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Business-Klasse: Audi A6 Avant – der Kombi für die Besserverdiener

Der Audi A6 ist der Liebling der Dienstwagenfahrer. Dank des Steuerprivilegs wird er erschwinglich. Nun gibt es ihn als neuen Kombi. Der verwöhnt auf voller Linie – nur der neue Vierzylinder trübt den noblen Avant-Gesamteindruck

Der Audi A6 Avant (C8) ist 4,94 Meter lang

Der Audi A6 Avant (C8) ist 4,94 Meter lang

Hersteller

Der Audi A6 ist eine feste Größe im Reich der besserverdienenden Dienstwagenfahrer. Für sie gibt es jetzt wieder einen A6 Kombi – Audi spricht lieber von einem "Avant". Die Limousine wurde bereits vorgestellt. Doch zumindest in Deutschland ist sie ein Nischenprodukt: Kaum ein Käufer wünscht sich einen A6 mit Stufenheck, fast alle wählen den Avant. Der Erfolg in der Business-Klasse entscheidet heute über das Schicksal eines Autoherstellers. Die Mengen sind in den kleineren Klassen größer, der Gewinn pro Fahrzeug ist aber in der Prestige-Liga deutlich höher.

Geräumiger Audi A6 Avant  

Mit seiner stark abfallenden Dachlinie sieht der Neue deutlich gefälliger aus. Dabei entspricht das Kofferraumvolumen von 565 bis 1680 Litern exakt dem des Vorgängers. Und endlich werden die große Klappe und die Laderaumabdeckung auch serienmäßig elektrisch geöffnet.

Innen geht es in dem 4,94 Meter langen, 1,89 Meter breiten und 1,47 Meter hohen Kombi in der zweiten Reihe sogar geräumiger zu. Im Fond macht sich die gewachsene Beinfreiheit bemerkbar und selbst bei 1,90 Metern Körpergröße bleibt es um das Haupt herum luftig. Die hintere Bank lässt sich - wie zu erwarten - im Verhältnis 40:20:40 umklappen.

Der Innenraum unterscheidet sich nicht weiter von dem der Limousine. Die Verarbeitung ist sehr gut und das Bedienkonzept mit den zwei Bildschirmen aus dem A8 bekannt. Die Einführung einer kompletten Motorpalette leidet beim A6 Avant unter der WLTP-Einführung. Die wenigen Prüfstände sind ausgebucht. Daher muss man bis Anfang des nächsten Jahres auf einen Sechszylinder-Benziner warten. Dafür stehen Vierzylinder- und die beiden Sechszylinder-Diesel jetzt schon zur Verfügung.

Neuer Motor für den Audi A6 Avant 

Den neuen Vierzylinderbenziner mit 245 PS gibt es bereits im Oktober. 245 PS hören sich nicht wenig an, doch im A6 Kombi wirkt das Triebwerk ziemlich bemüht und wenig souverän. Nicht, dass es an Leistung für das rund 1,8 Tonnen schwere Gefährt mangelt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h und der Sprint von null auf hundert dauert 6,8 Sekunden. Das ist mehr als ausreichend, doch wenn der Motor arbeiten muss, hört man auch seine Anstrengungen deutlich. Das passt nicht zum noblen Avant-Gesamteindruck.

Kurzum: Es geht, kann aber in der Preisklasse nicht überzeugen. Es gibt noch keinen Norm-Durchschnittsverbrauch, doch bei den ersten Testfahrten, bei denen der Audi nicht allzu sehr geprügelt wurde, genehmigte sich der 45 TFSI solide 9,9 Liter auf 100 km. Auch das ist keine Bestleistung.

Kein Handschalter

Im A6 ist die Handschaltung ausgestorben. Zur Wahl stehen Achtstufen-Automatik und Siebengang-S-tronic-Doppelkupplungsgetriebe. Die Allradlenkung erhöht die Agilität, macht aus dem gewaltigen Kombi aber auch kein Rallye-Auto. Das muss aber auch nicht sein, die Kunden verlangen nach Komfort – mit einem Schuss Sportlichkeit. Der Preis steht noch nicht fest, wird aber voraussichtlich etwas über dem des Audi A6 Avant 40 TDI liegen - das sind aktuell 51.650 Euro.

Kra mit Pressinform und MID

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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