</p><p>Wichtig zu wissen ist außerdem: In Frankreich kann der Führerschein entzogen werden, wenn man mit dem Handy hinterm Steuer erwischt wurde und dabei ein Verkehrsdelikt begangen hat, etwa eine Geschwindigkeitsübertretung oder die Missachtung einer Vorfahrtsregel. Die Fahrerlaubnis wird dann umgehend für 72 Stunden entzogen. Für Reisende besonders ärgerlich.</p><p>Zudem sollten auch deutsche Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen gewarnt sein: In Frankreich blitzen die Radarfallen von hinten und nicht von vorne, wie es in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern der Fall ist. Das bedeutet, auch mit dem Motorrad kann man für Geschwindigkeitsübertretungen belangt werden.</p><h2>Niederlande: Maximal 100 km/h</h2><p>Das allgemeine Tempolimit auf Autobahnen in den Niederlanden, entspricht dem Tempolimit, dass vielerorts auf deutschen Landstraßen gilt: Gefahren werden darf nicht schneller als 100 km/h! Zwischen 19 und 6 Uhr erhöht sich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit aber auf 130 km/h. Wer mit 40 Kilometer pro Stunde oder mehr erwischt wird, muss mit einer Strafanzeige rechen. Dann entscheidet die örtliche Staatsanwaltschaft über die Höhe des Bußgeldes. Bei einer Strafanzeige fallen außerdem zusätzliche Bearbeitungsgebühren an.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Magdeburg gegen Dresden: Krawalle in 2. Liga: Anklage wegen versuchten Mordes</title>
      <link>https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen/magdeburg-gegen-dresden--krawalle-in-2--liga--anklage-wegen-versuchten-mordes-37491838.html</link>
      <description>Nach gewaltsamen Szenen beim Magdeburg-Spiel gegen Dresden gibt es nun die erste Anklage. Der Beschuldigte ist des versuchten Mordes verdächtig. Ihm werden niedrige Beweggründe zur Last gelegt.</description>
      <enclosure url="https://image.stern.de/37491840/t/vy/v1/w1440/r1.7778/-/04--kejdpdv27jv6axs2048jpeg---9068816db31c19c6.jpg" length="0" type="image/jpeg" />
      <category>Magdeburg</category>
      <category>Dresden</category>
      <category>Krawall</category>
      <category>Anklage</category>
      <category>Mord</category>
      <category>1. FC Magdeburg</category>
      <category>Staatsanwaltschaft</category>
      <category>Dynamo Dresden</category>
      <category>Ausschreitung</category>
      <category>Landgericht Magdeburg</category>
      <category>Körperverletzung</category>
      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 08:56:21 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen/magdeburg-gegen-dresden--krawalle-in-2--liga--anklage-wegen-versuchten-mordes-37491838.html</guid>
      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-06-04T08:56:21Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach gewaltsamen Szenen beim Magdeburg-Spiel gegen Dresden gibt es nun die erste Anklage. Der Beschuldigte ist des versuchten Mordes verdächtig. Ihm werden niedrige Beweggründe zur Last gelegt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach den <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/krawall-4192526.html" title="Krawall" class="taxonomy-entity keyword">Krawallen</a> beim Fußball-Zweitligaspiel 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden Ende Januar hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. So muss sich ein 29-jähriger Deutscher vor dem Landgericht Magdeburg verantworten. Der Angeschuldigte ist des versuchten Mordes hinreichend verdächtig, wobei ihm als Mordmerkmal niedrige Beweggründe zur Last gelegt werden, heißt es. </p><p>In diesem Zusammenhang werden ihm ferner besonders schwerer Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung und Angriff auf Vollstreckungsbeamte in einem besonders schweren Fall vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/magdeburg-4149008.html" title="Magdeburg" class="taxonomy-entity place">Magdeburg</a> mit. Der Angeschuldigte wurde bereits am 28. Januar festgenommen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. </p><p>15-Kilo-Pflasterstein auf Polizisten geworfen</p><p>In der Anklageschrift wird dem 29-Jährigen vorgeworfen, sich am 24. Januar 2026 an den Ausschreitungen gegen Polizeibeamte beim Duell zwischen dem FCM und <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/dresden-4185618.html" title="Dresden" class="taxonomy-entity place">Dresden</a> in der Avnet Arena beteiligt zu haben. So soll der Angeschuldigte im Verlauf der Ausschreitungen einen ca. 15 Kilogramm schweren Pflasterstein aus Nahdistanz mit voller Kraft auf die Einsatzbeamten in der Polizeikette geworfen haben. Dabei soll er den geschädigten Polizeibeamten am Kopf getroffen und verletzt haben. </p><p>Aufgrund der Kraft des Aufpralls, der Schwere des Steins, der Wurfstärke und der geringen Entfernung soll der Angeschuldigte dabei zumindest billigend in Kauf genommen haben, dass der Wurf zu tödlichen Verletzungen hätte führen können. </p><p>DFB verurteilte Verein mit Teilausschluss der Fans </p><p>Der <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/sport/fussball/themen/1--fc-magdeburg-4118744.html" title="1. FC Magdeburg" class="taxonomy-entity organization">1. FC Magdeburg</a> war nach den gewaltsamen Ausschreitungen, bei denen mehr als 70 Polizisten verletzt wurden, mit einem Teilausschluss der Fans bestraft worden. Zudem musste der Zweitligist eine Geldstrafe von insgesamt 186.600 Euro zahlen. </p><p>Der Verein hat mittlerweile mit einigen Maßnahmen reagiert und die Sicherheitsmaßnahmen ausgebaut. Auch die Kameraüberwachung soll technisch optimiert werden. Denn Fans hatten damals auch Absperrgitter und Gullydeckel auf Polizisten geworfen. </p><p>Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) hatte die <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/ausschreitung-4111634.html" title="Ausschreitung" class="taxonomy-entity keyword">Ausschreitungen</a> damals scharf verurteilt. „Mit einem Gullydeckel und Gehwegplatten auf Polizisten einzuschlagen, ist nichts anderes als brutale Gewalt“, erklärte sie.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
  </channel>
</rss>
