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Lancia Thema: US-Bulle im Italo-Look

Lancia präsentiert mit großem Selbstbewusstsein den neuen Thema. Um 5er BMW, Audi A6 und Mercedes E-Klasse anzugreifen, ist der Wagen zu unausgereift. Er bleibt die Alternative für den besonderen Geschmack.

"Die Welt braucht einen Lancia", ist aus Turin zu hören. Saad Chehab, der Chef der großen Lancia-Chrysler-Allianz, präsentiert in diesen Tagen die neuen Fahrzeuge der italienischen Marke. Der Lancia Thema soll den hohen Ansprüchen von Businesskunden genügen. Dabei wirkt er wie ein alter Bekannter in den frischen Kleidern einer neuen Marke. Unverkennbar ist es ein Amerikaner, der mehr oder weniger gegen seinen Willen in einen mäßig verarbeiteten Anzug von der Stange gepresst wurden. Der Vorwurf, dass lediglich das Etikett geändert wurde, trifft allerdings nicht zu.

Die Investitionen in Höhe von über einer Milliarde Dollar allein für den unmittelbaren Nachfolger des Chrysler 300 C, dem Thema, sollen ihm schon auf den ersten Blick anzumerken sein. Diese, ebenso wie der neue Voyager, im kanadischen Ontario produzierte Limousine ist durchaus an mehr als nur den beiden Karosserieenden überarbeitet worden. Im Innenraum finden sich Wurzelholzapplikationen und ein überaus ansprechendes Cockpit wieder. Auch das große, optional erhältliche Glasschiebedach, die Verarbeitung der Ledersitze und eine ausgezeichnete Geräuschdämmung steigern den Fahrkomfort. Zudem wurden das Fahrwerk und die Dämpfung des zwei Tonnen schweren Thema optimiert und ein Achtganggetriebe aus dem Hause ZF verbaut.

Kein Schick für den zweiten Blick

Wer genauer hinschaut, wird schnell auf den harten Turiner Boden zurückgeholt. Plastikverkleidungen, die sich schon beim Anschauen von der C-Säule lösen. Spaltmaße, die mit dem bloßen Auge als nicht übereinstimmend enttarnt werden. Plötzlich piepende und blinkende Airbag-Anzeigen sowie und eine Umluftfunktion, die sich schlicht weg weigert, den vorwegfahrenden stinkenden LKW zumindest geruchstechnisch vom Innenraum fernzuhalten. Der Platz im Fond ist leider auch nur eingeschränkt fernreisetauglich – zumindest für Personen jenseits von 1,80 Meter Größe. Ganz im Gegensatz zu den beiden Frontplätzen. Hier kann bequem gesessen und gereist werden. Die Straßen sollten dabei nicht allzu kurvenreich sein, da, genau wie beim Vorgänger, die Sitze zwar über eine angenehme Beinauflage aber nicht über ausreichenden Seitenhalt verfügen.

Motorenseitig sieht es ähnlich aus. Der 5,07 Meter lange Thema fährt ab dem 12. November mit zwei Diesel- und einer Benzinvariante vor. Wobei sich die Dieselmotoren lediglich in einer veränderten Software voneinander unterscheiden. Beide beziehen ihre Kraft aus einem Dreiliter-V6-Motor und verbrauchen 7,2 Liter auf hundert Kilometern. Die kleinere Version kommt mit 140 kW/190 PS, die größere mit 176 kW/239 PS auf den Markt. Der eigentliche Stolz der Allianz ist der 3,6 Liter-V6-Benziner mit 210 kW/286 PS und einer modernen Achtgangautomatik. Er soll knapp über zehn Liter auf hundert Kilometern verbrauchen. Potenzielle Käufer müssen auf ihn allerdings etwas länger warten, da das erste Schiff aus Kanada nur Selbstzünder geladen hat. Ähnliches gilt für eine noch folgende Achtgangautomatik für die Dieselmotoren. Bis diese den Weg ins Fahrzeug gefunden und dann den anschließenden Seeweg über den Atlantik zurückgelegt haben werden, müssen Thema-Käufer mit einer veralteten und zeitweise schaltfaulen Fünfgang-Automatik vorlieb nehmen.

Marcel Sommer/Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(