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Alfa Romeo: Verzaubert vom Liebhaber

München war ja immer schon recht nah an Italien, und auch wenn Alfa in Deutschland an verschiedenen Orten Präsentationen machte, selbst in Dresden, ist der Starnberger See so dicht dran am italienischen Ambiente wie nur irgend möglich. Wären die Hügel ein wenig höher, man wähnte sich am kleinen Lago d’Iseo in Oberitalien.

Von Nadine Barth

Die 2008er Flotte von Alfa Romeo wird hier vorgestellt und von einer Handvoll Journalisten zur Probe gefahren. Einmal um den See führt die längere "Teststrecke", die sich die Organisatoren ausgedacht haben und in einem Plan markiert, 58,6 km, für die ca. 60 Minuten veranschlagt werden, die kurze, 20minütige, macht einen Schlenker durch die Rapsfelder zwischen Perchting und Pöcking, eine Art Schlaufe, ausgeworfen von La Villa. So heißt das Hotel, auch sehr italienisch, und mit seinen steinernen Putten auf der Treppe zur Veranda wird auch hier jedes mediterrane Flair bedient.

Schon vom Flughafen gab es eine erste Testfahrt mit dem 159. Ein schwarzer, kompakter Kerl, innen gebürstetes Aluminium, auch die Pedale glänzen matt, geriffelte Ledersitze, sehr angenehm, sehr modern. Auf der Autobahn liegt er ruhig, ist griffig, auf den kurzen Strecken ohne Geschwindkeitsbegrenzung macht er seine 180km/h-Sache mit Lässigkeit. Die Kurven zwischen Garching und Starnberg nimmt er schnittig, im 2. Gang allerdings lässt er sich etwas bitten, kommt nicht richtig voran. Okay, ich fahre das einfachste Modell, aber dann denke ich, einfach mal länger im 1. Gang fahren, hochjazzen, und siehe, es wird besser.

Drängler wird von Polizei überrascht.

Als wir die "Villa" erreichen, warten dort schon die anderen Alfas aus der Familie. Ein ganzer Fuhrpark, glänzende Kraftpakete, alle 159er Modelle sind da, der Sportwagon, die TIs, die meisten in schwarz. Im rechten Winkel dazu die Spider in Startposition, fast alle sind weiß. Ich gebe meinen 159 ab und schlendere über den Hotelparkplatz. Zwischen den Fremdwagen grüßen auch ein paar alte Bekannte. Da ist ein 90er Jahre Spider 2.0l mit Starnberger Nummerschild, ein 147er aus München, und dann, der Knaller, einfach so, ein 2600. Ein Modell aus den 60ern mit neuem Verdeck. Wunderschön. Anmutig. Auf der Motorhaube zwei silberne Wappen mit Flügeln. Touring Milano. Ich frage am Fahrerzelt, wer der Besitzer ist und werde an Claus Witzeck verwiesen. Von 1966 ist das gute Stück, erzählt der Mann, seines Zeichens Marketingleiter bei Alfa Romeo und schon seit 15 Jahren im Unternehmen. Gerade war er mit dem 2600 bei einer Oldtimer-Show, auch der Firma legt er nah, doch die alten Modelle zu konservieren, nicht für die Ewigkeit, sondern, um sich immer wieder bewusst zu werden, was Alfa für eine Geschichte hat. Und wie eine Skulptur steht auch der neue, der, bevor er ganz ausgeliefert, bereits zur Legende gewordene 8C Competizione zwischen roten Kordeln hier, mutet an wie ein Rennwagen aus einer fernen Zeit, die Vergangenheit oder Zukunft heißt und vereint in sich alle Siege, die Alfa je bei Rennen eingefahren hat.

Auf der Pressekonferenz lebt diese Geschichte als Teil der Gegenwart auf, wird integriert in das Informationspaket, das nun in Gestalt von Oliver Sils präsentiert wird. Er ist selbst ein sportlicher Typ, an seinem Jacket ein kleiner Alfa-Stecker, und mit Begeisterung fächert er die Palette an technischen Details auf, die in den 2008er Modellen stecken. Eines der wichtigsten Tools ist sicherlich die Brembo-Bremsanlage, die jetzt serienmäßig eingebaut wird und für mehr Sicherheit sorgt. Erweitert wurde das VDC, die dynamische Fahrstabilitätskontrolle, um das Beschleunigungspotential zu erhöhen. Es gibt mehr Seitenhalt im 159, was ich ja auch schon bemerkt hatte, und die Beinführung ist besser. Und dann ist die Garantie auf 4 Jahre hoch gesetzt worden, "das tun wir, um Kunden, die noch nicht so ganz Vertrauen haben, die Ängste zu nehmen", sagt Oliver Sils Ein paar Umbenennungen gibt es noch zu vermelden, von 74 Versionen ist man jetzt auf 40 runter, der "Distinctive" heißt jetzt "Elegante", "Impression" nur noch "Alfa 159", "Progression" entfällt.

Mit Schwung leitet Silsüber zum Alfa Spider und zum Alfa Brera, von denen es auch nur noch je eine Version gibt, schwärmt von den neu entwickelten Sportsitzen – "das war uns sehr, sehr wichtig" –, erklärt, dass für den deutschen Markt die Zweifarbigkeit des Innenraums auf eine Farbe reduziert wurde und das Aluminium der Mittelkonsole dunkler, damit die Sonne nicht mehr so blendet. Und dann stellt er Christopher Nicoll vor, der im Vorstand von Alfa Romeo Deutschland ist, ein Engländer, dessen Deutsch ein wenig altmodisch klingt, aber sehr präzise ist, und Christopher Nicoll sagt als erstes, "was in der Vergangenheit passiert ist, dafür meine Entschuldigung, aber ich war nicht hier".

Geschickt leitet er vom 8C Competizione auf den wirklichen Clou über, den MiTo, dessen Markteinführung am letzten Septemberwochenende sein wird, und Oliver Sils darf zum Abschluss noch ein wenig Technisches verraten. MiTo steht für "Milano Torino" und meint, dass in Mailand ist das Design entwickelt wurde und dass er in Torin gebaut werden wird, aber Mito heißt auch "Mythos", und damit wird wieder zitiert, was Alfa eigentlich ist: eine Marke mit unverwechselbarer Aura, Design plus Technologie. "Ein Alfa muss ein Herz haben", beschwört Sils. Jetzt fällt das wichtigste Wort des Tages: "Downsizing". Gemeint ist damit, dass nicht nur der Motor kleiner geworden ist, sondern man auch auf die veränderten Kundenwünsche in dieser Zeit eingehen will. Dennoch wird ein Alfa ein Alfa bleiben, sogar das "Alfatypische" noch stärker betonen. Der Chromgrill gibt dem MiTo zwar ein neues Gesicht, ist aber ein klassischer Scudetto. Seriemäßig wird DNA eingebaut sein, und im Wechsel vom "Dynamischen Modus", "Normal", und "All Weather" wird man jeden MiTo schnell in Gang bringen. Drehmoment anheben, die Lenkung wird straff, das Fahrwerk bekommt mehr Kraft.

Nun sind alle Anwesenden auf den MiTo scharf, und projizieren die "mythische Vision" nach dem "italienischen Lunch" auf ihren Spritztouren in die Breras und Spiders, die draußen für die Nachmittagsrunden warten. Auch ich denke auf den Testfahrten schon an den MiTo, der elegant und spielerisch wirkte, fast weiblich-verführerisch, denke, dass Brera und Spider beide dagegen etwas sehr Männliches haben, es ist, als ob sie ihre Ellenbogen ausfahren, weg da, jetzt komm ich, rufen, und schon sind sie vorbei, aber es ist auch ein sehr beschützendes Gefühl, das sich in ihnen einstellt. Vor allem im Spider, unter der flachen Windschutzscheibe. Ich brettere also um den See und über die E33 und wieder an den See und halte im Possenhofener Wald an dieser Bar am Strand, die es dort gibt. Da steht also mein weißer Spider – "so rot war weiß noch nie ist der Werbespruch der Saison" –, auf den Parkplatz am Starnberger See, doch ich steige nicht aus, warum auch, in Italien bin ich ja schon.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?