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30 Jahre Fiat Uno: Alter Zwerg

Der Fiat Uno feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Fast neun Millionen Exemplare wurden seit 1983 gefertigt.

Die Sonne brennt, die Luft ist heiß und mehrere Millionen Pferdestärken bilden den Rahmen für die Weltpremiere eines kleinen Italieners. Am 20. Januar 1983 rollte im amerikanischen Cape Canaveral, der Heimat der NASA-Space-Shuttle, der Fiat Uno auf die Straße. Das ist nun 30 Jahre her. Doch nahezu jeder Autofahrer hat beim Begriff Uno zumindest ein Bild des kleinen Erfolgsmodels vor Augen. Rund 8,8 Millionen von ihnen haben sich im Laufe der Jahre sogar einen, oder mehrere gekauft. Bereits zwei Jahre nach seiner Markeinführung waren eine Million Exemplare verkauft. Die letzten Modelle liefen im Herbst 1995 von den Bändern in den italienischen Fiat-Werken Rivalta und Mirafiori.

Seinen Namen erhielt der 3,69 Meter kurze und 710 Kilogramm leichte Uno von seinem Urahn, dem Tipo Uno aus dem Jahr 1910. Dass er sich bis heute zu einem der zehn meistgebauten Autos aller Zeiten entwickeln würde, wusste damals natürlich noch niemand. Dabei wiesen die Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft von Anfang an in die richtige Richtung. Der als Ablösung des Fiat 127 konstruierte Uno mit dem internen Code 146 leitete eine neue Ära bei den Italienern aus dem Hause Fiat ein. Das heute auf den ersten Blick nicht gerade windschnittig wirkende Design, war zum damaligen Zeitpunkt ein großer Gewinn. Für den anfänglichen cw-Wert von 0,33, den er sich zum Beispiel mit einem aktuellen Ferrari 458 Italia teilt, sorgten versenkte Türöffner, der Verzicht auf eine Regenrinne und Einarmscheibenwischer. 1989 wurde der cw-Wert mit Hilfe eines geänderten Kühlergrills auf 0,30 verbessert. Auch seitens der Fertigung setzte der aus 172 Karosserie-Einzelteilen bestehende Fiat neue Maßstäbe. Rund 200 Schweiß-Roboter und 20 Lackier-Roboter resultierten unter anderem aus der 1,3 Milliarde D-Mark-Investition in die beiden italienischen Werke. Der Uno war somit eines der ersten Fahrzeuge weltweit, die nahezu komplett automatisch gefertigt wurden.

Bezüglich der Antriebsaggregate bildete der Uno den Startschuss für eine neu konstruierte Motorenreihe. Kamen zunächst bekannte Benziner mit 45, 54 und 68 PS sowie ein Saugdiesel mit 45 PS zum Einsatz, präsentierte Fiat 1985 die FIRE-Motoren - Fully Integrated Robotized Engine. Der erste vollständig von Robotern montierte Vierzylindermotor holte aus einem Liter Hubraum 45 PS heraus. Der Verbrauch lag bei 4,1 Liter auf 100 Kilometern. Ebenfalls zur Wahl standen 50 und 58 PS aus 1,2 Litern Hubraum, sowie ein 65 PS-Aggregat mit 1,3 Litern Hubraum. Ausschließlich in Italien wurde zudem ein 1,4 Liter großer Turbodiesel mit 70 PS angeboten. Doch es blieb nur kurz bei den niedlichen Motorisierungen. Schon im April 1985 präsentierte Fiat im Rahmen des Formel 1-Auftaktes im brasilianischen Rio de Janeiro den 105 PS starken und 200 Kilometer pro Stunde schnellen La bomba. Das zusammen mit Ferrari entwickelte 1,3 Liter große Turbotriebwerk war mit einem Sportfahrwerk mit Leichtmetallfelgen und Niederquerschnittsreifen ausgestattet. 1987 kamen unter anderem noch ein Katalysator und ABS hinzu.

Die erste gründliche Überarbeitung der Baureihe fand 1989 statt. Auf der IAA in Frankfurt startete der Fiat Uno in seine zweite Generation. Neben wenigen optischen Veränderungen, wie dem geänderten Kühlergrill mit schmaleren Scheinwerfern und größeren Stoßfängern sowie neuen Sitzen, wurde der neue Fiat Uno 70 i.e. mit einem 1,4 Liter großen und 70 PS starken Benzinmotor vorgestellt. Im Herbst gesellte sich ein neuer 1,7 Liter großer Saugdiesel mit 60 PS hinzu. Für einen kurzen Zeitraum war auch noch der 900 Kubikzentimeter kleine Basis-Benziner mit 45 PS erhältlich. Wurde 1987 im 58 PS starken Fiat Uno Selecta bereits ein Automatikgetriebe angeboten, stand in der zweiten Generation wahlweise ein 1,5 Liter großer und 75 PS leistender Benziner bereit. Für besonders sportlich ambitionierte Fahrer boten sich der Uno turbo Racing mit Katalysator und 112 PS oder ohne Katalysator und 118 PS an.

Der offizielle Nachfolger des Fiat Uno, der Punto, feierte im September 1993 seine Premiere. Nach und nach wurde die Produktion des Uno in den italienischen Werken reduziert, bis sie 1995 endgültig eingestellt wurde. Schluss war dann aber noch lange nicht. Nach dem Fertigungsende tauchte der Uno bis zum Jahr 2002 in technisch modernisierter Form in Polen im Kleid der Marke Innocenti als Modellreihe Mille auf. Und auch heute noch wird im brasilianischen Werk Betim seit 2010 der völlig neue Fiat Novo Uno produziert. Er ist zwar technisch stark mit dem Fiat Panda verwandt, doch lebt zumindest der Name Fiat Uno dreißig Jahre nach seinem Raketenstart weiter.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(