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Kleinwagen: Audi A1 - Audis Kleinster wird scharf angemacht

Audi macht seinem Einstiegsmodell A1 mächtig Beine. Die zweite Generation präsentiert sich deutlich schärfer und soll endlich auch Männer ansprechen.

Audi A1 Modelljahr 2019 - 4,06 Meter lang

Audi A1 Modelljahr 2019 - 4,06 Meter lang

Frauen als Kunden wollen alle Auto-Hersteller, aber ein reines Frauenauto will niemand im Portfolio haben. Der A1 hatte einen weit überdurchschnittlichen Frauenanteil, angeblich wegen seiner rundlichen Formen. Die Kehrseite: Nur wenige Männer konnten sich mit dem A1 anfreunden, hier soll die neue Version nun mit einem "bulligen und maskulinen" Auftreten gegensteuern.

Details vom Ur-Quattro

Und im Design zeigt der kleine Audi jetzt klare Kante, die alte Niedlichkeit ist Vergangenheit.  Der A1 übt den bösen Blick nach vorn und hat eine sportliche Frontschürze spendiert bekommen, die man eher bei einem RS-Modell erwartet hätte. Das wirkt schon eindrucksvoll, dazu gesellen sich drei angedeutete Kühlöffnungen zwischen Kühlergrill und Motorhaube – eine Verbeugung an den Ur-Quattro. Das rundliche Dach mit seinen Bogenelementen wurde gestrichen. Das neue Dach arbeitet mit starken Kontrasten. Ein optischer Trick, der den Wagen flacher und gedrungener erscheinen lässt, als er tatsächlich ist.

Am Heck sorgt ein ebenfalls nur angedeuteter Diffusor für optische Sportlichkeit. Mit dem optionalen Sportpaket sieht der kleine Audi noch etwas brachialer aus.

Wie zu erwarten, ist der Audi A1 in Länge und Breite etwas gewachsen, hier folgt er dem modularen Querbaukasten des VW-Konzerns. Vieles was für den Polo gilt, wirkt sich auch im A1 aus. Für Fahrer und Beifahrer gibt es deutlich mehr als Platz als bisher. Die zweite Reihe ist etwas für Kinder und gelegentliche Mitfahrer – so wie in der ganzen Fahrzeugklasse. Das Kofferraumvolumen ist auf rund 350 Liter gewachsen.

Kein Dreitürer mehr

Wie schon beim Polo wird es keinen Dreitürer mehr geben, auch analoge Instrumente gehören der Vergangenheit an. Wie man es von den A6, A7 und A8 kennt, werden die Informationen nun über ein animiertes Cockpit an den Fahrer weitergegeben. Im Armaturenbrett gibt es ein Touchdisplay und der ausklappende Navigationsbildschirm entfällt.

Schon der Vorgänger konnte mit der für Audi typischen Qualität im Innenraum überzeugen, hier wurde noch einmal nachgelegt. Manche Kunststoffe wirken allerdings spürbar günstiger, als man es sonst von Audi gewohnt ist. Erstaunlicherweise hat es die antiquierte Handbremse zwischen den Sitzen in die neue Generation geschafft.

Mittelprächtig erfolgreich

Ob böser Blick und zeitgemäße Technik am Ende zu mehr Käufern führen, wird sich zeigen. Bislang war der A1 nicht gerade ein Verkaufstalent. Der "Polo von Audi" konnte sich nie mit dem echten Polo aus Wolfsburg messen. Audi spricht gern davon, dass der Preisaufschlag im Vergleich zu einem gleich ausgestatteten Polo moderat sei. Das stimmt, nur die vergleichsweise günstigen Einstiegsmodelle von VW gibt es bei Audi gar nicht. Zwischenzeitlich gab es sogar Gerüchte, dass die Baureihe eingestellt werde. Auch das Ziel, den Mini zu gefährden, wurde nie erreicht.

Die Dieselaggregate wurden zum Marktstart gestrichen. Diesel spielen bei Kleinwagen ohnehin keine große Rolle. Bleiben die aufgeladenen Turbobenziner aus dem VW-Regal. Sie liefern zwischen 100 und etwa 250 PS im S1. Im Oktober wird der neue Audi A1 zu Preisen ab rund 17.000 Euro allein mit einem aufgeladenen Dreizylinder-Benziner verfügbar sein.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.